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Eventi Theatre: Teatro tradizionale

Eventi

Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran
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Theatre
Sabato, 08 Mag 2021 18:00
Sabato 08 Mag 2021

von Éric-Emmanuel Schmitt Aus dem Französischen von Annette und Paul Bäcker Moses wächst allein bei seinem Vater auf, einem schweigsamen jüdischen Anwalt. Über seinen tristen Alltag und die vom Vater vorgehaltene Unzulänglichkeit könnte er schon verzweifeln. Aber Moses sucht sich andere Wege und sein Glück bei den Prostituierten der Rue de Paradis. Er beginnt zu stehlen, um seinem Vater eins auszuwischen – der alte Krämer Monsieur Ibrahim, der für alle nur „der Araber an der Ecke“ ist, wird es sowieso nicht merken. Doch bald entdeckt Moses, dass dieser alte Mann, der auf seinem Hocker hinter der Kasse festgewachsen scheint, ihn längst durchschaut hat. Monsieur Ibrahim kennt viele Geheimnisse – auch die des Glücks und der Liebe. Er lebt in einer völlig anderen Welt und lehrt ihn, dass Schönheit überall liegt und man mit einem Lächeln die Menschen verzaubern kann. Mit viel Humor und Poesie erzählt Éric-Emmanuel Schmitt von den Religionen, Menschenliebe und einer ungewöhnlichen Freundschaft. Er zeigt den Islam, der in der europäischen Gesellschaft mit unzähligen Vorurteilen behaftet ist, als Glaube der Toleranz und Liebe. Und er erzählt uns, wie wahre Begegnung Menschen auf ewig verbindet. Éric-Emmanuel Schmitt, geboren 1960, ist heute einer der weltweit meistgelesenen und meistgespielten französischsprachigen Autoren. Er wird von Publikum und Kritik gleichermaßen gefeiert und wurde für seine Arbeiten mit mehreren „Molière“ und dem „Grand Prix du Théâtre“ der Académie française ausgezeichnet. Seine Bücher liegen heute in 43 Sprachen übersetzt vor, seine Stücke werden in mehr als 50 Ländern regelmäßig aufgeführt. DER BESUCH IM THEATER genesen - geimpft - getestet Für ein sicheres und genussvolles Theatererlebnis haben die Vereinigten Bühnen Bozen ein Corona-Schutzkonzept entwickelt, das zur Einhaltung der aktuell geltenden Sicherheitsbestimmungen laufend adaptiert wird. Angesichts der Verordnung des Landeshauptmanns Nr. 20 vom 24.04.2021 ist der Besuch der Theatervorstellungen im Stadttheater Bozen nur mit dem Nachweis einer erfolgten Impfung, der Genesung von einer COVID-19-Infektion oder eines COVID-19-Tests mit negativem Ergebnis erlaubt. Die Ausstellung dieses Dokuments darf zum Zeitpunkt des Theaterbesuches nicht länger als 72 Stunden zurückliegen. DIE TICKETS Sie können ab sofort Ihre Karten für die Vorstellungen online unter: www.theater-bozen.it, oder bei unserer Ticketverantwortlichen Andrea Malfertheiner reservieren und buchen: Per Mail unter reservierung@theater-bozen.it oder telefonisch unter 0471 065330.

Stadttheater Verdiplatz 40, Bolzano, BZ
Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran
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Theatre
Sabato, 08 Mag 2021 19:30
Sabato 08 Mag 2021

von Éric-Emmanuel Schmitt Aus dem Französischen von Annette und Paul Bäcker Moses wächst allein bei seinem Vater auf, einem schweigsamen jüdischen Anwalt. Über seinen tristen Alltag und die vom Vater vorgehaltene Unzulänglichkeit könnte er schon verzweifeln. Aber Moses sucht sich andere Wege und sein Glück bei den Prostituierten der Rue de Paradis. Er beginnt zu stehlen, um seinem Vater eins auszuwischen – der alte Krämer Monsieur Ibrahim, der für alle nur „der Araber an der Ecke“ ist, wird es sowieso nicht merken. Doch bald entdeckt Moses, dass dieser alte Mann, der auf seinem Hocker hinter der Kasse festgewachsen scheint, ihn längst durchschaut hat. Monsieur Ibrahim kennt viele Geheimnisse – auch die des Glücks und der Liebe. Er lebt in einer völlig anderen Welt und lehrt ihn, dass Schönheit überall liegt und man mit einem Lächeln die Menschen verzaubern kann. Mit viel Humor und Poesie erzählt Éric-Emmanuel Schmitt von den Religionen, Menschenliebe und einer ungewöhnlichen Freundschaft. Er zeigt den Islam, der in der europäischen Gesellschaft mit unzähligen Vorurteilen behaftet ist, als Glaube der Toleranz und Liebe. Und er erzählt uns, wie wahre Begegnung Menschen auf ewig verbindet. Éric-Emmanuel Schmitt, geboren 1960, ist heute einer der weltweit meistgelesenen und meistgespielten französischsprachigen Autoren. Er wird von Publikum und Kritik gleichermaßen gefeiert und wurde für seine Arbeiten mit mehreren „Molière“ und dem „Grand Prix du Théâtre“ der Académie française ausgezeichnet. Seine Bücher liegen heute in 43 Sprachen übersetzt vor, seine Stücke werden in mehr als 50 Ländern regelmäßig aufgeführt. DER BESUCH IM THEATER genesen - geimpft - getestet Für ein sicheres und genussvolles Theatererlebnis haben die Vereinigten Bühnen Bozen ein Corona-Schutzkonzept entwickelt, das zur Einhaltung der aktuell geltenden Sicherheitsbestimmungen laufend adaptiert wird. Angesichts der Verordnung des Landeshauptmanns Nr. 20 vom 24.04.2021 ist der Besuch der Theatervorstellungen im Stadttheater Bozen nur mit dem Nachweis einer erfolgten Impfung, der Genesung von einer COVID-19-Infektion oder eines COVID-19-Tests mit negativem Ergebnis erlaubt. Die Ausstellung dieses Dokuments darf zum Zeitpunkt des Theaterbesuches nicht länger als 72 Stunden zurückliegen. DIE TICKETS Sie können ab sofort Ihre Karten für die Vorstellungen online unter: www.theater-bozen.it, oder bei unserer Ticketverantwortlichen Andrea Malfertheiner reservieren und buchen: Per Mail unter reservierung@theater-bozen.it oder telefonisch unter 0471 065330.

Stadttheater Verdiplatz 40, Bolzano, BZ
Niemand wartet auf dich
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Theatre
Domenica, 09 Mag 2021 19:30
Domenica 09 Mag 2021

von Lot Vekemans mit: Sabine Ladurner Regie: Christina Khuen Ausstattung: Andrea Kerner Technik: Gregor Marini Wo: Schaufenster neben dem Theatereingang, Freiheitsstraße 27 Das Publikum sitzt im Freien, Reservierung und FFP2 Maske erforderlich! „Alles ist heutzutage so nah. Alles, was rüttelt, rüttelt auch an meinen eigenen Toren. Der Luxus, sich abschotten zu können, ist verschwunden- unter einem Stein auf der Wiese zu leben und so zu tun, als würde einem das alles nichts angehen- man kann sich nicht mehr verschließen.“ Eine Schauspielerin macht sich auf ihre persönliche Suche nach dem Politischen und erfindet sich dazu zwei Figuren: Die 85jährige Johanna, die den Müll anderer entsorgt, anstatt sich darüber zu ärgern, und die Politikerin Ida, die nach einer Wahlniederlage die Konsequenzen zieht und ihr persönliches Scheitern hinterfragt. Das Stück der vielgespielten holländischen Dramatikerin und Autorin Lot Vekemans geht der Frage nach, inwieweit man als Individuum Verantwortung für die Welt übernehmen kann und soll- und ist durchaus als Aufforderung zur persönlichen Reflexion darüber zu verstehen. Das Tida geht mit dieser Produktion, (die in einem gedanklichen Dialog mit „Endlose Aussicht“ von Theresia Walser steht) in eine neue, der Zeit angemessene „Spielstätte“- dem Schaufenster des Kurhauses, direkt neben dem Eingang zum Theater. Wir empfehlen warme Kleidung!

