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Die Schule in den ladinischen Tälern
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Exhibitions
Donnerstag, 18 Apr 2019
Das Event findet heute statt., morgen e jeden Tag bis am So 26 Mai 2019

Das Museum Ladin feiert mit dieser Sonderausstellung die 70 Jahre der „paritätischen Schule“ in den ladinischen Tälern. Organisiert wird sie in Zusammenarbeit mit der Abteilung Ladinische Schule und Kultur, dem Ladinischen Schulamt und den Schuldirektionen; die ladinischen Schulen von Buchenstein, Ampezzo und Fassatal werden auch miteinbezogen und thematisiert.

Museum Ladin Ciastel de Tor Torstr. 65, St. Martin in Thurn, BZ
Libera Mazzoleni @ Kleines Museion – Cubo Garutti
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Donnerstag, 18 Apr 2019
Das Event findet heute statt., morgen e jeden Tag bis am Mo 27 Mai 2019

Rhuma. Eritis Sicut Dei Kriege, Umweltkatastrophen, Enteignungen, Repression, Raub, Gewalt gegen Menschen, Vertreibungen: 280 bunte Stofftafeln tragen die Daten und Namen von tragischen Ereignissen des 20. Jahrhunderts. Libera Mazzoleni hat ihre 2004 begonnene Installation Rhuma. Eritis Sicut Dei dem Ausstellungsraum im Cubo Garutti angepasst. Mit Akrylfarbe notierte Daten und Orte folgen, in der nüchternen Schreibweise militärischer Meldungen, auf den farbigen Oberflächen von Stoffen, die auf Reisen gesammelt wurden, aufeinander. Einfache und kostbare Textilien bilden somit ein buntes Erinnerungspuzzle, das prominente Ereignisse, von Hiroshima bis Tschernobyl und vom Völkermord in Ruanda bis zum Anschlag auf das World Trade Center in New York, neben Einzelschicksale stellt. Ein Beispiel dafür ist Rhuma – ein afghanisches Mädchen, das zum Opfer des Organhandels wurde, nach dem diese Installation benannt wurde. Im Kleinen Museion – Cubo Garutti eröffnet Libera Mazzoleni eine Ausstellungsreihe mit Werken aus der Sammlung Museion über Wort und Schrift im Kontext des architektonischen und urbanen Raums. Die Veranstaltungen stehen in engem Zusammenhang mit den Ausstellungen im Museion, insbesondere mit dem Projekt der Gastkuratorin Ilse Lafer und der Ausstellung über das ANS – Archivio di Nuova Scrittura.

Cubo Garutti Sassaristr. 17/b, Bozen, BZ
Fantastische Reisen des Jules Verne
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Exhibitions
Donnerstag, 18 Apr 2019
Das Event findet heute statt., morgen e jeden Tag bis am Do 02 Mai 2019

Die Reisen des Vaters der modernen Science-Fiction, Jules Verne, der mit seinen Abenteuerromanen noch immer Erwachsene und Kinder zum Träumen bringt, stehen im Mittelpunkt dieser exklusiven Ausstellung, die das Twenty in eine Fantasiewelt katapultiert. Durch seine Geschichten in der Luft, im Weltraum an Land und in den Tiefen der Meere inspiriert Jules Verne noch heute. Die Ausstellung reproduziert einige der fantastischen Umgebungen und Elemente, die seine Abenteuerreisen geprägt haben, wie zum Beispiel das Dampfhaus, die Nautilus aus 20.000 Meilen unter dem Meer, der Globus und vieles mehr. Des Weiteren gibt es pädagogische Workshops, die den Kindern die abenteuerliche Welt von Jules Verne näher bringen und für ein vollkommenes und immersives Vergnügen sorgen.

Twenty Galilei Strasse nr. 20, Bozen, BZ
Hoch hinaus – Wege und Hütten in den Alpen
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Donnerstag, 18 Apr 2019
Das Event findet heute statt., morgen e jeden Tag bis am Mo 22 Apr 2019

Vom hüttenaufenthalt und von Bergtouren erzählen kann jeder; vom Esser, dem Hüttenwirt, dem Matratzenlager, der Kälte, dem Wetter und der Schwierigkeiten des Weges dorthin. Die Ausstellung fragt nach dem Besonderen an den alpinen Wege und Hütten. Sie zeichnet die Entstehung der bergtouristischen Infrastruktur nach und schlägt einen Bogen von den frühen Unterkunften Anfang der 1870er Jahre bis zu den technischen innovationen und zur zeitgenössischen Arkitektur am Berg heute.

