gustav mahler 13 27 07 2019

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Hoch hinaus – Wege und Hütten in den Alpen
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Exhibitions
Sonntag, 21 Jul 2019
Das Event findet heute statt., morgen e jeden Tag bis am Do 31 Okt 2019

Vom hüttenaufenthalt und von Bergtouren erzählen kann jeder; vom Esser, dem Hüttenwirt, dem Matratzenlager, der Kälte, dem Wetter und der Schwierigkeiten des Weges dorthin. Die Ausstellung fragt nach dem Besonderen an den alpinen Wege und Hütten. Sie zeichnet die Entstehung der bergtouristischen Infrastruktur nach und schlägt einen Bogen von den frühen Unterkunften Anfang der 1870er Jahre bis zu den technischen innovationen und zur zeitgenössischen Arkitektur am Berg heute.

Naturparkhaus Drei Zinnen Dolomitenstr. 37, Toblach, BZ
Volti - Gesichter
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Sonntag, 21 Jul 2019 07:00-23:00 |
Das Event findet heute statt., morgen e jeden Tag bis am Fr 13 Sep 2019

Zu unterschiedlichsten Anlässen, häufig durch Zufälle, haben sich die Wege dieser Menschen und die des Fotografen Claudio Covi gekreuzt. Dabei sind diese Bilder zustande gekommen. Porträtbilder von Innichnerinnen und Innichnern, die Lebensgeschichten und Dorfgeschichte erzählen. So viele Gesichter, so viele Geschichten. Sie haben erlebt, als vom Heizen und Verheizen eine dicke Rauchwolke über dem Ort lag, als die Fremden nur im Sommer kamen und im Winter alles dicht war, als fließend Kalt- und Warmwasser im Fremdenzimmer das höchste Qualitätsmerkmal war, als die Skipisten so breit wie die Skier lang waren, als es im Ort drei Pelzgeschäfte und ebenso viele Bäcker gab, als der Verkehr nach Sexten am Eingang zu diesem Kunstraum vorbeiführte, als die Messe auf Latein gelesen wurde und es im Gasthaus Saure Suppe gab, als sich im Kino gegenüber „Lo squadrone bianco“ gezeigt wurde, als der Gallimarkt das größte Ereignis des Jahres war. Claudio Covi lebt und arbeitet als freischaffender Fotograf in Innichen. Seit 1976 betreibt er mit seiner Frau Maria das Photoatelier Kromar. Sein bevorzugtes Betätigungsfeld ist die Schwarz-Weiß-Fotografie, insbesondere die Porträtaufnahme. Entwicklung, Vergrößerung und Druck erfolgen ausschließlich in handwerklichem Verfahren und unter Anwendung der Fine-Art-Technik, die im Kunstdruck höchste Qualität gewährleistet. Claudio Covi hat seine Portraits auf mehreren Einzelausstellungen gezeigt: Bozen, Innichen, Treviso, Florenz, Mestre, Meran. Seine fotografischen Arbeiten wurden auch in Fachzeitschriften rezensiert, so in Tutti Fotografi Photocamera-Camera Pro etc. Diese Ausstellung ist ein Beitrag des Kulturzentrum CAMPO GELAU – KINOKLUB Innichen anlässlich der 1250 Jahre Feier.

Kunstraum Café Mitterhofer Innichen Rainerstr 4, Innichen, BZ
Killerpflanzen – Die grünen Fleischfresser
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Sonntag, 21 Jul 2019 09:00-19:00 |
Das Event findet heute statt., morgen e jeden Tag bis am Fr 15 Nov 2019

Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff starten ins neue Gartenjahr mit der Sonderausstellung „Killerpflanzen – Die grünen Fleischfresser“. Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff öffnen am 1. April und starten in die neue Gartensaison. Im Gartenjahr 2019 dreht sich alles rund um die fleischfressende Pflanze. Die Sonderausstellung „Killerpflanzen – Die grünen Fleischfresser“ gibt einen Einblick in die schaurig-schöne Welt der raffinierten Fallensteller. Sie stellt verschiedene Fallentypen vor und zeigt die große Artenvielfalt der bizarren Überlebenskünstler. Ergänzt wird die Ausstellung durch interaktive Modelle, eigens konzipierte Führungen und lebende Pflanzen. Es gibt über 500 fleischfressende Pflanzen zu sehen, darunter 110 verschiedene Arten und Sorten aus 14 Gattungen, welche weltweit verbreitet sind. Die Ausstellung zählt im Hinblick auf die Anzahl der fleischfressenden Pflanzen zu den größten in ganz Europa.

