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In Neumarkt zeigt er Arbeiten aus dem Projekt "Mater Tirolensis" , das aus einer emotional geprägten Überlegung heraus entstanden und gewachsen ist, die von geschichtlich - anthropologischen Aspekten ausgeht. Es geht um die regenerative Transformation eines Volkes, der Tiroler eben, deren Identität seit immer schon in den Tiefen der geschichtlichen Zugehörigkeit wurzelt. Diese von Stolz und Beharrlichkeit geprägte Identität, die bis heute als Schutzschild für die Verteidigung der eigenen Nationalität und Religion gelebt wird, mutiert zu einem interessanten Instrument einer neuen Heterogenese. Dieses Markenzeichen, das Tirolertum eben, soll zum Marketingobjekt werden, um in Zeiten der Globalisierung die eigene Identität zu verteidigen und zu schützen. Mittels eines ikonografischen Exkurses, der auf das geschichtliche und religiöse Erbe zurückgreift, das im historischen Tirol beginnt und bis zum heutigen Tag reicht, zeigt der Künstler großformatige Arbeiten in Mischtechnik auf Leinwand . Ergänzt werden diese Werke von einem Dutzend grafischer Arbeiten auf Papier.