Stadtmuseum Bozen Raiffeisenstr., Bozen, BZ
Karin Schmuck | Overflow
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Exhibitions
Donnerstag, 18 Apr 2019 07:00-20:00 |
Das Event findet heute statt., morgen e jeden Tag bis am Fr 14 Jun 2019

OVERFLOW | Karin Schmuck Im fotografischen Werk von Karin Schmuck geht es um menschliches Mühen und Scheitern, um die Widersprüchlichkeit menschlicher Regungen und die Ambivalenz von Gefühlen und Beziehungen, auch zu und mit sich selbst. Es handelt sich um inszenierte Fotografie, die in ihrer Farbwahl an die mittelalterliche Tafelmalerei, insbesondere die flämische Malerei, erinnert. Durch ein gekonntes Spiel mit Symbolik und Umkehrungen der klassischen Kompositionen schafft es die Künstlerin, diesen Bildern eine Kraft aber auch eine ungewohnte Aura zu verleihen, die die Betrachter berühren und zu einem bewussteren Sehen auffordern. Stillleben, die erst auf den zweiten Blick einen entscheidenden Moment offenbaren, wechseln sich ab mit Bildern, die Anschnitte von männlichen und weiblichen Figuren zeigen, die im Begriff sind eine, oftmals absurde, Handlung zu vollziehen. Wie innere Landschaften oder Traumbilder scheinen Hände, Früchte und Objekte aus einem Dunkel hervorzutreten und evozieren Assoziationen, verneinen sie, spinnen sie weiter. Der performative Aspekt zieht sich seit Jahren durch die Arbeit von Karin Schmuck, eine Praxis, die auch auf Ihre Erfahrung als Mitglied einer Tanztheater Kompanie zurückgeht, wobei in diesem Falle die Akteure ausschließlich für die Kamera performieren. Diese Bilder fügen sich in einen Arbeitszyklus ein, der sich mit dem künstlerischen Portrait beschäftigt, ein Thema, das von der Künstlerin seit Jahren vertieft wird. Diese Ausstellung ist Teil der Ausstellungsserie „Einsamkeit und Zorn - Wege zum Museum 2019“ des Stadtmuseums Bruneck | Museumsverein Bruneck. Weitere Informationen unter www.stadtmuseum-bruneck.it Biografie Karin Schmuck, *1981, Bozen, Studium der Malerei in Urbino und der Fotografie in Bologna, Ausstellungstätigkeit im In- und Ausland. Trägerin des Combat Prize 2017 und des Premio Carlo Gajani 2018 mit dem Projekt The Pillars of Herkules an der Meerenge von Gibraltar, an dem sie im Moment arbeitet. Lebt und arbeitet in Kastelruth /BZ und Bologna. kschmuckster@gmail.com karinschmuck.com Weitere Termine der Ausstellungsserie: 17.4. - 12.5.2019 Ausstellung EINSAMKEIT UND ZORN, Stadtmuseum Bruneck Eröffnung: 16.4.2019 KünstlerInnen: Leonard Alberti, Oswald Auer, Jaša, Matthias Lautner, Kuno May, Helmut Ortner, Ali Paloma, Adam Pescoller, Carlo Speranza, Tobias Tavella, Maximilian Weber, Andreas Zingerle 18.5.2019 Kunstprojekt „cad_ein (S)chnitt“, ehemalige Finanzkaserne St. Peter/Ahrntal Mit Alois Steger, Paul Feichter und Josef Oberhollenzer 15.5. – 6.7.2019 Ausstellung EINSAMKEIT UND ZORN, Galerie 90, Mühlbach Eröffnung: 14.6.2019 Künstlerinnen: Celestina Avanzini, Gudrun Petrik, Romina Zanon

Kunstraum Café Mitterhofer Innichen Rainerstr 4, Innichen, BZ
Kopfsache
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Donnerstag, 18 Apr 2019 08:00-12:00 |
Das Event findet heute statt., morgen e jede Woche bis am Fr 17 Mai 2019 an den Tagen: montag dienstag mittwoch donnerstag freitag

Seit längerem schon beschäftigt sich Sergio Sommavilla mit dem Thema „Kopf“. Von den Ideen, die er in kleinen Bleistiftskizzen festhält, entstehen in einem relativ langwierigen Arbeitsprozess keine Porträts, sondern Phantasieköpfe. Ein Teil der Faszination liegt für ihn in der Umsetzung der zweidimensionalen Skizze in ein plastisches Werk. Dabei ist die Auswahl des Materials mit seinen unterschiedlichen Eigenschaften sehr bedeutend. Im Laufe der künstlerischen Bearbeitung – seine Lieblingsmaterialien sind Stein, Hartholz und Terrakotta – wachsen die Formideen zu Skulpturen. Die meditativ wirkenden Köpfe strahlen Ruhe aus und bringen dennoch eine nach innen gekehrte Lebendigkeit zum Ausdruck. Sergio Sommavilla, geb. 1951 in Brixen, hat die Kunstschule in Gröden besucht und studierte Bildhauerei am Magistero d’Arte in Venedig. Danach war er Kunsterzieher an verschiedenen Südtiroler Schulen. Seit 1983 zeigt er seine Arbeiten in Ausstellungen im In- und Ausland. Sergio Sommavilla lebt und arbeitet in Brixen.

Rathaus Walther-von-der-Vogelweide-Str. 30/A,, , BZ
Väter im Bild - Wanderausstellung
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Donnerstag, 18 Apr 2019 08:00
Das Event findet heute statt., morgen e jeden Tag bis am So 21 Apr 2019

Der Fotograf Alfred Tschager hat 2017 Väter in ihrem Familienalltag fotogtafiert. Männer, die tradierte Rollenbilder aufbrechen und für ihre Kindern sorgen, sie begleiten, mit ihnen die Welt entdecken. väter aktiv organisiert eine Wanderausstellung durch Südtirol. Dank der Unterstützung des Sanitätsbetrieb wird diese Ausstellung in allen Krankenhäusern zu sehen sein.