Gärten von Schloss Trauttmansdorff St-Valentin-Str. 51A, Meran, BZ
Ludwig Hirschfeld-Mack
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Sonntag, 21 Jul 2019 10:00-18:00 |
Das Event findet heute statt., morgen e jeden Tag bis am So 03 Nov 2019

Zum 100-jährigen Gründungsjubiläum des Bauhauses – Schule für Architektur, Kunst und Design in Deutschland – präsentiert das Museion den Lichtspiel-Apparat von Ludwig Hirschfeld-Mack (1893–1965). Das Werk wurde in den Jahren 1923–24 vom Künstler entwickelt und zählt zu den ersten überhaupt, die mit bewegtem elektrischem Licht arbeiteten und Lichtspiele erzeugten, die zwischen Malerei, Film, Schauspiel und Lichtskulptur angesiedelt sind. In diesem Sinne steht der Apparat von Hirschfeld-Mack am Beginn der „Licht-Werke“, die in der Kunst des 20. Jahrhunderts weite Verbreitung fanden und einen wichtigen Kernbestand der Museumssammlungen bilden. Der im Museion präsentierte Lichtspiel-Apparat ist ein autorisierter Nachbau – das Original ging in den Wirren der 1930er Jahre verloren. Die Ausstellung entsteht in enger Zusammenarbeit mit dem Enkel des Künstlers und umfasst neben einer reichhaltigen Materialsammlung auch Fotografien, Bauanleitungen, Archivdokumente sowie historische und neuere Filmaufnahmen von Lichtspielen, die mit dem Apparat realisiert wurden. Der Lichtspiel-Apparat von Hirschfeld-Mack wird Künstler_innen aus Südtirol zu neuen Arbeiten im Rahmen eines Wettbewerbs anregen, zu dem Festival Transart, Südtiroler Künstlerbund und Museion einladen. Kuratiert von Andreas Hapkemeyer

Museion Piero Siena Platz 1, Bozen, BZ
Maximilian I. und seine Bilderburg Runkelstein
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Sonntag, 21 Jul 2019 10:00-18:00 |
Das Event findet heute statt., morgen e jeden Tag bis am Mo 06 Jan 2020

Am 4. November 1501 besuchte Maximilian I. die Bilderburg Runkelstein. Er sah die prächtigen, im Auftrag der bürgerlichen Familie Vintler um 1400 freskierten Helden und Rittergeschichten und in den Triaden des Sommerhauses die Darstellungen von König Artus, Gottfried von Boullion, Karl dem Großen, Cäsar und Theoderich. Diese waren für Maximilian nicht nur Vorbilder, sondern legendäre Persönlichkeiten, die er im weitesten Sinn auch zu seinen Ahnen rechnete. Die Bilderwelt von Runkelstein sollte sich entscheidend auf Maximilians Gedächtniskultur und Selbstdarstellung auswirken und nicht nur Schlüssel zu literarischen und künstlerischen Werken sein, sondern auch vorbildhaft für ein Grabmal werden, das jene Helden und Ahnen bewachen, denen Maximilian unter anderem auf der Bilderburg begegnete.

Schloss Runkelstein Sill 15, Bozen, BZ
Rendezvous mit Regensburg. Kunst aus Brixens Partnerstadt
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Sonntag, 21 Jul 2019 10:00-17:00 |
Das Event findet heute statt., morgen e jeden Tag bis am So 11 Aug 2019

Kunstwerke erzählen von Regensburg und der reichen Geschichte der Stadt an der Donau. Seit 50 Jahren Partnerstadt von Brixen reichen die Beziehungen der beiden Städte ins Mittelalter zurück. Die Ausstellung spannt einen zeitlichen Bogen vom 10. bis zum 20. Jh. und zeigt Gemälde, Goldschmiedearbeiten, Grafiken und Skulpturen aus Regensburg und Brixen.

