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Sigmund Freud schreibt an C.G. Jung: "Lieber Freund, ...hier auf dem Ritten ist es göttlich schön und behaglich. Ich habe eine unerschöpfliche Lust zum Nichtstun, temperiert durch zweistündige Lektüre in neuen Dingen, bei mir entdeckt… Auf Wiedersehen! Im Sommer 1911 war Sigmund Freud zu Gast am Ritten. Am 9. Juli reiste er mit seiner Familie in Klobenstein an, am 14. September 1911 feierte er im Hotel Post seine silberne Hochzeit. Wichtig für die Psychoanalyse ist dieser freudsche Aufenthalt am Ritten, da er sich hier mit einer neuen Arbeit über die Religionspsychologie beschäftigte. Resultat seiner Studien war das Werk „Totem und Tabu“. Die Ausstellung des Historikers der Psychoanalyse Dr. Francesco Marchioro im Bahnhof Oberbozen zeigt die Verbindung Sigmund Freuds mit dem Ritten auf.