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Patricia Nolz & Daniel Heide - Veröffentlicht von martin_inside

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Event-Informationen

Patricia Nolz, Mezzosopran
Daniel Heide, Klavier

Werke von Johannes Brahms, Alexander von Zemlinsky, Gustav Mahler

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Datum und Uhrzeit des Events :

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  • Ottavio Dantone setzt seine Reise durch das Werk Haydns mit einer der majestätischsten Sinfonien des Meisters fort: der Sinfonie Nr. 100 in G-Dur. Der Beiname „Militärsinfonie“ ist hier, ausnahmsweise, überaus passend. Bereits im ersten Satz, der sich im Allgemeinen als lebhafter, herzlicher Dialog darstellt, fehlt es nicht an Momenten, die voller Pathos sind, doch es ist besonders der zweite Satz, der mit dem großzügigen Einsatz von „türkischen“ Instrumenten (Trommel, Becken, Triangel), dem kräftigen Rollen der Pauken und dem Ertönen der Trompetenfanfaren militärische Stimmung erzeugt, die im abschließenden temperamentvollen Rondo wieder aufgegriffen wird. Nicht zufällig meinten die Kritiker jener Zeit, in der Sinfonie „das höllische Gebrüll des Krieges“ zu hören. Während der Krieg, den Haydn in seiner Sinfonie heraufbeschwört, auf offenem Feld ausgetragen wird, spielt sich jener in Mozarts „Le nozze di Figaro“ innerhalb von Graf Almavivas Schlossmauern ab, in einem Schlagabtausch zwischen Unter- und Oberschicht, Männern und Frauen, Alt und Jung. Die Oper, deren Stoff Mozart und da Ponte aus Beaumarchais’ Stück Le Mariage de Figaro entlehnt haben, war sofort ein überwältigender Erfolg, nicht zuletzt wegen der heftigen Gesellschaftskritik, die Komponist und Librettist gekonnt zwischen den Zeilen des ausgeklügelten Werkes versteckten und so von der Zensur kaum beanstandet wurden. Die Genialität des Werkes offenbart sich bereits in der Ouvertüre, die in ihrer kompositorischen Perfektion und Ausgeglichenheit keine Note zu viel oder zu wenig aufweist. Ähnliches trifft auch auf die wunderbare Kammersymphonie von Franz Schreker zu. Die 1916 für kleines Orchester komponierte Sinfonie nimmt sich formell das gleichnamige Stück von Arnold Schönberg zum Vorbild, aus dem sie die kompositorische Dichte und Raffinesse zieht, doch Schreker versieht sein Werk mit der ihm eigenen, unverwechselbaren Eindringlichkeit und kreiert aus beinahe übernatürlichen Orchesterfarben ein geniales Klanggemälde.
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