Theater in der Altstadt Freiheitsstraße 27, Merano, BZ
Eine Produktion der Carambolage: Name: Sophie Scholl
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Theatre
Domenica, 09 Mag 2021 20:00
Domenica 09 Mag 2021

von Rike Reiniger Mit Katharina Gschnell Regie: Stefanie Nagler Bühne und Kostüme: Sara Burchia Licht und Technik: Claus Stecher, Julian Geier Bühnenbau: Robert Reinstadler Fotos und Video: Tiberio Sorvillo Das Stück „Ich heiße Sophie Scholl. Und da fängt das Problem auch schon an“. So beginnt die Geschichte einer ganz gewöhnlichen Jurastudentin. Sie steht kurz vor dem Examen und ist voller Vorfreude auf ihr Berufsleben. Ihr Nachname? Reiner Zufall. Dieser Name erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die in der Zeit des Nationalsozialismus den Mut hatte, sich mit ihren Freunden und ihrem Bruder Hans Scholl gegen Adolf Hitler zu stellen. „Die weiße Rose“ verteilte Flugblätter und wurde dabei erwischt. Sophie Scholl kam vor Gericht und wurde hingerichtet. Der Mut ihrer berühmten Namensvetterin wird nun zum Prüfstein für das Gewissen der jungen Jurastudentin. Sie wird in einen Prüfungsbetrug verwickelt und soll vor Gericht aussagen. Sie muss sich entscheiden: Soll sie lügen, um ihre Karriere voranzubringen? Soll sie die Wahrheit sagen, dafür aber ihre Zukunft riskieren? Oder wäre es vielleicht das Beste zu schweigen? Rike Reiniger, der Autorin des Stücks, gelingt eine kluge und sehr lebendige Verknüpfung aus geschichtlichen Einschüben der Widerstandskämpferin und der zwiespältigen Situation der Studentin während des Gerichtstermins. Es geht um Zivilcourage, das eigene Gewissen und die Frage: Wie hätte ich mich verhalten? „Dieses Stück hallt nach. Moral, Gewissenskonflikte, Versagensangst und Identitätssuche – die Thematik ist zeitlos und aktueller denn je. Prädikat: besonders sehenswert!“ (Saartext) Die Autorin Rike Reiniger, aufgewachsen in Bochum, arbeitete in einem traditionellen Puppentheater, das den deutschsprachigen Raum bereiste. Sie studierte in Prag (Regie und Dramaturgie für Puppentheater) und Gießen (Angewandte Theaterwissenschaft), inszenierte in der freien Szene Berlins und war Mitbegründerin des interkulturellen TheaterEnsembles Kumpanya. Nach dessen Auflösung ging sie ins Engagement an die Landesbühnen Sachsen, das Deutsch-Sorbische Volkstheater Bautzen und das Theater Junge Generation Dresden. Rike Reiniger lebt als Regisseurin und Autorin in Berlin. Ihre Arbeiten wurden u.a. ausgezeichnet mit dem Mannheimer Feuergriffel und dem Publikumspreis des Heidelberger Stückemarktes sowie in verschiedene europäische Sprachen übersetzt.

Kleinkunsttheater Carambolage Silbergasse 19, Bolzano, BZ
ENDLOSE AUSSICHT
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Theatre
Martedì, 11 Mag 2021 20:00-21:30 |
Martedì 11 Mag 2021

ENDLOSE AUSSICHT Ein Monolog auf Kreuzfahrt von Theresia Walser Es spielen: Viktoria Obermarzoner und Joe Chiericati Inszenierung: Torsten Schilling Ausstattung: Andrea Kerner Musik: Joe Chiericati Technik und Projektionen: Gregor Marini Premiere: Di.11.05.2021 um 20.00 Uhr Weitere Termine: Mi. 12.05./ Fr. 14.05./ So. 16.05. (18.00 Uhr) Mi. 19.05./ Fr. 21.05./ So. 23.05. (18.00 Uhr) Di. 25.05./ Do. 27.05./ Fr. 28.05.2021 Beginn um 20.00 Uhr außer an den Sonntagen um 18.00 Uhr Theresia Walsers neues Stück trifft humorvoll und kritisch ins Zentrum unserer aktuellen Befindlichkeit: Ein Kreuzfahrtschiff steht Corona-bedingt unter Quarantäne und treibt ziellos, funktionslos, zeitlos über den Ozean. Nichts ist mehr wie es war und die zäh tropfende Zeit zwingt zur Selbstreflexion. Jona wurde zur Entspannung ihres nervösen Gemüts mit einer Rundreise beschenkt. Zehn Tage Karibik, all inclusive. Nun hockt sie in ihrer fensterlosen Kabine, die zehn Tage sind seit zehn Tagen vorbei, oder seit 10 Wochen, wer weiß das schon so genau. Buchstäblich auf engstem Raum, aber mit nahezu biblischer Wucht sowie begleitet von bitterböser Komik und viel Musik entfaltet sich in Theresia Walsers Monolog im Kleinen eine große Menschheitskatastrophe. Die nachdenklich macht, zugleich aber hoffnungsvoll auf einen Neustart jenseits aller Larmoyanz. Für den Besuch der Aufführungen ist der Corona-Pass u. FFP2 Maske erforderlich. Es gelten die aktuellen Hygienebestimmungen.

Theater in der Altstadt Freiheitssstraße 27, Merano, BZ
PREMIERE: Endlose Aussicht
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Theatre
Martedì, 11 Mag 2021 20:00
Martedì 11 Mag 2021

Ein Monolog auf Kreuzfahrt. Von Theresia Walser Corona-Pass, Reservierung und FFP2-Maske erforderlich! Veranstaltungsort: Theater in der Altstadt Meran Endlose Aussicht mit: Viktoria Obermarzoner mit: Joe Chiericati Regie: Torsten Schilling Musik: Joe Chiericati Ausstattung: Andrea Kerner Technik und Projektionen: Gregor Marini Theresia Walsers neues Stück trifft humorvoll und kritisch ins Zentrum unserer aktuellen Befindlichkeit: Ein Kreuzfahrtschiff steht Corona-bedingt unter Quarantäne und treibt ziellos, funktionslos, zeitlos über den Ozean. Nichts ist mehr wie es war und die zäh tropfende Zeit zwingt zur Selbstreflexion. Jona wurde zur Entspannung ihres nervösen Gemüts mit einer Rundreise beschenkt. Zehn Tage Karibik, all inclusive. Nun hockt sie in ihrer fensterlosen Kabine, die zehn Tage sind seit zehn Tagen vorbei, oder seit 10 Wochen, wer weiß das schon so genau. Buchstäblich auf engstem Raum, aber mit nahezu biblischer Wucht sowie begleitet von bitterböser Komik und viel Musik entfaltet sich in Theresia Walsers Monolog im Kleinen eine große Menschheitskatastrophe. Die nachdenklich macht, zugleich aber hoffnungsvoll auf einen Neustart jenseits aller Larmoyanz.