Krankenhaus Brixen Dantestraße, 51, Brixen, BZ
SÜDAFRIKA UND ITALIEN UNTERSTÜTZEN DEN KAMPF GEGEN DIE...
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Exhibitions
Donnerstag, 18 Apr 2019 08:00
Das Event findet heute statt., morgen e jeden Tag bis am So 12 Mai 2019

die Ausstellung “SÜDAFRIKA UND ITALIEN UNTERSTÜTZEN DEN KAMPF GEGEN DIE APARTHEID” wird an der Freien Universität Bozen zu sehen sein. Die Ausstellung wurde 2004 anlässlich des zehnten Jahrestages seit dem Ende der Apartheid realisiert und wird in Zusammenarbeit mit dem „Centro Antirazzista Benny Nato“ aus Rom nach Bozen geholt. Die Ausstellung enthält Dokumente, Bilder und Materialien, die von den vielen italienischen Initiativen dieser Zeit (1975/1995) zeugen, sowie Werke die von Alf Kumalo, dem größten südafrikanischen Fotografen von internationalem Ruhm, gespendet wurden und von den Abweichungen der Apartheidjahre zeugen.

Freie Universität Bozen Universitätplatz 1, Bozen, BZ
Eric Gallmetzer - HOI
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Exhibitions
Donnerstag, 18 Apr 2019 08:05-12:55 | 14:45 - 16:30
Das Event findet heute statt., morgen e jede Woche bis am Fr 19 Apr 2019 an den Tagen: montag dienstag mittwoch donnerstag freitag

Hoi ist der Titel einer Ausstellung des Südtiroler Künstlers Eric Gallmetzer. Bis zum 19. April sind in der Bank Bilder, Skulpturen und Zeichnungen zu sehen, die einen Einblick in Gallmetzer jüngstes Schaffen geben. Der Titel ist bewusst gewählt, steht der Ausruf „hoi“ doch in Südtirol und einigen benachbarten Gebieten wie der Schweiz, Vorarlberg, Liechtenstein und Südbaden für eine volkstümliche Begrüßungsformel, die etwa dem Hochdeutschen „hallo“ entspricht. Der Südtiroler dialektale Ausdruck ist bewusst gewählt, denn Gallmetzer hat lange Zeit in den Marken und im Veneto gelebt und gearbeitet, ist aber wieder nach Bozen zurückgekehrt und arbeitet seither in seinem Atelier in Auer. Hoi steht als Zeichen der Rückbesinnung auf die eigenen Wurzeln, drückt aber auch freudige Überraschung über ein Wiedersehen aus.

Sparkasse Waltherplatz 26, Bozen, BZ
„YOU ARE WELCOME” GESCHICHTEN DER BEGEGNUNG
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Exhibitions
Donnerstag, 18 Apr 2019 09:00
Das Event findet heute statt., morgen e jeden Tag bis am Di 30 Apr 2019

"You're Welcome" ist ein Fotografie-Projekt von Ivo Corrà, das in Zusammenarbeit mit Voltaire European Education Centre realisiert wurde. Es erzählt Geschichten vom Austausch, von Begegnungen, Beziehungen und Freundschaften und führt uns in ferne Welten, die sich hinter Türen in den Häusern unserer Nachbarn öffnen. 8. - 30.04.2019

Trevi Zentrum Kapuzinerstr. 28, Bozen, BZ
Wege der Kunst: DAS XX JAHRHUNDERT
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Exhibitions
Donnerstag, 18 Apr 2019 09:30-12:00 | 15:30 - 18:00
Das Event findet heute statt., morgen e jede Woche bis am Sa 04 Mai 2019 an den Tagen: dienstag mittwoch donnerstag freitag samstag

Mit dem Ende des Ersten Weltkrieges und den nachfolgenden politischen Umwälzungen wurde das goldene Zeitalter der Klausner Künstlerkolonie beendet. Erschwerend kamen die katastrophalen Folgen der Überschwemmung von 1921 hinzu, die die Stadt mehr als drei Jahre lähmten. Damit kam es auch zu keiner Vertiefung der Künstlerkontakte bedeutender Vertreter der deutschen Moderne (Kanoldt, Erbslöh) nach 1920. Das Klausner Künstlerambiente lebte zwar weiter, beschränkte sich aber vorerst auf die stark traditionsgebundene Bildhauertradition (Gallmetzer, Kargruber, J Piffrader). Bereits nach wenigen Jahren zeigten sich auch neue künstlerische Ansätze von großer Tragweite (H Piffrader, Gschwendt) - Künstlerpersönlichkeiten, die auch eine tragende Rolle im 1946 gegründeten Südtiroler Künstlerbund hatten. In die Klausner Künstlertradition reihen sich nach 1945 auch de Vries und Hofer ein. Zum Umkreis von diesen aus Klausen stammenden bzw in Klausen wirkenden KünstlerInnen sind auch weitere lokale Kunstschaffende (Telfner, Atzwanger, Durst, Lanzinger usw) zu zählen. Die Ausstellung zeigt anhand von Beispielen großer und weniger großer Namen Wege und Ansätze der Südtiroler Kunst auf lokaler Ebene, in einer Zeit des Aufbruchs und Umbruchs. Das Augenmerk ist dabei wiederum auf Künstler im Umkreis zu Klausen gelegt, sei es was den Wirkungskreis als auch die Motivik anlangt. Neben Beispielen aus dem figuralen Bereich stehen vor allem Landschaftsbilder und Stadtimpressionen im Mittelpunkt der Ausstellung.