Hofburg Brixen Hofburgplatz 2, Brixen, BZ
Haim Steinbach - EVERY SINGLE DAY
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Sonntag, 21 Jul 2019 10:00-18:00 |
Das Event findet heute statt. e jede Woche bis am So 15 Sep 2019 an den Tagen: dienstag mittwoch donnerstag freitag samstag sonntag

Haim Steinbach (geb. 1944 in Rechovot, Israel, lebt und arbeitet in New York) gilt als einer der einflussreichsten Künstler der Gegenwart. Mehr als zwanzig Jahre nach seiner letzten großen Ausstellung in Italien präsentiert das Museion eine Einzelausstellung mit seinen Arbeiten. Von Anfang an hat Steinbach sich mit dem Begriff des Displays befasst: Seine künstlerische Praxis findet ihren Ausdruck in der Auswahl, Komposition und Präsentation von Objekten aus dem Alltagsleben. Im Zentrum seiner Erkundungen steht die heutige Auseinandersetzung mit Schlüsselelementen der Moderne wie Form, Farbe und Komposition. Die Ausstellung EVERY SINGLE DAY im Museion, die in enger Kooperation mit dem Künstler entsteht, spiegelt diese Erkundungen wider und stellt auf diese Weise sowohl die Präsentationsbedingungen der Objekte als auch den Blickpunkt des Betrachtenden zur Diskussion. Das Konzept der Farbe als dynamisches Element mit Bezug zum umgebenden Raum steht im Zentrum einer neuen, eigens für das Museion entwickelten Arbeit des Künstlers. Kuratiert von Susanne Figner, Letizia Ragaglia

Museion Piero Siena Platz 1, Bozen, BZ
Brixen in alten Ansichten
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Sonntag, 21 Jul 2019 10:00-18:30 |
Das Event findet heute statt., morgen e jeden Tag bis am Sa 31 Aug 2019

Brixen, die Bischofsstadt an Eisack und Rienz, steht im Mittelpunkt der Ausstellung. Zahlreiche Grafiken und Zeichnungen zeigen Stadtveduten, Ansichten einzelner Gebäude und Motive aus der Umgebung. Die Blätter spannen einen Bogen von der ältesten druckgrafischen Ansicht Brixens aus dem Jahr 1588 bis zum frühen 20. Jahrhundert. Vieles ist in diesem Zeitraum von rund 300 Jahren gleich geblieben, noch mehr hat sich verändert.

Hofburg Brixen Hofburgplatz 2, Brixen, BZ
Zu Tisch beim Fürstbischof
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Sonntag, 21 Jul 2019 10:00-18:30 |
Das Event findet heute statt., morgen e jeden Tag bis am Sa 31 Aug 2019

Wiener Porzellan, glänzendes Tafelsilber, edler Wein und erlesene Speisen. Im Kaisertrakt geben Schriftstücke und Gegenstände einen Einblick in die Tischkultur am Hof des Brixner Fürstbischofs. Die Schau ist Teil des Kooperationsprojektes „Wohl bekomm’s!“ des Museumsverbandes Südtirol.

Hofburg Brixen Hofburgplatz 2, Brixen, BZ
SONDERAUSSTELLUNG Uffizi in Passeier
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Sonntag, 21 Jul 2019 10:00-18:00 |
Das Event findet heute statt., morgen e jeden Tag bis am Do 31 Okt 2019

St. Leonhard war im 2. Weltkrieg Aufbewahrungsort für rund 300 Gemälde aus Florentiner Museen, darunter Rubens, Tizian, Caravaggio und Botticelli. Die Sonderausstellung widmet sich der unglaublichen, aber dennoch fast vergessenen Geschichte. Durante la Seconda Guerra Mondiale a San Leonardo furono custoditi 300 dipinti dei musei fiorentini, tra cui opere di Rubens, Tiziano, Caravaggio e Botticelli. La mostra temporanea è dedicata a questa vicenda incredibile, ma quasi dimenticata.

MuseumPasseier Passeirerstraße 72, San Leonardo in Passiria, BZ
Özlem Altin - Lens
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Sonntag, 21 Jul 2019 10:00-18:00 |
Das Event findet heute statt. e jede Woche bis am So 29 Sep 2019 an den Tagen: dienstag mittwoch donnerstag freitag samstag sonntag

Özlem Altin (*1977 in Goch D, lebt in Berlin) arbeitet aus ihrer umfangreichen Sammlung von Bildern und Texten heraus – die sie aus unterschiedlichen Quellen zusammengetragen hat und jeweils mit eigenen Zeichnungen und Fotografien ergänzt. Altin setzt dieses Material in ihren Ausstellungen zu einer Art räumlichen Collage zusammen, schafft neue Bildfolgen und Erzählungen. Oft kombiniert Özlem Altin das Material aus ihrem eigenen Archiv mit Werken von anderen Künstler*innen, oder sie arbeitet mit Museumssammlungen und anderen Archiven. Özlem Altin wird in Vorbereitung zur Ausstellung einige Zeit in Meran verbringen und hier Material sichten und sammeln, das sie dann in die Präsentation für Kunst Meran integrieren wird. Die Zusammenstellungen Altins folgen keiner linearen Ordnung oder Chronologie, es sind vielmehr intuitive, assoziative Bildfolgen, die sich wiederholen und weiterentwickeln.