Theater in der Altstadt Freiheitsstraße 27, Merano, BZ
Endlose Aussicht
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Theatre
Mercoledì, 12 Mag 2021 20:00
Mercoledì 12 Mag 2021

Ein Monolog auf Kreuzfahrt. Von Theresia Walser Corona-Pass, Reservierung und FFP2-Maske erforderlich! Veranstaltungsort: Theater in der Altstadt Meran Endlose Aussicht mit: Viktoria Obermarzoner mit: Joe Chiericati Regie: Torsten Schilling Musik: Joe Chiericati Ausstattung: Andrea Kerner Technik und Projektionen: Gregor Marini Theresia Walsers neues Stück trifft humorvoll und kritisch ins Zentrum unserer aktuellen Befindlichkeit: Ein Kreuzfahrtschiff steht Corona-bedingt unter Quarantäne und treibt ziellos, funktionslos, zeitlos über den Ozean. Nichts ist mehr wie es war und die zäh tropfende Zeit zwingt zur Selbstreflexion. Jona wurde zur Entspannung ihres nervösen Gemüts mit einer Rundreise beschenkt. Zehn Tage Karibik, all inclusive. Nun hockt sie in ihrer fensterlosen Kabine, die zehn Tage sind seit zehn Tagen vorbei, oder seit 10 Wochen, wer weiß das schon so genau. Buchstäblich auf engstem Raum, aber mit nahezu biblischer Wucht sowie begleitet von bitterböser Komik und viel Musik entfaltet sich in Theresia Walsers Monolog im Kleinen eine große Menschheitskatastrophe. Die nachdenklich macht, zugleich aber hoffnungsvoll auf einen Neustart jenseits aller Larmoyanz.

Theater in der Altstadt Freiheitsstraße 27, Merano, BZ
Niemand wartet auf dich
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Theatre
Giovedì, 13 Mag 2021 19:30
Giovedì 13 Mag 2021

von Lot Vekemans mit: Sabine Ladurner Regie: Christina Khuen Ausstattung: Andrea Kerner Technik: Gregor Marini Wo: Schaufenster neben dem Theatereingang, Freiheitsstraße 27 Das Publikum sitzt im Freien, Reservierung und FFP2 Maske erforderlich! „Alles ist heutzutage so nah. Alles, was rüttelt, rüttelt auch an meinen eigenen Toren. Der Luxus, sich abschotten zu können, ist verschwunden- unter einem Stein auf der Wiese zu leben und so zu tun, als würde einem das alles nichts angehen- man kann sich nicht mehr verschließen.“ Eine Schauspielerin macht sich auf ihre persönliche Suche nach dem Politischen und erfindet sich dazu zwei Figuren: Die 85jährige Johanna, die den Müll anderer entsorgt, anstatt sich darüber zu ärgern, und die Politikerin Ida, die nach einer Wahlniederlage die Konsequenzen zieht und ihr persönliches Scheitern hinterfragt. Das Stück der vielgespielten holländischen Dramatikerin und Autorin Lot Vekemans geht der Frage nach, inwieweit man als Individuum Verantwortung für die Welt übernehmen kann und soll- und ist durchaus als Aufforderung zur persönlichen Reflexion darüber zu verstehen. Das Tida geht mit dieser Produktion, (die in einem gedanklichen Dialog mit „Endlose Aussicht“ von Theresia Walser steht) in eine neue, der Zeit angemessene „Spielstätte“- dem Schaufenster des Kurhauses, direkt neben dem Eingang zum Theater. Wir empfehlen warme Kleidung!

Theater in der Altstadt Freiheitsstraße 27, Merano, BZ
Eine Produktion der Carambolage: Name: Sophie Scholl
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Theatre
Giovedì, 13 Mag 2021 20:00
Giovedì 13 Mag 2021

von Rike Reiniger Mit Katharina Gschnell Regie: Stefanie Nagler Bühne und Kostüme: Sara Burchia Licht und Technik: Claus Stecher, Julian Geier Bühnenbau: Robert Reinstadler Fotos und Video: Tiberio Sorvillo Das Stück „Ich heiße Sophie Scholl. Und da fängt das Problem auch schon an“. So beginnt die Geschichte einer ganz gewöhnlichen Jurastudentin. Sie steht kurz vor dem Examen und ist voller Vorfreude auf ihr Berufsleben. Ihr Nachname? Reiner Zufall. Dieser Name erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die in der Zeit des Nationalsozialismus den Mut hatte, sich mit ihren Freunden und ihrem Bruder Hans Scholl gegen Adolf Hitler zu stellen. „Die weiße Rose“ verteilte Flugblätter und wurde dabei erwischt. Sophie Scholl kam vor Gericht und wurde hingerichtet. Der Mut ihrer berühmten Namensvetterin wird nun zum Prüfstein für das Gewissen der jungen Jurastudentin. Sie wird in einen Prüfungsbetrug verwickelt und soll vor Gericht aussagen. Sie muss sich entscheiden: Soll sie lügen, um ihre Karriere voranzubringen? Soll sie die Wahrheit sagen, dafür aber ihre Zukunft riskieren? Oder wäre es vielleicht das Beste zu schweigen? Rike Reiniger, der Autorin des Stücks, gelingt eine kluge und sehr lebendige Verknüpfung aus geschichtlichen Einschüben der Widerstandskämpferin und der zwiespältigen Situation der Studentin während des Gerichtstermins. Es geht um Zivilcourage, das eigene Gewissen und die Frage: Wie hätte ich mich verhalten? „Dieses Stück hallt nach. Moral, Gewissenskonflikte, Versagensangst und Identitätssuche – die Thematik ist zeitlos und aktueller denn je. Prädikat: besonders sehenswert!“ (Saartext) Die Autorin Rike Reiniger, aufgewachsen in Bochum, arbeitete in einem traditionellen Puppentheater, das den deutschsprachigen Raum bereiste. Sie studierte in Prag (Regie und Dramaturgie für Puppentheater) und Gießen (Angewandte Theaterwissenschaft), inszenierte in der freien Szene Berlins und war Mitbegründerin des interkulturellen TheaterEnsembles Kumpanya. Nach dessen Auflösung ging sie ins Engagement an die Landesbühnen Sachsen, das Deutsch-Sorbische Volkstheater Bautzen und das Theater Junge Generation Dresden. Rike Reiniger lebt als Regisseurin und Autorin in Berlin. Ihre Arbeiten wurden u.a. ausgezeichnet mit dem Mannheimer Feuergriffel und dem Publikumspreis des Heidelberger Stückemarktes sowie in verschiedene europäische Sprachen übersetzt.

