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Hinsehen, Hineinsehen, Einsehen – erst das eine macht das andere möglich; und damit auch einen Perspektivenwechsel und neue Ansichten. Die verschiedenen Facetten des Sehens macht Markus Moling in seiner Ausstellung mit dem Titel „hin-ein-sehen“ in der Galerie Prisma ab dem 9. Jänner zum Thema. Die Galerie des Su?dtiroler Ku?nstlerbundes stellt ab 9. Jänner fu?r knapp einen Monat lang die neuen Werke des Gadertaler Ku?nstlers Markus Moling aus. Seit vielen Jahren schon beschäftigt er sich mit einem stets wiederkehrenden Thema, nämlich mit Landschaft und Lebensraum. Mit dem Titel der aktuellen Ausstellung – „hin-ein-sehen“ – möchte der 41-jährige Ku?nstler allerdings auf das ganz individuelle Sehen hinweisen, das durch das Vermischen mit Erinnerungen, Gefu?hlen und Stimmungen seine jeweils ganz eigene Wirkung hervorbringt. Die ausgestellten Arbeiten ergeben insgesamt eine thematische Einheit: Sie offenbaren uns Markus Molings persönliche Wahrnehmung der Natur. Hauptmotiv ist dabei die Landschaft, wobei es dem Ku?nstler keineswegs um die naturgetreue Wiedergabe, sondern um eine angedeutete Wirklichkeit geht. Überlagert werden diese Ansichten meist von abstrakten Formen. Diese Formen und Motive entspringen den Erinnerungen und der Gefu?hlswelt des Ku?nstlers. Die Spannung, die dabei zwischen Abstraktion und Figuration entsteht, lässt dem Betrachter viel Raum fu?r Interpretationen. Mithilfe einer besonderen Mischtechnik, die ein sukzessives Auftragen von Farbschichten vorsieht, gelingt es Markus Moling, seinen Malereien eine verklärende Transparenz zu verleihen und mit wenig, eine Atmosphäre der Stille und der Ruhe zu erzeugen. In dieser Ausstellung zeigt der Ku?nstler vorwiegend Arbeiten kleineren Formates, unter anderem dreißig Arbeiten auf Papier, die er bisher noch nicht in der Öffentlichkeit gezeigt hat.