Event-Informationen

Kuratiert von: Camilla Martinelli Der Ausstellungsparcours präsentiert sich anhand verschiedener Stationen, die sich mit den Arbeiten weiterentwickeln und sich stark an die visuelle Vorstellungskraft von Reffo anlehnen, um somit seine breit gefächerte und komplexe thematische Abhandlung darzustellen. Die Sujets und Themen, welche ausgestellt werden, sind teilweise aus früheren Jahren. Gemeinsam ist ihnen, dass sie eine Suche nach dem Immateriellen und der Transparenz in der Malerei ausd rücken. Die Bilder schaffen untereinander eine Verbindung, welche mysteriöse Gesten und Posen zeigen und die Wahrnehmung der Betrachter in Frage stellen. Die Schönheit der malerischen Geste Reffos zeigt sich in seinem unverkennbaren und unmittelbaren Pinselstrich, einer Kombination aus verwischter Tonalität und Linien, die den Körpern eine beinahe dreidimensionale Präsenz verschaffen. In die Kunsthalle Eurocenter Lana bringt Reffo eine persönliche Erfahrung ein: Die Körper, bzw. die Gesten in seiner Malerei sind in gewisser Weise ausdrucksstak. Die Posen erzählen vom Versuch der Zurücknahme, der Verinnerlichung des Selbst. So profilieren sich die Figuren zwischen Präsenz und Abwesenheit, einerseits nach voller Körperlichkeit trachtend, die sie andererseits selbst negieren und damit jede Form des Ausdrucks und der Spontaneität verneinen. Der Maler Luca Reffo inspiriert sich an den Belgiern Michael Borremans und L uc Tuyma ns oder dem Polen Wilhelm Sasnal. Seine Sprache resultiert aus an die Malerei grenzende Disziplinen, wie der Fotografie, dem Kino, oder den unmittelbaren Erfahrungen des Künstlers.