Stadtmuseum Klausen Frag 1,, Klausen, BZ
Il cervo nobile – un maratoneta dai sensi molto sviluppati
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Donnerstag, 18 Apr 2019 09:30-12:30 | 14:30 - 18:00
Das Event findet heute statt., morgen e jede Woche bis am Do 31 Okt 2019 an den Tagen: dienstag mittwoch donnerstag freitag samstag

Der Rothirsch ist einer der mächtigsten und sicherlich auch bekanntesten Bewohner unserer Wälder. Aber kennen wir dieses ursprünglich aus den Steppen stammende Tier wirklich? Seine Verhaltensweisen, sein Lebensraum, seine Gewohnheiten - diese Ausstellung im Naturparkhaus Trudner Horn erklärt alle Besonderheiten des Rothirsches, eines der schönsten und imposantesten Tiere, die in den Südtiroler Wäldern heimisch sind. Eintritt frei!

Naturparkhaus Trudner Horn Am Kofl 2, Truden, BZ
Grenzgänge: Julia Bornefeld  und Michael Fliri
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Exhibitions
Donnerstag, 18 Apr 2019 10:00
Das Event findet heute statt., morgen e jeden Tag bis am Mo 03 Jun 2019

Mit Julia Bornefeld und Michael Fliri setzt die Festung Franzensfeste den roten Faden zur zeitgenössischen Kunst fort. Bornefeld und Fliri bearbeiten auf künstlerische Weise die Kernthemen des neu geplanten Dauerausstellungsbereiches, indem sie versuchen, die Grenzen dieser historisch besetzten Festung aufzubrechen. Dabei lassen sie sich auf sehr persönliche Grenzgänge ein, die sich in ihren Werken widerspiegeln: Gemälde, Fotografien, Videoinstallationen und Skulpturen.

Festung Franzensfeste Brennerstr., Franzensfeste, BZ
REVUE
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Exhibitions
Donnerstag, 18 Apr 2019 10:00-12:00 |
Das Event findet heute statt., morgen e jede Woche bis am So 19 Mai 2019 an den Tagen: montag dienstag mittwoch donnerstag freitag samstag

Bei REVUE kooperiert das Schreibmaschinenmuseum, das 2018 sein 25. Jubiläum feiert, mit dem Museion – Museum für moderne und zeitgenössische Kunst Bozen: Thema ist die Verbindung von Bild und Schrift. REVUE ist Teil der Initiative „Out & About“, mit der Museion Ausstellungen und Arbeiten aus seiner Sammlung auch an museumsexternen Standorten präsentiert. Mit der Ausstellung werden über 50 Werke aus der Sammlung Museion – dem „Archivio Nuova Scrittura“ – gezeigt. Kunst, die Schrift einbezieht, und eine Schrift, die zur Kunst wird. Wörter und Buchstaben – gemalt, ausgeschnitten, fotografiert oder mit Schreibmaschine geschrieben – schwanken zwischen Kunst und Dichtung, möchten gelesen und gesehen werden. Tatsächlich sind Wörter, die bis dahin klar der Literatur zugeordnet waren, seit Beginn des 20. Jahrhunderts Teil der bildenden Kunst. In diesem Sinne beginnt der Ausstellungsparcours mit Arbeiten aus den 1920er Jahren von Erika Giovanna Klien und Fortunato Depero. In ihnen zeigt sich das von Picasso und Braque um 1910 in die Kunst eingeführte Prinzip der Collage, bei dem Fundgegenstände aus dem Alltag in die Werke integriert werden. Der Zeitrahmen der gezeigten Werke – Collagen, Fotoarbeiten und verschiedene Drucktechniken – reicht aber bis in die 1970er und 80er Jahre, mit einzelnen neueren Positionen. Manche der gezeigten Arbeiten bestehen aus einzelnen (mit der Schreibmaschine geschriebenen oder gedruckten) Wörtern wie etwa bei Augusto de Campos; in anderen Fällen entsteht ein Bild aus der Dekomposition oder Fragmentierung einzelner Buchstaben wie bei Franz Mon. In den Collagen von Nanni Balestrini verbinden sich Texte mit Bildfragmenten aus den Massenmedien. Gerhard Rühm setzt aus Zeitungen ausgerissene Textbruchstücke auf einer quadratischen Grundform zu neuen Texten zusammen. In aktuelleren Positionen, etwa denen der Brasilianerin Eleonora de Barros und des Österreichers Thomas Feuerstein verbinden sich Alphabet und Fotografie. Als Hommage an das Museum enthält REVUE auch eine Sektion, die der Schreibmaschine gewidmet ist. Parallel zu REVUE in Partschins zeigt Museion in der Ausstellung “Tutto”, eine Kooperation mit der Sammlung Goetz, eine Auswahl von Werken Visueller Poesie aus der eigenen Sammlung (vom 13/10/ 2018 bis 24/03/2019). Museion setzt sich seit jeher mit der Beziehung zwischen Bild und Text auseinander, wobei dieses Thema auch Teil des Ausstellungsprogrammes 2019 sein wird. Ausgestellte Künstler_innen: Nanni Balestrini, Carlo Belloli, Irma Blank, Ugo Carrega, John Cage/Calvin Sumsion, Eleonora de Barros, Augusto de Campos, Haroldo de Campos, Corrado D’Ottavi, Thomas Feuerstein, Ken Friedman, Heinz Gappmayr, Hiršal/Grögerova, Ji?i Kola?, Brenda Miller, Franz Mon, Stelio Maria Martini, Maurizio Nannucci, Seiichi Niikuni, Decio Pignatari, Gerhard Rühm, Adriano Spatola, Ji?i Valoch