Kleinkunsttheater Carambolage Silbergasse 19, Bolzano, BZ
Eine Produktion der Carambolage: Name: Sophie Scholl
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Theatre
Venerdì, 14 Mag 2021 18:00
Venerdì 14 Mag 2021

von Rike Reiniger Mit Katharina Gschnell Regie: Stefanie Nagler Bühne und Kostüme: Sara Burchia Licht und Technik: Claus Stecher, Julian Geier Bühnenbau: Robert Reinstadler Fotos und Video: Tiberio Sorvillo Das Stück „Ich heiße Sophie Scholl. Und da fängt das Problem auch schon an“. So beginnt die Geschichte einer ganz gewöhnlichen Jurastudentin. Sie steht kurz vor dem Examen und ist voller Vorfreude auf ihr Berufsleben. Ihr Nachname? Reiner Zufall. Dieser Name erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die in der Zeit des Nationalsozialismus den Mut hatte, sich mit ihren Freunden und ihrem Bruder Hans Scholl gegen Adolf Hitler zu stellen. „Die weiße Rose“ verteilte Flugblätter und wurde dabei erwischt. Sophie Scholl kam vor Gericht und wurde hingerichtet. Der Mut ihrer berühmten Namensvetterin wird nun zum Prüfstein für das Gewissen der jungen Jurastudentin. Sie wird in einen Prüfungsbetrug verwickelt und soll vor Gericht aussagen. Sie muss sich entscheiden: Soll sie lügen, um ihre Karriere voranzubringen? Soll sie die Wahrheit sagen, dafür aber ihre Zukunft riskieren? Oder wäre es vielleicht das Beste zu schweigen? Rike Reiniger, der Autorin des Stücks, gelingt eine kluge und sehr lebendige Verknüpfung aus geschichtlichen Einschüben der Widerstandskämpferin und der zwiespältigen Situation der Studentin während des Gerichtstermins. Es geht um Zivilcourage, das eigene Gewissen und die Frage: Wie hätte ich mich verhalten? „Dieses Stück hallt nach. Moral, Gewissenskonflikte, Versagensangst und Identitätssuche – die Thematik ist zeitlos und aktueller denn je. Prädikat: besonders sehenswert!“ (Saartext) Die Autorin Rike Reiniger, aufgewachsen in Bochum, arbeitete in einem traditionellen Puppentheater, das den deutschsprachigen Raum bereiste. Sie studierte in Prag (Regie und Dramaturgie für Puppentheater) und Gießen (Angewandte Theaterwissenschaft), inszenierte in der freien Szene Berlins und war Mitbegründerin des interkulturellen TheaterEnsembles Kumpanya. Nach dessen Auflösung ging sie ins Engagement an die Landesbühnen Sachsen, das Deutsch-Sorbische Volkstheater Bautzen und das Theater Junge Generation Dresden. Rike Reiniger lebt als Regisseurin und Autorin in Berlin. Ihre Arbeiten wurden u.a. ausgezeichnet mit dem Mannheimer Feuergriffel und dem Publikumspreis des Heidelberger Stückemarktes sowie in verschiedene europäische Sprachen übersetzt.

Kleinkunsttheater Carambolage Silbergasse 19, Bolzano, BZ
Premiere: Gott
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Theatre
Venerdì, 14 Mag 2021 19:30
Venerdì 14 Mag 2021

von Ferdinand von Schirach Koproduktion mit dem Theater an der Effingerstrasse Bern Wem gehört unser Leben? Und wem gehört unser Sterben? Der Ethikrat tagt, um über den Fall des 78-jährigen Richard Gärtner abzustimmen. Er sucht ärztliche Hilfe, um sich selbst zu töten. Er hat weder Schmerzen, noch ist er unheilbar krank, doch der Tod seiner Frau vor drei Jahren hat für ihn alles verändert. Richard Gärtner will schlicht und einfach nicht mehr leben. Er könnte Hand an sich legen, doch er möchte, dass sein Tod selbstbestimmt und friedlich ist und niemanden erschreckt. Soll ein Arzt oder eine Ärztin einem Menschen dabei helfen, sich selbst zu töten? Das im September 2019 gefällte Urteil des italienischen Verfassungsgerichts erklärt Beihilfe zum Suizid in einigen bestimmten Fällen für straffrei. Damit ist zumindest die rechtliche Frage, ob er*sie es darf, geklärt. Nach wie vor fehlt jedoch in Italien seitens der Politik eine umfassende Regelung zu diesem Thema, umso mehr rückt damit die ethische Frage in den Fokus. Ferdinand von Schirach holt mit „Gott“ einen seit langem in Europa divers und emotional geführten Diskurs ins Theater. Er verhandelt Fragen der menschlichen Autonomie und Selbstbestimmung inmitten des Spannungsfeldes von persönlicher Moral, christlichem Glauben und Politik. Im Stück fallen die Stellungnahmen der Expert*innen aus Recht und Medizin sowie des Bischofs Thiel deutlich aus – doch am Ende müssen Sie selbst zu einem Urteil kommen. Ferdinand von Schirach *1964 in München, arbeitete 20 Jahre als Strafverteidiger. Mit 45 Jahren veröffentlichte er sein erstes Buch. Es folgten zahlreiche Erzählungen, Romane und Essays, die als internationale Bestseller in mehr als 35 Ländern erschienen. Sein Theaterstück „Terror“ (2015) wurde ein großer Erfolg und wie weitere seiner Werke verfilmt. Schirach erhielt mehrere – auch internationale – Literaturpreise, u.a. den Kleist-Preis. DER BESUCH IM THEATER genesen - geimpft - getestet Für ein sicheres und genussvolles Theatererlebnis haben die Vereinigten Bühnen Bozen ein Corona-Schutzkonzept entwickelt, das zur Einhaltung der aktuell geltenden Sicherheitsbestimmungen laufend adaptiert wird. Angesichts der Verordnung des Landeshauptmanns Nr. 20 vom 24.04.2021 ist der Besuch der Theatervorstellungen im Stadttheater Bozen nur mit dem Nachweis einer erfolgten Impfung, der Genesung von einer COVID-19-Infektion oder eines COVID-19-Tests mit negativem Ergebnis erlaubt. Die Ausstellung dieses Dokuments darf zum Zeitpunkt des Theaterbesuches nicht länger als 72 Stunden zurückliegen. DIE TICKETS Sie können ab sofort Ihre Karten für die Vorstellungen online unter: www.theater-bozen.it, oder bei unserer Ticketverantwortlichen Andrea Malfertheiner reservieren und buchen: Per Mail unter reservierung@theater-bozen.it oder telefonisch unter 0471 065330.

Stadttheater Verdiplatz 40, Bolzano, BZ
Premiere: Mein Freund Aurelio
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Theatre
Venerdì, 14 Mag 2021 20:00
Venerdì 14 Mag 2021

frei nach Barbara Plagg Hans flieht aus seiner Heimat Südtirol nach München, weil er Angst vor der italienischen Polizei hat. Sein Freund Bernhard war als Mitglied des separatistischen Befreiungsschuss Südtirols verhaftet worden. Davon hat Hans nichts gewusst. In München trifft er auf einen jungen Italiener, Aurelio, der zu seinem besten Freund wird. Während in Südtirol Strommasten fliegen und Hans dort zum Fahnenflüchtling wird, weil er seinen Militärdienst nicht antritt, werden der Südtiroler und der Italiener zu Verbündeten im Ausland. Drei Jahre später kehrt Aurelio nach Italien zurück und die Freunde schwören auf ein baldiges Wiedersehen. Doch Hans‘ Briefe an den Freund bleiben unbeantwortet, Aurelios Spur verliert sich in Mailand. Während Hans vergeblich versucht seinen Freund wiederzufinden, stößt er Jahre später in den politischen Relikten der Südtirolfrage auf Aurelios dunkles Geheimnis. Die Geschichte von Hans und Bernhard beruht auf einer wahren Begebenheit. Aus der Perspektive der Gegenwart schaut Hans auf sein Leben in den Sechzigern. Stück für Stück erinnert er sich an seine Flucht, an Bernhards Tod und an seine Freundschaft zu Aurelio. Während des zeitgeschichtlichen Abends kreiert Peter Mitterrutzner - unsichtbar für das Publikum - ein mit Kreiden gemaltes Portrait. Das Werk, das je nach Gemütszustand des Schauspielers variiert, wird im Anschluss an den Theaterabend versteigert. Den Erlös spendet Mitterrutzner, gemeinsam mit dem Stadttheater Bruneck, an die Südtiroler Krebshilfe. Es spielt: Peter Mitterrutzner Regie: Ulrike Lasta Bühnenbild: Klaus Gasperi Licht: Jan Gasperi