Kunst Meran Laubengasse 163, Meran, BZ
Alterazioni Video. Incompiuto: die Entstehung eines Stils
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Sonntag, 21 Jul 2019 10:00-18:00 |
Das Event findet heute statt. e jede Woche bis am So 22 Sep 2019 an den Tagen: dienstag mittwoch donnerstag freitag samstag sonntag

Alterazioni Video Incompiuto: die Entstehung eines Stils Kuratiert von Christiane Rekade Alterazioni Video sind ein Künstler Kollektiv, das sich 2004 in Mailand gegründet hat. In einer über zehnjährigen Recherche haben die fünf Künstler eine ausführliche Dokumentation erarbeitet über die öffentliche Bauten in Italien, die nie vollendet wurden. Es sind unfertige Konstruktionen ohne Funktion, Monumente für etwas, das nie existiert hatte, zeitgenössische Ruinen, die viel über die jüngste Geschichte unseres Land erzählen. 750 solcher zeitgenössischer Ruinen haben Alterazioni Video lokalisiert und in ihrem 2018 bei Humboldt Books erschienen Buch „L`Incompiuto – la nascita di uno stile“ publiziert. Bei KUNST MERAN MERANO ARTE werden Alterazioni Video ihre Recherchen und Dokumentationen präsentieren.

Kunst Meran Merano Arte Laubengasse 163, Meran, BZ
TWINS – Für immer zu zweit
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Exhibitions
Sonntag, 21 Jul 2019 10:00-12:00 | 14:00 - 16:00
Das Event findet heute statt. e jede Woche bis am So 03 Nov 2019 an den Tagen: dienstag mittwoch donnerstag freitag samstag sonntag

Die Sonderschau über Zwillingsbildungen im Mineralreich Kristallzwillinge entstehen, wenn zwei oder mehrere Kristalle mit der gleichen chemischen Zusammensetzung und Kristallstruktur nach bestimmten Gesetzen zusammenwachsen. Sie haben meist ein sehr symmetrisches Erscheinungsbild, was sie allerdings nicht gleich zu Kristallzwillingen macht. Durch eine Zwillingsbildung entstehen die interessantesten Formen: nicht nur Kristallzwillinge, sondern auch Drillinge, Vierlinge, Viellinge oder Wiederholungsviellinge.

Mineralienmuseum Teis Teiser Straße 12, Villnöß, BZ
BREATH - Fabiano De Martin Topranin
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Sonntag, 21 Jul 2019 10:30
Das Event findet heute statt., morgen e jeden Tag bis am So 13 Okt 2019

„Meine Werke erzählen gleichzeitig von Forschern und Wärtern des Raumes, der Städte, der Wälder oder der Seele“. Die Kunsthalle West Lana freut, sich die Personalausstellung BREATH, von Fabiano De Martin Topranin im Sitz des Palais-Mamming-Museums zu präsentieren. Die Eröffnung findet am Donnerstag, den 18. Juli um 19.00 Uhr mit einer Einfu?hrung von der Kuratorin Sara Salute und des Ku?nstlers, der anwesend sein wird, statt. Die Vernissage wird von einer musikalischen Performance, the wooden starship astounding adventure, dem Kontrabassisten Marco Stagni und einem unveröffentlichten Video von Michele Melani (Formasette) begleitet. Eine Ausstellung einer unveröffentlichten Serie von Skulpturen, Ergebnis aus der kreativen und wunderschönen Wiederaufarbeitung verschiedener Eindru?cke unserer Welt: Eine Reise Hin und wieder Zuru?ck, zwischen Erde und Weltraum, zwischen Mythen und Legenden, real und imaginär, oder in sich selbst; ein Atemzug. „Vor allem der Mensch in der Natur, ein einzigartiger und langsamer Atem, Koexistenz: Sehen wir ihn an - mit Nostalgie? Vielmehr, mit einem Groll gegen Stein, su?ß und wild: Er wird erschu?ttert, denkt, plant und reagiert. Dann, in der Kultur der Rasse, der Spaltung, der ersten Trennung, dem Verlust, der Beschleunigung der Bewegungen, der prickelnden Erregung, der Ausbreitung des Kotens. Der Raumanzug schu?tzt den Menschen nicht vor kosmischen Strahlungen, sondern vor terrestrischen.

