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Einführung: Andreas Hapkemeyer Das künstlerische Verfahren von Heidrun Widmoser ist von beträchtlichem Aufwand. Den Fotografien zur Bildauswahl folgen Schritte eingehenden Prüfens und der Auslese bis ein geeignetes Motiv gegeben ist. Dieses Motiv wird in klassischer Eitemperamalerei auf den Bildträger eher trocken als feucht und in nur geringen Schichtungen gemalt. In dieser Technik ist Ei das emulgierende Mittel und wird mit natürlichen Bindemitteln wie Leinöl oder Harze und Wasser verarbeitet. Die Künstlerin arbeitet dabei fast ausschließlich mit mineralischen Pigmenten, die in ihrer Wirksamkeit ein ideales Verhältnis zwischen matten, fast stumpfen und leuchtenden Darstellungen bieten und weichere Übergänge erlauben als es etwa die schnell trocknenden synthetischen Binder in der Acrylmalerei tun.