Stadttheater Bruneck Dantestraße 21, Brunico, BZ
Endlose Aussicht
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Theatre
Venerdì, 14 Mag 2021 20:00
Venerdì 14 Mag 2021

Ein Monolog auf Kreuzfahrt. Von Theresia Walser Corona-Pass, Reservierung und FFP2-Maske erforderlich! Veranstaltungsort: Theater in der Altstadt Meran Endlose Aussicht mit: Viktoria Obermarzoner mit: Joe Chiericati Regie: Torsten Schilling Musik: Joe Chiericati Ausstattung: Andrea Kerner Technik und Projektionen: Gregor Marini Theresia Walsers neues Stück trifft humorvoll und kritisch ins Zentrum unserer aktuellen Befindlichkeit: Ein Kreuzfahrtschiff steht Corona-bedingt unter Quarantäne und treibt ziellos, funktionslos, zeitlos über den Ozean. Nichts ist mehr wie es war und die zäh tropfende Zeit zwingt zur Selbstreflexion. Jona wurde zur Entspannung ihres nervösen Gemüts mit einer Rundreise beschenkt. Zehn Tage Karibik, all inclusive. Nun hockt sie in ihrer fensterlosen Kabine, die zehn Tage sind seit zehn Tagen vorbei, oder seit 10 Wochen, wer weiß das schon so genau. Buchstäblich auf engstem Raum, aber mit nahezu biblischer Wucht sowie begleitet von bitterböser Komik und viel Musik entfaltet sich in Theresia Walsers Monolog im Kleinen eine große Menschheitskatastrophe. Die nachdenklich macht, zugleich aber hoffnungsvoll auf einen Neustart jenseits aller Larmoyanz.

Theater in der Altstadt Freiheitsstraße 27, Merano, BZ
Gott
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Theatre
Sabato, 15 Mag 2021 19:30
ogni settimana fino a Dom 23 Mag 2021 nei giorni di: Martedi Mercoledi Giovedi Venerdi Sabato Domenica

von Ferdinand von Schirach Koproduktion mit dem Theater an der Effingerstrasse Bern Wem gehört unser Leben? Und wem gehört unser Sterben? Der Ethikrat tagt, um über den Fall des 78-jährigen Richard Gärtner abzustimmen. Er sucht ärztliche Hilfe, um sich selbst zu töten. Er hat weder Schmerzen, noch ist er unheilbar krank, doch der Tod seiner Frau vor drei Jahren hat für ihn alles verändert. Richard Gärtner will schlicht und einfach nicht mehr leben. Er könnte Hand an sich legen, doch er möchte, dass sein Tod selbstbestimmt und friedlich ist und niemanden erschreckt. Soll ein Arzt oder eine Ärztin einem Menschen dabei helfen, sich selbst zu töten? Das im September 2019 gefällte Urteil des italienischen Verfassungsgerichts erklärt Beihilfe zum Suizid in einigen bestimmten Fällen für straffrei. Damit ist zumindest die rechtliche Frage, ob er*sie es darf, geklärt. Nach wie vor fehlt jedoch in Italien seitens der Politik eine umfassende Regelung zu diesem Thema, umso mehr rückt damit die ethische Frage in den Fokus. Ferdinand von Schirach holt mit „Gott“ einen seit langem in Europa divers und emotional geführten Diskurs ins Theater. Er verhandelt Fragen der menschlichen Autonomie und Selbstbestimmung inmitten des Spannungsfeldes von persönlicher Moral, christlichem Glauben und Politik. Im Stück fallen die Stellungnahmen der Expert*innen aus Recht und Medizin sowie des Bischofs Thiel deutlich aus – doch am Ende müssen Sie selbst zu einem Urteil kommen. Ferdinand von Schirach *1964 in München, arbeitete 20 Jahre als Strafverteidiger. Mit 45 Jahren veröffentlichte er sein erstes Buch. Es folgten zahlreiche Erzählungen, Romane und Essays, die als internationale Bestseller in mehr als 35 Ländern erschienen. Sein Theaterstück „Terror“ (2015) wurde ein großer Erfolg und wie weitere seiner Werke verfilmt. Schirach erhielt mehrere – auch internationale – Literaturpreise, u.a. den Kleist-Preis. DER BESUCH IM THEATER genesen - geimpft - getestet Für ein sicheres und genussvolles Theatererlebnis haben die Vereinigten Bühnen Bozen ein Corona-Schutzkonzept entwickelt, das zur Einhaltung der aktuell geltenden Sicherheitsbestimmungen laufend adaptiert wird. Angesichts der Verordnung des Landeshauptmanns Nr. 20 vom 24.04.2021 ist der Besuch der Theatervorstellungen im Stadttheater Bozen nur mit dem Nachweis einer erfolgten Impfung, der Genesung von einer COVID-19-Infektion oder eines COVID-19-Tests mit negativem Ergebnis erlaubt. Die Ausstellung dieses Dokuments darf zum Zeitpunkt des Theaterbesuches nicht länger als 72 Stunden zurückliegen. DIE TICKETS Sie können ab sofort Ihre Karten für die Vorstellungen online unter: www.theater-bozen.it, oder bei unserer Ticketverantwortlichen Andrea Malfertheiner reservieren und buchen: Per Mail unter reservierung@theater-bozen.it oder telefonisch unter 0471 065330.

Stadttheater Verdiplatz 40, Bolzano, BZ
Eine Produktion der Carambolage: Name: Sophie Scholl
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Theatre
Sabato, 15 Mag 2021 20:00
Sabato 15 Mag 2021

von Rike Reiniger Mit Katharina Gschnell Regie: Stefanie Nagler Bühne und Kostüme: Sara Burchia Licht und Technik: Claus Stecher, Julian Geier Bühnenbau: Robert Reinstadler Fotos und Video: Tiberio Sorvillo Das Stück „Ich heiße Sophie Scholl. Und da fängt das Problem auch schon an“. So beginnt die Geschichte einer ganz gewöhnlichen Jurastudentin. Sie steht kurz vor dem Examen und ist voller Vorfreude auf ihr Berufsleben. Ihr Nachname? Reiner Zufall. Dieser Name erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die in der Zeit des Nationalsozialismus den Mut hatte, sich mit ihren Freunden und ihrem Bruder Hans Scholl gegen Adolf Hitler zu stellen. „Die weiße Rose“ verteilte Flugblätter und wurde dabei erwischt. Sophie Scholl kam vor Gericht und wurde hingerichtet. Der Mut ihrer berühmten Namensvetterin wird nun zum Prüfstein für das Gewissen der jungen Jurastudentin. Sie wird in einen Prüfungsbetrug verwickelt und soll vor Gericht aussagen. Sie muss sich entscheiden: Soll sie lügen, um ihre Karriere voranzubringen? Soll sie die Wahrheit sagen, dafür aber ihre Zukunft riskieren? Oder wäre es vielleicht das Beste zu schweigen? Rike Reiniger, der Autorin des Stücks, gelingt eine kluge und sehr lebendige Verknüpfung aus geschichtlichen Einschüben der Widerstandskämpferin und der zwiespältigen Situation der Studentin während des Gerichtstermins. Es geht um Zivilcourage, das eigene Gewissen und die Frage: Wie hätte ich mich verhalten? „Dieses Stück hallt nach. Moral, Gewissenskonflikte, Versagensangst und Identitätssuche – die Thematik ist zeitlos und aktueller denn je. Prädikat: besonders sehenswert!“ (Saartext) Die Autorin Rike Reiniger, aufgewachsen in Bochum, arbeitete in einem traditionellen Puppentheater, das den deutschsprachigen Raum bereiste. Sie studierte in Prag (Regie und Dramaturgie für Puppentheater) und Gießen (Angewandte Theaterwissenschaft), inszenierte in der freien Szene Berlins und war Mitbegründerin des interkulturellen TheaterEnsembles Kumpanya. Nach dessen Auflösung ging sie ins Engagement an die Landesbühnen Sachsen, das Deutsch-Sorbische Volkstheater Bautzen und das Theater Junge Generation Dresden. Rike Reiniger lebt als Regisseurin und Autorin in Berlin. Ihre Arbeiten wurden u.a. ausgezeichnet mit dem Mannheimer Feuergriffel und dem Publikumspreis des Heidelberger Stückemarktes sowie in verschiedene europäische Sprachen übersetzt.