Palais Mamming Museum Pfarrplatz 6, Meran, BZ
Das Tal
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Sonntag, 21 Jul 2019 14:00-18:30 |
Das Event findet heute statt., morgen e jeden Tag bis am So 25 Aug 2019

Zum ersten Mal seit 32 Jahren ist die Sommerausstellung in der ehemaligen Kartause Allerengelberg in Karthaus im Schnalstal ausschließlich zeitgenössischer ku?nstlerischer Fotografie in Su?dtirol gewidmet. Acht unterschiedliche fotografische Positionen erkunden die beeindruckende Klosteranlage, die längst zentraler Teil der kargen, wechselvollen, lebendigen Geschichte eines Ortes geworden ist. Sie erkunden das Schnalstal, einen uralten Kulturraum und gleichermaßen einen faszinierenden Naturraum, der eingreifenden Nutzungen und Veränderungen unterworfen ist. Es sind Geschichten von Menschen, den Spuren der Geschichte, vom alten und neuen Leben im Tal, die die Ausstellung im Fokus ganz unterschiedlicher ku?nstlerischer Blickwinkel zeigt. Es ist eine ku?nstlerische Auseinandersetzung mit dem Ort, dem Tal einerseits, aber auch mit den Potentialen von Fotografie heute. Namhafte Su?dtiroler Ku?nstlerinnen und Ku?nstler, die in der Fotokunst wichtige Positionen einnehmen und auch international bedeutsam sind, reflektieren den Ort, das Tal in seiner Komplexität als ku?nstlerische Projektionsfläche. Fotografie ist die Strategie, mit den Augen des anderen auf das Eigene zu blicken. In der Wahrnehmung von Orten und Lebenswirklichkeiten fernab von typischen Ansichten gibt die Ausstellung reizvolle Einblicke, zeigt fotografische Visionen und bietet u?berraschende Erzählungen u?ber ein Tal. Kuratiert von Barbara Psenner Ku?nstler/innen: Paul Thuile, Christian Martinelli, Franziska Gilli, Walter Niedermayr, Brigitte Niedermair, Elisabeth Hölzl, Ludwig Thalheimer, Daniela Brugger

JOANNIS AVRAMIDIS
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Exhibitions
Sonntag, 21 Jul 2019 15:00-18:00 | 10:00 - 12:00
Das Event findet heute statt., morgen e jeden Tag bis am So 20 Okt 2019

Mit seinen formal strengen, gleichwohl facettenreichen Arbeiten zählt der aus Griechenland stammende und in Wien wirkende Künstler Joannis Avramidis (1922-2016) zusammen mit seinem Lehrer Fritz Wotruba zu den Protagonisten der österreichischen Bildhauerei nach 1945. Sein Werk kreist stets um die menschliche Figur als Einzelwesen und soziales Wesen und ist von der Vorstellung eines idealistischen Menschenbildes bestimmt. Die Ausstellung im Stadtmuseum Bruneck präsentiert eine Auswahl an Malereien, Skulpturen und Zeichnungen zu seinen Kernthemen „menschliche Figur“ und „Kopf“. Ausgehend vom Studium der Natur sucht Avramidis nach der objektiven Formel, nach der Struktur und Gesetzmäßigkeit des menschlichen Körpers, die allem Individuellen zugrunde liegt.