Schreibmaschinenmuseum Kirchplatz 10,,, , BZ
ausgekocht?
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Donnerstag, 18 Apr 2019 10:00-17:00 |
Das Event findet heute statt., morgen e jede Woche bis am Sa 30 Nov 2019 an den Tagen: montag dienstag mittwoch donnerstag freitag samstag

Wir müssen nicht mehr kochen, weil uns industrielle Fertiggerichte Zeit und Mühe sparen. Wir müssen nicht mehr kochen, weil es ein großes Angebot für schnelles Essen außer Haus gibt. Einkaufen und Kochen werden mit ethischen Fragen belastet: Sind die Nahrungsmittel regional, saisonal, nachhaltig produziert? Was bedeuten meine Essensvorlieben für Tiere oder den Regenwald? In vielen Regionen der Welt gibt es für kleinbäuerliche Familien kaum mehr etwas zu kochen. Die Globalisierung des Agrarsektors durch multinationale Konzerne gefährdet die Selbstversorgung und vernichtet kleine regionale Märkte. Gleichzeitig verbinden immer mehr Menschen mit Kochen und Essen auch Genuss, Lebensstil und soziale Verantwortung. Erzählt werden Geschichten zum Kochen und Essen, deren gesellschaftliche Bedeutung „auf den Tisch kommt“. Wir zeigen Geschichten von Frauen aus aller Welt, die Kochen und Essen, Teilhabe und Gemeinschaft eine besondere Bedeutung geben – individuell, aber von hoher gesellschaftlicher Relevanz. Sie machen Mut: Wir können das Lebensmittel- und Agrarsystem gestalten mit vielen kleinen und größeren Entscheidungen am Kochtopf.

Frauenmuseum Meinhardstrasse 2, , BZ
Keren Cytter - Mature content
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Exhibitions
Donnerstag, 18 Apr 2019 10:00-18:00 |
Das Event findet heute statt., morgen e jede Woche bis am So 28 Apr 2019 an den Tagen: dienstag mittwoch donnerstag freitag samstag sonntag

In ihren Videos, Filmen und Installationen erzählt Keren Cytter (geb. 1977 in Tel Aviv, lebt und arbeitet in New York), wie Medienklischees, insbesondere der sozialen Medien, unseren Alltag durchdringen. Einer nichtlinearen, zyklischen Logik folgend, untergräbt sie mit ihrer Herangehensweise herkömmliche Sprachkonventionen und Deutungsmuster. Mit ihrem expliziten Verweis auf Amateurvideos erzeugen die Montagen aus Eindrücken, Erinnerungen und Einbildungen poetische, selbstreferenzielle Kompositionen mit besonderer Vorliebe für eindringliche Szenen, die in einer künstlichen Natur spielen. Im Museion präsentiert Keren Cytter ein Projekt zum Thema Zeit und zu den Lebensphasen des Menschen. Gezeigt werden ältere zusammen mit neuen Arbeiten, darunter Zeichnungen – einige auf den Glasflächen der Außenfassaden des Museumsgebäudes –, sowie ein neuer Animationsfilm, der ihre Tätigkeit als Autorin von Kinderbüchern ins Licht rückt. Erste Einzelausstellung in einem Museum in Italien Kuratiert von Letizia Ragaglia In Zusammenarbeit mit Center for Contemporary Art (CCA), Tel Aviv

Museion Piero Siena Platz 1,, Bozen, BZ
Hoch hinaus! Wege und Hütten in den Alpen
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Donnerstag, 18 Apr 2019 10:00-18:00 |
Das Event findet heute statt., morgen e jede Woche bis am So 21 Apr 2019 an den Tagen: dienstag mittwoch donnerstag freitag samstag sonntag

Vom Hüttenaufenthalt und Bergtouren erzählen kann jeder. Vom Essen, dem Hüttenwirt, dem Matratzenlager, der Kälte, dem Wetter und der Schwierigkeit des Weges dorthin. Die Ausstellung fragt, was das Besondere an den alpinen Wegen und Hütten ist. Sie zeichnet die Entstehung der bergtouristischen Infrastruktur nach und schlägt einen Bogen von den frühen Unterkünften Anfang der 1870er Jahre bis zu den technischen Innovationen und zur zeitgenössischen Architektur am Berg heute. Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit den Alpenvereinen in Deutschland und Österreich konzipiert und erarbeitet.