Kleinkunsttheater Carambolage Silbergasse 19, Bolzano, BZ
Endlose Aussicht
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Theatre
Domenica, 16 Mag 2021 18:00
Domenica 16 Mag 2021

Ein Monolog auf Kreuzfahrt. Von Theresia Walser Corona-Pass, Reservierung und FFP2-Maske erforderlich! Veranstaltungsort: Theater in der Altstadt Meran Endlose Aussicht mit: Viktoria Obermarzoner mit: Joe Chiericati Regie: Torsten Schilling Musik: Joe Chiericati Ausstattung: Andrea Kerner Technik und Projektionen: Gregor Marini Theresia Walsers neues Stück trifft humorvoll und kritisch ins Zentrum unserer aktuellen Befindlichkeit: Ein Kreuzfahrtschiff steht Corona-bedingt unter Quarantäne und treibt ziellos, funktionslos, zeitlos über den Ozean. Nichts ist mehr wie es war und die zäh tropfende Zeit zwingt zur Selbstreflexion. Jona wurde zur Entspannung ihres nervösen Gemüts mit einer Rundreise beschenkt. Zehn Tage Karibik, all inclusive. Nun hockt sie in ihrer fensterlosen Kabine, die zehn Tage sind seit zehn Tagen vorbei, oder seit 10 Wochen, wer weiß das schon so genau. Buchstäblich auf engstem Raum, aber mit nahezu biblischer Wucht sowie begleitet von bitterböser Komik und viel Musik entfaltet sich in Theresia Walsers Monolog im Kleinen eine große Menschheitskatastrophe. Die nachdenklich macht, zugleich aber hoffnungsvoll auf einen Neustart jenseits aller Larmoyanz.

Theater in der Altstadt Freiheitsstraße 27, Merano, BZ
Niemand wartet auf dich
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Theatre
Martedì, 18 Mag 2021 19:30
Martedì 18 Mag 2021

von Lot Vekemans mit: Sabine Ladurner Regie: Christina Khuen Ausstattung: Andrea Kerner Technik: Gregor Marini Wo: Schaufenster neben dem Theatereingang, Freiheitsstraße 27 Das Publikum sitzt im Freien, Reservierung und FFP2 Maske erforderlich! „Alles ist heutzutage so nah. Alles, was rüttelt, rüttelt auch an meinen eigenen Toren. Der Luxus, sich abschotten zu können, ist verschwunden- unter einem Stein auf der Wiese zu leben und so zu tun, als würde einem das alles nichts angehen- man kann sich nicht mehr verschließen.“ Eine Schauspielerin macht sich auf ihre persönliche Suche nach dem Politischen und erfindet sich dazu zwei Figuren: Die 85jährige Johanna, die den Müll anderer entsorgt, anstatt sich darüber zu ärgern, und die Politikerin Ida, die nach einer Wahlniederlage die Konsequenzen zieht und ihr persönliches Scheitern hinterfragt. Das Stück der vielgespielten holländischen Dramatikerin und Autorin Lot Vekemans geht der Frage nach, inwieweit man als Individuum Verantwortung für die Welt übernehmen kann und soll- und ist durchaus als Aufforderung zur persönlichen Reflexion darüber zu verstehen. Das Tida geht mit dieser Produktion, (die in einem gedanklichen Dialog mit „Endlose Aussicht“ von Theresia Walser steht) in eine neue, der Zeit angemessene „Spielstätte“- dem Schaufenster des Kurhauses, direkt neben dem Eingang zum Theater. Wir empfehlen warme Kleidung!

Theater in der Altstadt Freiheitsstraße 27, Merano, BZ
Eine Produktion der Carambolage: Name: Sophie Scholl
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Theatre
Mercoledì, 19 Mag 2021 20:00
Mercoledì 19 Mag 2021

von Rike Reiniger Mit Katharina Gschnell Regie: Stefanie Nagler Bühne und Kostüme: Sara Burchia Licht und Technik: Claus Stecher, Julian Geier Bühnenbau: Robert Reinstadler Fotos und Video: Tiberio Sorvillo Das Stück „Ich heiße Sophie Scholl. Und da fängt das Problem auch schon an“. So beginnt die Geschichte einer ganz gewöhnlichen Jurastudentin. Sie steht kurz vor dem Examen und ist voller Vorfreude auf ihr Berufsleben. Ihr Nachname? Reiner Zufall. Dieser Name erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die in der Zeit des Nationalsozialismus den Mut hatte, sich mit ihren Freunden und ihrem Bruder Hans Scholl gegen Adolf Hitler zu stellen. „Die weiße Rose“ verteilte Flugblätter und wurde dabei erwischt. Sophie Scholl kam vor Gericht und wurde hingerichtet. Der Mut ihrer berühmten Namensvetterin wird nun zum Prüfstein für das Gewissen der jungen Jurastudentin. Sie wird in einen Prüfungsbetrug verwickelt und soll vor Gericht aussagen. Sie muss sich entscheiden: Soll sie lügen, um ihre Karriere voranzubringen? Soll sie die Wahrheit sagen, dafür aber ihre Zukunft riskieren? Oder wäre es vielleicht das Beste zu schweigen? Rike Reiniger, der Autorin des Stücks, gelingt eine kluge und sehr lebendige Verknüpfung aus geschichtlichen Einschüben der Widerstandskämpferin und der zwiespältigen Situation der Studentin während des Gerichtstermins. Es geht um Zivilcourage, das eigene Gewissen und die Frage: Wie hätte ich mich verhalten? „Dieses Stück hallt nach. Moral, Gewissenskonflikte, Versagensangst und Identitätssuche – die Thematik ist zeitlos und aktueller denn je. Prädikat: besonders sehenswert!“ (Saartext) Die Autorin Rike Reiniger, aufgewachsen in Bochum, arbeitete in einem traditionellen Puppentheater, das den deutschsprachigen Raum bereiste. Sie studierte in Prag (Regie und Dramaturgie für Puppentheater) und Gießen (Angewandte Theaterwissenschaft), inszenierte in der freien Szene Berlins und war Mitbegründerin des interkulturellen TheaterEnsembles Kumpanya. Nach dessen Auflösung ging sie ins Engagement an die Landesbühnen Sachsen, das Deutsch-Sorbische Volkstheater Bautzen und das Theater Junge Generation Dresden. Rike Reiniger lebt als Regisseurin und Autorin in Berlin. Ihre Arbeiten wurden u.a. ausgezeichnet mit dem Mannheimer Feuergriffel und dem Publikumspreis des Heidelberger Stückemarktes sowie in verschiedene europäische Sprachen übersetzt.