Stadtmuseum Bruneck Bruder Willram 1, Bruneck, BZ
Simon Perathoner - GLITCH & DATA
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Exhibitions
Sonntag, 21 Jul 2019 16:00-19:00 | 20:00 - 21:30
Das Event findet heute statt. e jeden Tag bis am So 21 Jul 2019

Einige Kommunikationstheoretiker gehen davon aus, dass die neuen Technologien un-sere Art zu Denken verändern, dass wir oberflächlicher werden und dass wir weniger bereit sind uns tief gehend Gedanken zu machen. In den 1970er Jahren hat Jean Baudrillard von der “Kultur der Simulation” gesprochen, heute jedoch befinden wir uns jenseits der Simulation, da es nicht mehr um die Bezie-hungen mit parallelen Realitäten geht, welche die Wirklichkeit reflektieren, sondern un-sere Realität von den simulierten Realitäten begleitet wird. Die Erfindung und Innovation der technischen Bilder hat nicht nur unseren Bezug zur Realität tiefgreifende verändert, auch der Umgang mit der bildenden Kunst wird von der spezifischen Nutzung der tech-nischen Bildern vielfach determiniert. Die Künstler*innen anderseits haben durch die künstliche Intelligenz unendliche neue Ausdrucksmöglichkeiten zur Verfügung um nie gekannte Realitäten zu erschaffen. Das sind die Themen mit welchen sich der “abnormale” – kein Holz bearbeitende – Grödner Künstler Simon Perathoner beschäftigt. In seinen Werken arbeitet er mit den heute zur Verfügung stehenden neuen Technologien, er kodiert und transkodiert Bilder, mischt digitale Kodexe, transformiert Hardware in Kunstobjekte und macht “Glitches”, d.h. er baut Fehler in die digitalen Sequenzen ein, die dann Inhalte verändern und eine Art persönlichen Stil hervorbringen. Grundsätzlich ist Simon Perathoner ein Fotograf, der über die Fotografie selbst nach-denkt, ihn interessiert das Wesen der Mediums, das Konzept der Kodexe. Gerade aus dieser Reflexion schafft er Objekte und Installationen, die auf den ersten Blick nicht un-mittelbar dem Medium der Fotografie zuzuschreiben sind. Vilélm Flusser behauptete, dass der Fotoapparat nur das macht was der Fotograf will, der Fotograf jedoch das wollen muss was der Fotoapparat leiste kann. Auch wenn der Fotograf das Objekt frei wählen kann, bleibt er dennoch der Funktion des Apparats ver-pflichtet. Die Farben der Landschaft die wir auf den Fotos sehen, sind im Grunde nichts anderes als chemische Zusammensetzungen, welche der Fotoapparat, laut seiner Pro-grammierung, auf seine Art und Weise mischt. Inhaltlich beschäftigt sich Simon Perathoner genau mit dieser Diskrepanz zwischen der Technik und dem Sichtbarem. Auf den ersten Blick scheint er die Betrachter*innen hin-ter das Licht zu führen, dann aber nimmt er sie an der Hand und geleitet sie mittels Spuren und Anregungen zu wichtigen Überlegungen. Der Titel des Werkes "Vista da Rasciesa del Sassolungo innevato in una giornata di sole d'inverno - Val Gardena" sug-geriert z.B., dass eine Landschaftsaufnahme zu sehen ist, das Bild aber zeigt eine Serie von schwarzen und weißen Lettern, den sogenannten Binärkode - die Essenz der digi-talen Fotographie. Für "Brain_Equivocation\Turin" hat Perathoner in Turin 5047 digitale Fotos der Stadt gemacht und sich dazu entschieden die Bilder nicht so zu präsentieren, wie wir es von Fotografien gewohnt sind. Er zeigt nicht die Bilder an und für sich, son-dern die Hardware auf welcher diese gespeichert sind. Diese befindet sich in einer Vitri-ne, ist also nicht zugänglich und von den Fotos gibt es keine Abzüge oder Kopien, sie bestehen einzig und allein als RAW-Datein auf der eingeschlossenen Festplatte. Gera-de den Titeln der Werke von Simon Perathoner kommt eine wichtige Bedeutung zu, da sie einerseits offenbarend als auch evokativ sind, sie bieten eine erste Deziffrierungs-möglichkeit, fordern zum Nachdenken auf und laden ein den Prozesscharakter und die Performativität der Werke nachzuvollziehen. „Glitch & Data“ ist die erste Einzelausstellung von Simon Perathoner im Gröden. Die von Camilla Martinelli kuratierte Kunstschau eröffnet am Freitag, 21. Juni um 20.30 Uhr im Kreis für Kunst und Kultur in St. Ulrich und bleibt mit einer Unterbrechung zwischen dem 5. und 8.Juli bis zum 21. Juli zugänglich. Am 09. Juli eröffnet die Ausstellung er-neut, mit zum Teil anderen Werken. Zugänglich ist die Ausstellung täglich von 16 bis 19 Uhr und von 20 bis 21.30 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos. Bei der Eröffnung am 21. Juni vollzieht Hannes Egger eine spezielle performative Ein-führung, indem er mit ein eigens für die Ausstellung geschaffenes Werk von Simon Pe-rathoner interagiert. Es handelt sich um eine Adaptierung des bekannten Videospiels Super Mario World, in das der Künstler die Werke der Ausstellung integriert hat um da-mit eine weitere Ebene der Digitalisierung zu schaffen. Simon Perathoner ist 1984 in Brixen geboren. Er hat die Kunstschule in Gröden be-sucht und anschließend Kunst und Neue Medien an der Akademie von Venedig sowie Fotographie an der Universität für angewandte Kunst in Wien studiert. 2013 erhielt er den IGAV Residency Award in Turin. Er hat an unterschiedliche Gruppenausstellung im In- und Ausland teilgenommen, wie z.B. “Bivacco”, San Servolo, Venedig (2019); “Bien-nale Gherdeina VI”, Museum Ladin, St. Martin in Thurn (2018); “Black Box” 00A Gallery, Meran (2016); “Verbovisioni”, Magazzini del Sale, Venedig und “Speak Together”, Foyer - Kaiserliche Hofburg Innsbruck. Österreich, (2015); “Relations in Form - beyond the border”, Quartair, Den Haag, Niederlande (2014); “Mapping effekt - The Area of Bustle”, 12th International Festival of Contemporary Art, Ptuj, Slowenien (2014); “Landshape”, SpazioULTRA, Udine; “The Others”, ex jail “Le Nuove” Art-Fair, Turin, “ThisAge” Galle-ria A+A, Venedig (2013); “Antidepressiva 2”, “Clubschiff Johann Strauß”, Donaukanal, Wien, Österreich; “Unreal Nature”, Hufak Offspace - Die Angewandte, Wien, Österreich (2012); “BYOB” @ Internet Pavillion of the 54th Venice Biennale, San Servolo, Venedig; “Art Night – Venice”, Palazzo Grassi walls, Venedig (2011). Er lebt und arbeitet in St. Ulrich.