Stadtmuseum Bozen Sparkassenstraße 14, , BZ
Das Amtshaus des Kaisers
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Donnerstag, 18 Apr 2019 10:00-18:00 |
Das Event findet heute statt., morgen e jede Woche bis am So 16 Jun 2019 an den Tagen: dienstag mittwoch donnerstag freitag samstag sonntag

Das Naturmuseum erinnert an Maximilian I., denn der Landesfürst und spätere Kaiser beauftragte den Bau, in dem seit 1998 das Naturmuseum Südtirol seinen Sitz hat. Maximilian I. starb 1519 in Wels. Eine der schweren Holztüren kehrt für die Ausstellung ins Haus zurück. Wie Geld und Dokumente sicher aufbewahrt wurden, führt eine Tresor-Truhe vor. Papierkram ist auch so ein Thema. Wie konnten der Amtmann und sein Mitarbeiter die Übersicht über all die Waren und Steuern bewahren? Beliebt war das Amtshaus bei den Zeitgenossen Maximilians wohl nicht: Der Amtmann erhob Abgaben für die Nutzung von Gebäuden, Äckern und Weinbergen, und durch Strafen kam zusätzlich Geld ins Amtshaus. Die Bozner Messen wurden als „das beste Kleinod des Landes Tirol“ bezeichnet. Die Kaufleute aus halb Europa bezahlten das „Marktrecht“, Brücken und Straßenzölle.

Naturmuseum Südtirol Bindergasse 1, , BZ
Immer auf Draht. Seilbahnen vernetzen
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Donnerstag, 18 Apr 2019 10:00-16:00 |
Das Event findet heute statt., morgen e jeden Tag bis am Di 30 Apr 2019

Die Pionierleistungen in der Projekt- und Baugeschichte der Bergbahnen Alt-Tirols sind das Thema dieser Sonderausstellung. Die Aufbruchsstimmung in Wirtschaft, Politik und Kultur der ausklingenden Donaumonarchie prägen die Eisenbahn- und Tourismusgeschichte in Tirol. Die Vernetzung der Region durch die Eisenbahn und die Erschließung der Berge durch die Seilbahnen stellten die maßgeblichen Voraussetzungen für die rasante Entwicklung des Tourismus dar. Die nationale Konfliktsituation im mehrsprachigen Grenzland des südlichen Tirols machten die altösterreichische Bahnlandschaft von Kufstein bis zum Gardasee zu einem heißen Pflaster und spornte aber auch zu technischen Pionierleistungen an. Die widrigen topographischen Bedingungen, die Höhenunterschiede und die wilden, noch ungezähmten Wasserressourcen waren Herausforderung und Chance zugleich. Die Ausstellung gibt Einblick in diese Pionierleistungen und den Technologiewandel im Seilbahnen-Bau im Tiroler Raum. Die Themen reichen von der Herstellung von Seilen und Winden über die ersten Passagier-Schlittenlifte, die weltweit ersten Gondelbahnen in der Region bis hin zu einem Ausblick auf die urbanen Seilbahnen der Gegenwart. Neben informativen Texten und einer umfangreichen Fotodokumentation bilden zahlreiche originale Leihgaben wie die erste Gondel der Kohlerer Seilbahn von 1908 mit den originalen Plänen, die erstmals zu sehen sind, der Schlittenlift der Familie Griesser des Hotels Panorama auf der Seiser Alm, der Marmorschlitten aus Laas, die Verseilungsanlage des Josef Obkircher aus Matrei in Osttirol, die Originalstütze mit Rollenbatterie des Schikarussells Alta Badia, Modelle der Universität Innsbruck für die Bergstationen Seegrube und Hafelekar bei Innsbruck, eine Gondel der Muttereralm Bahn von Georg Saischeck, u.a. Die Ausstellung wurde von Wittfrida Mitterer, Direktorin des Kuratoriums für technische Kulturgüter kuratiert und gestaltet. Sie ist der dritte und letzte Teil einer Ausstellungsreihe des Kuratoriums zu den technischen Pionierleistungen im Tiroler Raum. Begleitend zur Ausstellung läuft der Schülerwettbewerb „Kennst du deine Heimat“.

Festung Franzensfeste Brennerstr., Franzensfeste, BZ
Paolo Buzzi
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Donnerstag, 18 Apr 2019 10:00-12:30 | 15:30 - 19:30
Das Event findet heute statt., morgen e jede Woche bis am Di 30 Apr 2019 an den Tagen: montag dienstag mittwoch donnerstag freitag samstag

