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Zwei parallele Flucht-Geschichten sollen uns die existentiellen Dimensionen des Auf-der-Flucht-Seins vermitteln: „August auf der Flucht“ (2006) erzählt vom Großvater des Regisseurs A. Pichler, einem „Dableiber“, der im September 1943 untertaucht und vor den neuen Machthabern, den Nationalsozialisten, in die nahe Schweiz flieht. „C.A.R.A. Italia“ (2010) von D. Yimer handelt dagegen von der Geschichte zweier Somalier, die nach der Flucht aus ihrer vom Krieg zerrütteten Heimat in einem kafkaesken Un-Ort ankommen, in dem all ihre Hoffnungen langsam versiegen. Zwei nur auf den ersten Blick weit entfernte Geschichten, die uns daran erinnern, dass die Flucht der Verzweifelten unserer Tage sich von jener unserer Vorfahren kaum unterscheidet. Aperitif mit Nikita's Boat Projekt.