Kreis fu?r Kunst und Kultur Antonius Platz 102, St. Ulrich, BZ
Corrispondenze
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Exhibitions
Sonntag, 21 Jul 2019 17:00-18:00 |
Das Event findet heute statt., morgen e jeden Tag bis am Do 31 Okt 2019

Caterina Gomirato Lavinia Longhetto - art & photography Elisabetta Gomirato Davide Barbini A cura di Davide Barbini Dal 13 luglio 2019 al 31 ottobre 2019 presso il Forte Colle delle Benne, Levico Terme - Trento avra? luogo la collettiva d’arte ‘Corrispondenze’ a cura di Davide Barbini. In mostra le opere di Caterina Gomirato, Lavinia Longhetto, Elisabetta Gomirato e Davide Barbini. LA MOSTRA ‘Corrispondenze’ è il titolo della collettiva d’arte di Caterina Gomirato, Lavinia Longhetto, Elisabetta Gomirato e Davide Barbini quattro artisti provenienti dallo stesso ambiente accademico che qui si confrontano in un dialogo visivo e segnico continuo, seppur nella diversita? delle ricerche personali e delle metodologie di lavoro. Dialogo che nell’intento curatoriale diventa protagonista e si trasforma in uno scriversi e leggersi reciproco. La mostra è ospitata presso il forte austro-ungarico Forte Colle delle Benne a Levico Terme, Trento.

Forte Colle delle Benne, Levico terme (TN) Via San Biagio (), Levico Terme, TN
Kaleidoskop - Sonderausstellung
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Sonntag, 21 Jul 2019 18:00
Das Event findet heute statt., morgen e jeden Tag bis am So 01 Dez 2019