Performing nature betitelt der Künstler Paolo Buzzi seine Ausstellung, die wie eine einzige umfassende Installation die Räume der Galerie Antonella Cattani contemporary art mit einbezieht. Die Besucher/innen haben anfangs das Gefühl, sie betreten eine große Terrasse voller Pflanzenkübel aus Terrakotta, aus denen eine Natur keimt, die sich zur Blüte entwickelt. Jedes einzelne Element entfaltet ein eigenes Leben und trägt zugleich dazu bei, ein Universum der Formen zu entwerfen, die miteinander in Dialog treten, indem die Nuancen von glänzendem Weiß der Lacke und Harze mit den typischen Brauntönen der Terrakotta abwechseln. In seiner Arbeitspraxis verfolgt der Künstler aus Ferrara (1965) einen gänzlich synästhetischen Zugang zur Realität, der dazu tendiert, den hieratischen Aspekt natürlicher Elemente hervorzuheben, bis er ihn in eine Ikone verwandelt hat. Die gezeigten Arbeiten, die sich an der Grenze zwischen Skulptur und Installation bewegen, entspringen der Nähe zur Natur, aber vor allem dem Bewusstsein dieser dauerhaften Beziehung, in der ein Kreislauf herrscht; eine langsamere, bedächtigere Zeit, in der jeder Wandel der Natur selbst sich in einem Zeichen niederschlägt, das sich auf die folgende Arbeit überträgt. So warden auch die organischen Materialien, die der Künstler mit der Sorgfalt eines Botanikers sammelt, einem Wandlungsprozess unterworfen, der den Einsatz von Harzen und Lacken vorsieht, bis sich daraus die Kreation eines hybriden Blütenstands ergibt. Die Formgebung der Pflanzentöpfe, die aus einem antiken Material wie der Terrakotta gemacht sind, verweist dagegen auf eine besondere Kultur. Der Blumentopf wirkt hier nicht nur als Behälter, sondern als Ausdruck einer Form, die immer einzigartig und verschieden zugleich die Spuren einer mitunter materischen Malerei aufnimmt. Die Ausstellung setzt sich schließlich mit den Esercizi di botanica (“Botanik-Übungen”) fort. Es handelt sich dabei um Mikro-Tafeln aus Gips, die entlang der Wände aufgereiht, nicht nur die Vorstellung, sondern vor allem die Empfindungen zu bewahren scheinen, die die Betrachtung der Natur und ihrer Einzelheiten ausgelöst hat.

Antonella Cattani contemporary art Rosengartenstrasse 1/a, Bozen, BZ
Brixen in alten Ansichten
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Exhibitions
Donnerstag, 18 Apr 2019 10:00-17:00 |
Das Event findet heute statt., morgen e jeden Tag bis am Fr 31 Mai 2019

Brixen, die Bischofsstadt an Eisack und Rienz, steht im Mittelpunkt der Ausstellung. Zahlreiche Grafiken und Zeichnungen zeigen Stadtveduten, Ansichten einzelner Gebäude und Motive aus der Umgebung. Die Blätter spannen einen Bogen von der ältesten druckgrafischen Ansicht Brixens aus dem Jahr 1588 bis zum frühen 20. Jahrhundert.

Hofburg Brixen Hofburgplatz 2, Brixen, BZ
Sonderausstellung: Uffizi in Passeier
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Exhibitions
Donnerstag, 18 Apr 2019 10:00-18:00 |
Das Event findet heute statt., morgen e jede Woche bis am Do 31 Okt 2019 an den Tagen: dienstag mittwoch donnerstag freitag samstag sonntag

In Italien stehen sich ab 1943 nicht nur alliierte und deutsche Militärs gegenüber, sondern auch deren Kunstschutz-Teams. Beide verfolgen identische Ziele: Italiens Kulturgüter vor feindlichen und eigenen Soldaten zu schützen - und Fehlschüsse der Gegner kräftig zu bewerben.

MuseumPasseier Passeirerstr. 72, St. Leonhard i.P., BZ
Da lontano era un'isola
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Donnerstag, 18 Apr 2019 10:00-18:00 |
Das Event findet heute statt., morgen e jede Woche bis am So 16 Jun 2019 an den Tagen: dienstag mittwoch donnerstag freitag samstag sonntag

