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Laut dem ‘World Happiness Report’, einem jährlichen Überblick über den Zustand des globalen Glücks im Auftrag der Vereinten Nationen, wird Dänemark oft als das "glücklichste Land der Welt" eingestuft. Als die Italienerin Giulia Mangione 2014 in Dänemark Fotografie studierte, musste sie ein Abschlussprojekt wählen. Die meisten gingen dafür in ferne Länder. Giulia beschloss zu bleiben, um zu verstehen, was Dänemark zum glücklichsten Land der Welt machte. "Die Leute fragen mich oft, ob die Dänen wirklich die glücklichsten Menschen der Welt sind. Ich habe immer noch keine Antwort darauf. Aber ich weiß, was ich an den Dänen mag. Mir gefällt, dass sie Friedhöfe als Orte nutzen, um das Leben mehr als den Tod zu feiern. Ich mag ihr angeborenes Gefühl der Freiheit, das zu sein, was sie sein wollen. Mir gefällt die Tatsache, dass Dänen auf die "højskole" (High School) gehen, um etwas fürs Leben zu lernen, um sich bewusst zu sein, worin sie gut sind und was sie glücklich macht. In ihrer Neujahrsansprache 2017 sagte Königin Margrethe von Dänemark: ‘Versuchen Sie, etwas zu tun, was nicht notwendig ist, etwas, das es nicht braucht, etwas, das sinnlos ist!’ Und weiter: ‘Ich denke, es ist wichtig, Erfahrungen zu machen, die unsere Sinne ansprechen, etwas, das unsere Vorstellungskraft anregt, das den Geist stimuliert und unsere Welt erweitern kann. Das ist letztendlich doch nicht so sinnlos.’ Als ich durch Dänemark fuhr und oft in einem Zelt bei strömendem Regen schlief, fragte ich mich, warum ich das tue. Aber jetzt habe ich das Gefühl, dass Margrethe Recht haben könnte."