In einem Gemeinschaftsprojekt des Schreibmaschinenmuseums und der öffentlichen Bibliothek Partschins werden erstmals Werke der in Innsbruck lebenden und ehemals in Partschins beheimateten Künstlerin Sabine Fliri präsentiert. Nach einem Übersetzerstudium Italienisch und Spanisch und einer anschließenden Graphikausbildung widmete sich Sabine Fliri zunehmend der Kunst, schloss sich der von der bekannten Innsbrucker Künstlerin Fritzi Gerber 1984 ins Leben gerufene Malgruppe „Gruppe 84“ an, welche sie einige Jahre auch als Leiterin begleitete. Es folgten Ausstellungen, unter anderem zweimal an der Hofburg in Innsbruck, die Beteiligung an Ausschreibungen für Awards und Kunstkataloge europaweit. In ihren Bildern drückt Sabine Fliri bevorzugt Alltägliches aus, Momentaufnahmen, aber auch Landschaften, Gebäude, Tiere und Personen sind ihre Motive. Die „Landschaft“ eines Gesichts hat es ihr besonders angetan. Dort ist sie bestrebt, charakterliche Merkmale im Gesichtsausdruck einzufangen, den Blick und den Gesichtsausdruck erzählen zu lassen. Sie konzentriert sich auf das Wesentliche und zu diesem Zweck reduziert sie oft auch die Farben der Umgebung. Herauskristallisiert aus ihrer Serie von Portraits haben sich insbesondere jene berühmter Persönlichkeiten, verschiedener Pioniere und Erfinder, darunter nicht zuletzt auch Peter Mitterhofer.

Schreibmaschinenmuseum, öff. Bibliothek Kichplatz 10, Partschins, BZ
Molerein - Max Vikoler
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Montag, 22 Jul 2019 08:00-12:00 |
Das Event findet morgen statt. e jede Woche bis am Fr 13 Sep 2019 an den Tagen: montag dienstag mittwoch donnerstag freitag

Der in der Lajener Umgebung als „Moler-Max“ bekannte Malermeister entdeckte durch seinen Beruf die Leidenschaft für das künstlerische Gestalten. Über die Jahre entwickelten sich das Aquarellieren aber auch die aufwändige Bildkomposition mit Blattgold zu seinen bevorzugten Techniken. Eines seiner Lieblingsmotive war dabei immer auch die detaillierte Wiedergabe vom Keldererhof, seinem Geburtshaus in Albions, mit Blick auf die Kirche. Bei seinen neueren Arbeiten steht der kräftige Farbaufbau mit der Spachtel im Vordergrund, was einen gewissen Grad an Abstraktion verlangt. Auch hier lässt sich Max Vikoler von den Natur- und Berglandschaften seiner Heimat inspirieren. Die erste Einzelausstellung in seiner Heimatgemeinde Lajen zeigt einen Querschnitt seines Schaffens der letzten Jahre. Max Vikoler, geb. 1947 in Albions, 1973 Meisterdiplom der Malerschule in Baden bei Wien. Seit über 10 Jahren ist er Mitglied bei den Eisacktaler Freizeitmalern, wo er verschiedene Kurse besuchte und sich an ihren Gemeinschaftsausstellungen in der Engelsburg von Neustift und im Schloss Veldthurns beteiligte.

Rathaus Walther-von-der-Vogelweide-Str. 30/A, Lajen, BZ
ausgekocht?
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Montag, 22 Jul 2019 10:00-17:00 |
Das Event findet morgen statt. e jede Woche bis am Sa 30 Nov 2019 an den Tagen: montag dienstag mittwoch donnerstag freitag samstag

Wir müssen nicht mehr kochen, weil uns industrielle Fertiggerichte Zeit und Mühe sparen. Wir müssen nicht mehr kochen, weil es ein großes Angebot für schnelles Essen außer Haus gibt. Einkaufen und Kochen werden mit ethischen Fragen belastet: Sind die Nahrungsmittel regional, saisonal, nachhaltig produziert? Was bedeuten meine Essensvorlieben für Tiere oder den Regenwald? In vielen Regionen der Welt gibt es für kleinbäuerliche Familien kaum mehr etwas zu kochen. Die Globalisierung des Agrarsektors durch multinationale Konzerne gefährdet die Selbstversorgung und vernichtet kleine regionale Märkte. Gleichzeitig verbinden immer mehr Menschen mit Kochen und Essen auch Genuss, Lebensstil und soziale Verantwortung. Erzählt werden Geschichten zum Kochen und Essen, deren gesellschaftliche Bedeutung „auf den Tisch kommt“. Wir zeigen Geschichten von Frauen aus aller Welt, die Kochen und Essen, Teilhabe und Gemeinschaft eine besondere Bedeutung geben – individuell, aber von hoher gesellschaftlicher Relevanz. Sie machen Mut: Wir können das Lebensmittel- und Agrarsystem gestalten mit vielen kleinen und größeren Entscheidungen am Kochtopf.

Frauenmuseum Meinhardstrasse 2,, Meran, BZ
Fondazione Provincia

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