Kleinkunsttheater Carambolage Silbergasse 19, Bolzano, BZ
Mein Freund Aurelio
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Theatre
Mercoledì, 19 Mag 2021 20:00
Mercoledì 19 Mag 2021

frei nach Barbara Plagg Hans flieht aus seiner Heimat Südtirol nach München, weil er Angst vor der italienischen Polizei hat. Sein Freund Bernhard war als Mitglied des separatistischen Befreiungsschuss Südtirols verhaftet worden. Davon hat Hans nichts gewusst. In München trifft er auf einen jungen Italiener, Aurelio, der zu seinem besten Freund wird. Während in Südtirol Strommasten fliegen und Hans dort zum Fahnenflüchtling wird, weil er seinen Militärdienst nicht antritt, werden der Südtiroler und der Italiener zu Verbündeten im Ausland. Drei Jahre später kehrt Aurelio nach Italien zurück und die Freunde schwören auf ein baldiges Wiedersehen. Doch Hans‘ Briefe an den Freund bleiben unbeantwortet, Aurelios Spur verliert sich in Mailand. Während Hans vergeblich versucht seinen Freund wiederzufinden, stößt er Jahre später in den politischen Relikten der Südtirolfrage auf Aurelios dunkles Geheimnis. Die Geschichte von Hans und Bernhard beruht auf einer wahren Begebenheit. Aus der Perspektive der Gegenwart schaut Hans auf sein Leben in den Sechzigern. Stück für Stück erinnert er sich an seine Flucht, an Bernhards Tod und an seine Freundschaft zu Aurelio. Während des zeitgeschichtlichen Abends kreiert Peter Mitterrutzner - unsichtbar für das Publikum - ein mit Kreiden gemaltes Portrait. Das Werk, das je nach Gemütszustand des Schauspielers variiert, wird im Anschluss an den Theaterabend versteigert. Den Erlös spendet Mitterrutzner, gemeinsam mit dem Stadttheater Bruneck, an die Südtiroler Krebshilfe. Es spielt: Peter Mitterrutzner Regie: Ulrike Lasta Bühnenbild: Klaus Gasperi Licht: Jan Gasperi

Stadttheater Bruneck Dantestraße 21, Brunico, BZ
Endlose Aussicht
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Theatre
Mercoledì, 19 Mag 2021 20:00
Mercoledì 19 Mag 2021

Ein Monolog auf Kreuzfahrt. Von Theresia Walser Corona-Pass, Reservierung und FFP2-Maske erforderlich! Veranstaltungsort: Theater in der Altstadt Meran Endlose Aussicht mit: Viktoria Obermarzoner mit: Joe Chiericati Regie: Torsten Schilling Musik: Joe Chiericati Ausstattung: Andrea Kerner Technik und Projektionen: Gregor Marini Theresia Walsers neues Stück trifft humorvoll und kritisch ins Zentrum unserer aktuellen Befindlichkeit: Ein Kreuzfahrtschiff steht Corona-bedingt unter Quarantäne und treibt ziellos, funktionslos, zeitlos über den Ozean. Nichts ist mehr wie es war und die zäh tropfende Zeit zwingt zur Selbstreflexion. Jona wurde zur Entspannung ihres nervösen Gemüts mit einer Rundreise beschenkt. Zehn Tage Karibik, all inclusive. Nun hockt sie in ihrer fensterlosen Kabine, die zehn Tage sind seit zehn Tagen vorbei, oder seit 10 Wochen, wer weiß das schon so genau. Buchstäblich auf engstem Raum, aber mit nahezu biblischer Wucht sowie begleitet von bitterböser Komik und viel Musik entfaltet sich in Theresia Walsers Monolog im Kleinen eine große Menschheitskatastrophe. Die nachdenklich macht, zugleich aber hoffnungsvoll auf einen Neustart jenseits aller Larmoyanz.

Theater in der Altstadt Freiheitsstraße 27, Merano, BZ
Eine Produktion der Carambolage: Name: Sophie Scholl
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Theatre
Giovedì, 20 Mag 2021 18:00
Giovedì 20 Mag 2021

von Rike Reiniger Mit Katharina Gschnell Regie: Stefanie Nagler Bühne und Kostüme: Sara Burchia Licht und Technik: Claus Stecher, Julian Geier Bühnenbau: Robert Reinstadler Fotos und Video: Tiberio Sorvillo Das Stück „Ich heiße Sophie Scholl. Und da fängt das Problem auch schon an“. So beginnt die Geschichte einer ganz gewöhnlichen Jurastudentin. Sie steht kurz vor dem Examen und ist voller Vorfreude auf ihr Berufsleben. Ihr Nachname? Reiner Zufall. Dieser Name erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die in der Zeit des Nationalsozialismus den Mut hatte, sich mit ihren Freunden und ihrem Bruder Hans Scholl gegen Adolf Hitler zu stellen. „Die weiße Rose“ verteilte Flugblätter und wurde dabei erwischt. Sophie Scholl kam vor Gericht und wurde hingerichtet. Der Mut ihrer berühmten Namensvetterin wird nun zum Prüfstein für das Gewissen der jungen Jurastudentin. Sie wird in einen Prüfungsbetrug verwickelt und soll vor Gericht aussagen. Sie muss sich entscheiden: Soll sie lügen, um ihre Karriere voranzubringen? Soll sie die Wahrheit sagen, dafür aber ihre Zukunft riskieren? Oder wäre es vielleicht das Beste zu schweigen? Rike Reiniger, der Autorin des Stücks, gelingt eine kluge und sehr lebendige Verknüpfung aus geschichtlichen Einschüben der Widerstandskämpferin und der zwiespältigen Situation der Studentin während des Gerichtstermins. Es geht um Zivilcourage, das eigene Gewissen und die Frage: Wie hätte ich mich verhalten? „Dieses Stück hallt nach. Moral, Gewissenskonflikte, Versagensangst und Identitätssuche – die Thematik ist zeitlos und aktueller denn je. Prädikat: besonders sehenswert!“ (Saartext) Die Autorin Rike Reiniger, aufgewachsen in Bochum, arbeitete in einem traditionellen Puppentheater, das den deutschsprachigen Raum bereiste. Sie studierte in Prag (Regie und Dramaturgie für Puppentheater) und Gießen (Angewandte Theaterwissenschaft), inszenierte in der freien Szene Berlins und war Mitbegründerin des interkulturellen TheaterEnsembles Kumpanya. Nach dessen Auflösung ging sie ins Engagement an die Landesbühnen Sachsen, das Deutsch-Sorbische Volkstheater Bautzen und das Theater Junge Generation Dresden. Rike Reiniger lebt als Regisseurin und Autorin in Berlin. Ihre Arbeiten wurden u.a. ausgezeichnet mit dem Mannheimer Feuergriffel und dem Publikumspreis des Heidelberger Stückemarktes sowie in verschiedene europäische Sprachen übersetzt.

Kleinkunsttheater Carambolage Silbergasse 19, Bolzano, BZ
Niemand wartet auf dich
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Theatre
Giovedì, 20 Mag 2021 19:30
Giovedì 20 Mag 2021

von Lot Vekemans mit: Sabine Ladurner Regie: Christina Khuen Ausstattung: Andrea Kerner Technik: Gregor Marini Wo: Schaufenster neben dem Theatereingang, Freiheitsstraße 27 Das Publikum sitzt im Freien, Reservierung und FFP2 Maske erforderlich! „Alles ist heutzutage so nah. Alles, was rüttelt, rüttelt auch an meinen eigenen Toren. Der Luxus, sich abschotten zu können, ist verschwunden- unter einem Stein auf der Wiese zu leben und so zu tun, als würde einem das alles nichts angehen- man kann sich nicht mehr verschließen.“ Eine Schauspielerin macht sich auf ihre persönliche Suche nach dem Politischen und erfindet sich dazu zwei Figuren: Die 85jährige Johanna, die den Müll anderer entsorgt, anstatt sich darüber zu ärgern, und die Politikerin Ida, die nach einer Wahlniederlage die Konsequenzen zieht und ihr persönliches Scheitern hinterfragt. Das Stück der vielgespielten holländischen Dramatikerin und Autorin Lot Vekemans geht der Frage nach, inwieweit man als Individuum Verantwortung für die Welt übernehmen kann und soll- und ist durchaus als Aufforderung zur persönlichen Reflexion darüber zu verstehen. Das Tida geht mit dieser Produktion, (die in einem gedanklichen Dialog mit „Endlose Aussicht“ von Theresia Walser steht) in eine neue, der Zeit angemessene „Spielstätte“- dem Schaufenster des Kurhauses, direkt neben dem Eingang zum Theater. Wir empfehlen warme Kleidung!