Unter dem Titel Da lontano era un isola (Von weitem war es eine Insel) vereint Kunst Meran zu Beginn der Ausstellungssaison drei Einzelpräsentationen auf jeweils einem Stockwerk des Museums. 1938 besuchte Bruno Munari (1907 - 1998 in Mailand), der italienische Künstler und Designer, den futuristischen Keramiker Tullio Mazzotti im ligurischen Albissola. In diese Zeit sammelte Munari am Meer einige Steine, die er anschliessend zu Hause untersuchte. Diese Untersuchungen veröffentlichte er 1971 in einem Buch, Da lontano era un'isola Die Untersuchungen ihres eigenen Arbeitsmaterials, das Experimentieren damit und die Aufforderung an das Publikum, die eigene Wahrnehmung immer wieder zu hinterfragen, kann als eine Gemeinsamkeit der drei eingeladenen Künstler*innen gesehen werden. Ebenso entstehen alle Werke in engem Dialog mit dem Ausstellungsraum: Sie passen sich der Umgebung an oder setzen sich ihr entgegen, bestehende Objekte und Installationen werden dem Raum entsprechend umformuliert oder können neu kombiniert werden. So sind etwa die Visualisierung von Prozessen und zeitlichen Abläufen, die Anregung zur bewussten Wahrnehmung von Räumen und das Nachdenken über in der Natur vorhandene Kräfte die Grundgedanken der Arbeiten von Katinka Bock (*1976 in Frankfurt am Main, lebt in Paris). In ihren Keramik- und Bronzeobjekten nimmt sie häufig charakteristische Formen und Dinge aus der Umgebung des Ausstellungsortes auf: Teile von Pflanzen etwa, die sie in ihrem ganz eigenen Giessverfahren in die Bronzeobjekten einschliesst und so die Natur Teil ihrer Skulpturen werden lässt. Auch in ihren Installationen, bei denen sie häufig mit prekären Materialien wie (ungebranntem) Ton, Wasser, Sand oder Holz arbeitet, gelingt es ihr, die Außenwelt ins Museum hinein zu lassen. Die Skulpturen von Giulia Cenci (*1988 Cortona, lebt in Amsterdam) breiten sich oft wie eine vergessene Landschaft im Ausstellungsraum aus. Formen und Strukturen – aus industriellen und organischen Materialien wie Kabel, Plastik, Metallreste, Holz, Asphalt – gruppieren und verlieren sich im Raum. Sie lösen vielseitige Assoziationen aus, lassen sich aber nie auf eine einzige Definition festlegen. Die Arbeiten von Cenci vermitteln den Eindruck von einer provisorischen, fliessenden, sich ständig im Wandel befindenden Anordnung, in der sich die Besucher*innen bewegen und stets ihre Betrachtungsweise anpassen und ändern müssen. Tatsächlich entwickelt und adaptiert Giulia Cenci auch ihre Arbeiten je nach Ausstellungssituation wieder neu, schafft neue Abfolgen und Narrationen zwischen Objekten und Raum. Philipp Messner (*1975 in Bozen, lebt in München) untersucht in seinen Arbeiten die Beziehung zwischen Objekt und Betrachter*innen. In seiner Aktion „Clouds“ – liess Messner 2016 die Südwiese der Alten Pinakothek in München mit eingefärbtem Kunstschnee beschneien. So thematisiert er nicht nur eindrücklich unsere Vorstellungen von Künstlichkeit und Natur, sondern schafft gleichzeitig ein malerisches, begehbares Feld. Ähnlich fordert Philipp Messner in seinen jüngsten Arbeiten unsere Sehgewohnheiten heraus, in dem er Marmorfragmente mit Farbpigmenten bearbeitet und so irritierend- faszinierende Kompositionen entstehen lässt, die sich irgendwo zwischen Malerei und Skulptur definieren und über Materialität nachdenken lassen. In ihrem unterschiedlichen Umgang mit den Eigenheiten ihrer Materialien und den Strukturen der Ausstellungsräume lassen Katinka Bock, Giulia Cenci und Philipp Messner auf jedem Stockwerk eine neue Insel entdecken.

Kunst Meran Laubengasse 163,, , BZ
Da lontano era un'isola
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Exhibitions
Donnerstag, 18 Apr 2019 10:00-18:00 |
Das Event findet heute statt., morgen e jeden Tag bis am So 16 Jun 2019

Unter dem Titel Da lontano era un isola (Von weitem war es eine Insel) vereint Kunst Meran zu Beginn der Ausstellungssaison drei Einzelpräsentationen auf jeweils einem Stockwerk des Museums. Der Titel ist einem Buch von Bruno Munari entliehen, in dem der Künstler und Designer eine verborgene Welt beschreibt, die sich bei genauer Beobachtung in den Strukturen von Steinen entdecken lassen. Die Untersuchungen ihres eigenen Arbeitsmaterials, das Experimentieren damit und die Aufforde-rung an das Publikum, die eigene Wahrnehmung immer wieder zu hinterfragen, kann als eine Gemeinsamkeit der drei eingeladenen Künstler*innen gesehen werden. Ebenso entstehen alle Werke in engem Dialog mit dem Ausstellungsraum: Sie passen sich der Umgebung an oder setzen sich ihr entgegen, bestehende Objekte und Installationen werden dem Raum entsprechend um-formuliert oder können neu kombiniert werden. In ihrem unterschiedlichen Umgang mit den Eigenheiten ihrer Materialien und den Strukturen der Ausstellungsräume lassen Katinka Bock (*1976 in Frankfurt am Main, lebt in Paris), Giulia Cenci (*1988 Cortona, lebt in Amsterdam) und Philipp Messner (*1975 in Bozen, lebt in München) auf jedem Stockwerk eine neue Insel entdecken.

Kunst Meran Merano Arte Lauben 163, Meran, BZ
Luca Vanello, Tired Eyes Dislike the Young
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Exhibitions
Donnerstag, 18 Apr 2019 10:00-18:00 |
Das Event findet heute statt., morgen e jede Woche bis am So 02 Jun 2019 an den Tagen: dienstag mittwoch donnerstag freitag samstag sonntag

Der Eingriff in Form einer ortsspezifischen Installation, die durch eine Kunsperformance in Gang gesetzt wird, untersucht die Beziehung zwischen Mensch und Materie während des Trauerprozesses in der Phase der Schmerzverarbeitung. Das Projekt wurde vom Künstler während eines Aufenthaltes bei Lottozero textile laboratories entwickelt.

Museion Piero Siena Platz 1, Bozen, BZ
Fondazione Provincia

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