Theater in der Altstadt Freiheitsstraße 27, Merano, BZ
Eine Produktion der Carambolage: Name: Sophie Scholl
0
Theatre
Venerdì, 21 Mag 2021 20:00
ogni giorno fino a Sab 22 Mag 2021

von Rike Reiniger Mit Katharina Gschnell Regie: Stefanie Nagler Bühne und Kostüme: Sara Burchia Licht und Technik: Claus Stecher, Julian Geier Bühnenbau: Robert Reinstadler Fotos und Video: Tiberio Sorvillo Das Stück „Ich heiße Sophie Scholl. Und da fängt das Problem auch schon an“. So beginnt die Geschichte einer ganz gewöhnlichen Jurastudentin. Sie steht kurz vor dem Examen und ist voller Vorfreude auf ihr Berufsleben. Ihr Nachname? Reiner Zufall. Dieser Name erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die in der Zeit des Nationalsozialismus den Mut hatte, sich mit ihren Freunden und ihrem Bruder Hans Scholl gegen Adolf Hitler zu stellen. „Die weiße Rose“ verteilte Flugblätter und wurde dabei erwischt. Sophie Scholl kam vor Gericht und wurde hingerichtet. Der Mut ihrer berühmten Namensvetterin wird nun zum Prüfstein für das Gewissen der jungen Jurastudentin. Sie wird in einen Prüfungsbetrug verwickelt und soll vor Gericht aussagen. Sie muss sich entscheiden: Soll sie lügen, um ihre Karriere voranzubringen? Soll sie die Wahrheit sagen, dafür aber ihre Zukunft riskieren? Oder wäre es vielleicht das Beste zu schweigen? Rike Reiniger, der Autorin des Stücks, gelingt eine kluge und sehr lebendige Verknüpfung aus geschichtlichen Einschüben der Widerstandskämpferin und der zwiespältigen Situation der Studentin während des Gerichtstermins. Es geht um Zivilcourage, das eigene Gewissen und die Frage: Wie hätte ich mich verhalten? „Dieses Stück hallt nach. Moral, Gewissenskonflikte, Versagensangst und Identitätssuche – die Thematik ist zeitlos und aktueller denn je. Prädikat: besonders sehenswert!“ (Saartext) Die Autorin Rike Reiniger, aufgewachsen in Bochum, arbeitete in einem traditionellen Puppentheater, das den deutschsprachigen Raum bereiste. Sie studierte in Prag (Regie und Dramaturgie für Puppentheater) und Gießen (Angewandte Theaterwissenschaft), inszenierte in der freien Szene Berlins und war Mitbegründerin des interkulturellen TheaterEnsembles Kumpanya. Nach dessen Auflösung ging sie ins Engagement an die Landesbühnen Sachsen, das Deutsch-Sorbische Volkstheater Bautzen und das Theater Junge Generation Dresden. Rike Reiniger lebt als Regisseurin und Autorin in Berlin. Ihre Arbeiten wurden u.a. ausgezeichnet mit dem Mannheimer Feuergriffel und dem Publikumspreis des Heidelberger Stückemarktes sowie in verschiedene europäische Sprachen übersetzt.

Kleinkunsttheater Carambolage Silbergasse 19, Bolzano, BZ
Mein Freund Aurelio
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Venerdì, 21 Mag 2021 20:00
Venerdì 21 Mag 2021

frei nach Barbara Plagg Hans flieht aus seiner Heimat Südtirol nach München, weil er Angst vor der italienischen Polizei hat. Sein Freund Bernhard war als Mitglied des separatistischen Befreiungsschuss Südtirols verhaftet worden. Davon hat Hans nichts gewusst. In München trifft er auf einen jungen Italiener, Aurelio, der zu seinem besten Freund wird. Während in Südtirol Strommasten fliegen und Hans dort zum Fahnenflüchtling wird, weil er seinen Militärdienst nicht antritt, werden der Südtiroler und der Italiener zu Verbündeten im Ausland. Drei Jahre später kehrt Aurelio nach Italien zurück und die Freunde schwören auf ein baldiges Wiedersehen. Doch Hans‘ Briefe an den Freund bleiben unbeantwortet, Aurelios Spur verliert sich in Mailand. Während Hans vergeblich versucht seinen Freund wiederzufinden, stößt er Jahre später in den politischen Relikten der Südtirolfrage auf Aurelios dunkles Geheimnis. Die Geschichte von Hans und Bernhard beruht auf einer wahren Begebenheit. Aus der Perspektive der Gegenwart schaut Hans auf sein Leben in den Sechzigern. Stück für Stück erinnert er sich an seine Flucht, an Bernhards Tod und an seine Freundschaft zu Aurelio. Während des zeitgeschichtlichen Abends kreiert Peter Mitterrutzner - unsichtbar für das Publikum - ein mit Kreiden gemaltes Portrait. Das Werk, das je nach Gemütszustand des Schauspielers variiert, wird im Anschluss an den Theaterabend versteigert. Den Erlös spendet Mitterrutzner, gemeinsam mit dem Stadttheater Bruneck, an die Südtiroler Krebshilfe. Es spielt: Peter Mitterrutzner Regie: Ulrike Lasta Bühnenbild: Klaus Gasperi Licht: Jan Gasperi

Stadttheater Bruneck Dantestraße 21, Brunico, BZ
Endlose Aussicht
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Theatre
Venerdì, 21 Mag 2021 20:00
Venerdì 21 Mag 2021

Ein Monolog auf Kreuzfahrt. Von Theresia Walser Corona-Pass, Reservierung und FFP2-Maske erforderlich! Veranstaltungsort: Theater in der Altstadt Meran Endlose Aussicht mit: Viktoria Obermarzoner mit: Joe Chiericati Regie: Torsten Schilling Musik: Joe Chiericati Ausstattung: Andrea Kerner Technik und Projektionen: Gregor Marini Theresia Walsers neues Stück trifft humorvoll und kritisch ins Zentrum unserer aktuellen Befindlichkeit: Ein Kreuzfahrtschiff steht Corona-bedingt unter Quarantäne und treibt ziellos, funktionslos, zeitlos über den Ozean. Nichts ist mehr wie es war und die zäh tropfende Zeit zwingt zur Selbstreflexion. Jona wurde zur Entspannung ihres nervösen Gemüts mit einer Rundreise beschenkt. Zehn Tage Karibik, all inclusive. Nun hockt sie in ihrer fensterlosen Kabine, die zehn Tage sind seit zehn Tagen vorbei, oder seit 10 Wochen, wer weiß das schon so genau. Buchstäblich auf engstem Raum, aber mit nahezu biblischer Wucht sowie begleitet von bitterböser Komik und viel Musik entfaltet sich in Theresia Walsers Monolog im Kleinen eine große Menschheitskatastrophe. Die nachdenklich macht, zugleich aber hoffnungsvoll auf einen Neustart jenseits aller Larmoyanz.

Theater in der Altstadt Freiheitsstraße 27, Merano, BZ
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