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Empfohlene Events

Autonomiae: Autonomie-Parcours
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Exhibitions
Mittwoch, 27 Okt 2021 08:00
Das Event findet heute statt., morgen e jeden Tag bis am Fr 31 Dez 2021

Multimedialer, viersprachiger Autonomie-Parcours Der multimediale Autonomie-Parcours auf dem landeseigenen Magnago-Platz erklärt anschaulich, aber kurz und kompakt, wie es zur Südtirol-Autonomie gekommen ist, worin sie im Wesentlichen besteht und auf welchen Grundlagen sie aufbaut. Er berichtet über erreichte Ziele, zugestandene Kompetenzen, aber auch von den Grenzen der Autonomie, gibt Einblick in das Leben des Autonomie-Vaters Silvius Magnago und informiert über die tragenden Autonomiebestimmungen wie Proporz, autonomes Schulsystem oder Finanzregelung, aber auch über Identitätsfragen. Die neun Stationen in Stelenform laden zur Auseinandersetzung mit Gemeinschaft, Identität und Zukunft ein. Ergänzt wird der Ausstellungsparcours am Magnago-Platz durch eine Installation im benachbarten Bahnhofspark, den die Gemeinde Bozen nach Alcide Berloffa benannt hat und dessen Rolle in der Ausgestaltung der Südtiroler Autonomie damit gewürdigt wird. Konzipiert wurde der Parcours von einer Gruppe von Historikern und Museumsfachleuten unter der Leitung des Betriebs Landesmuseen. Mitgearbeitet haben unter anderen Hans Karl Peterlini, Andrea Di Michele, Martha Stocker, Verena Malfertheiner und Josef Rohrer. Für die konzeptionelle und grafische Umsetzung zeichnet die Agentur Doc verantwortlich. Der 5. September in der Geschichte Am 5. September 1946 haben der österreichische Außenminister Karl Gruber und der italienische Ministerpräsident Alcide Degasperi im Rahmen der Pariser Friedenskonferenz einen Vertrag besiegelt, der erstmals konkrete Schutzbestimmungen für die deutschsprachige Bevölkerung Südtirols auf internationaler Ebene verbrieft und die Grundlage der Autonomie Südtirols bildet. Seit 2014 begeht Südtirol am 5. September den Tag der Autonomie.

Techno
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Exhibitions
Mittwoch, 27 Okt 2021 10:00-18:00 |
Das Event findet heute statt., morgen e jede Woche bis am Mi 16 Mär 2022 an den Tagen: dienstag mittwoch donnerstag freitag samstag sonntag

Das Museion präsentiert TECHNO, das erste Kapitel des Langzeitprogramms TECHNO HUMANITIES, das die gesamte Institution mit einbezieht. TECHNO trägt Themen zusammen, die sich aus der Konfrontation zwischen Mensch, Ökologie, Technologie und Wirtschaft ergeben. TECHNO umfasst eine internationale Gruppenausstellung, die das gesamte Gebäude des Museums einnehmen wird, ein Rahmenprogramm, einen „Day Rave“ und einen TECHNO Reader – eine Anthologie von Auftragstexten zu Techno und Globalisierung. Die Ausstellung im Museion kreist um die Begriffe „Freiheit“, „Kompression“ und „Erschöpfung“ und stellt die Techno-Erfahrung in den Mittelpunkt, die hier zu einem Objektiv wird, durch das zeitgenössisches Leben und soziale Ordnung erfasst werden. TECHNO lädt eine internationale Gruppe von Künstler:innen, Denker:innen und Produzent:innen ein, um zu untersuchen, inwieweit – mit Techno verbundene – kulturelle Phänomene mit der Art und Weise verknüpft sind, wie wir heute Identität erfahren. Indem der Mitte der 1980er Jahre entstandene Techno-Mainstream neben geopolitische Prozesse und das ökonomische Fortschreiten aus dieser Zeit gestellt wird, untersucht TECHNO eine Musikrichtung außerhalb ihres subkulturellen Umfelds. Die Covid-19-Pandemie ist nicht nur zu einer markanten Metapher für die Globalisierung geworden – sie wirft auch ein neues Licht auf die milliardenschwere Techno-Industrie und legt Aspekte von systemimmanenter Ungerechtigkeit, Ausbeutung und Vernachlässigung offen. TECHNO kann als Aufruf zum Handeln gedeutet werden, um den Status Quo aufzubrechen und sozialen Wandel aufzuzeigen. Bart van der Heide: “Wenn es um Subkultur geht, ist Engagement der Schlüssel. Einen Teilzeit-Punk gab es nie. Doch in die Techno-Subkultur kann man jederzeit ein- und aussteigen. Vermittelt durch neue Technologien wurde Techno-Musik zum Soundtrack der Befreiung und der Flucht. Die komprimierte Klangarchitektur des Techno-Clubs schmiedete eine starke und bedeutende Verbindung mit seiner Community, durch kollektive und miteinander verbundene Erfahrungen von Freude, Erschöpfung und kalkulierter Befreiung. In gewisser Weise hat sich das Techno-Erlebnis perfekt an die Anforderungen freiberuflicher Arbeitskräfte in einer post-industriellen Ära angepasst.” Künstler:innen: Riccardo Benassi, Paul Chan, Nicolò Degiorgis, Karin Ferrari, Massimo Grimaldi, CC Hennix, Tishan Hsu, Mire Lee, Ghislaine Leung, Isabel Lewis, Piero Martinello in Zusammenarbeit mit/in collaborazione con/in collaboration with Franco Ruaro, Sandra Mujinga, Nkisi aka Melika Ngombe Kolongo, Emeka Ogboh, Yuri Pattison, Daniel Pflumm, James Richards und/e/and Steve Reinke, James Richards, Jacolby Satterwhite, Leander Schwazer, Sung Tieu, Jan Vorisek und viele andere. Kuratiert wird TECHNO vom Direktor des Museion Bart van der Heide unter Einbeziehung eines internationalen Rechercheteams, dem der Kunstkritiker und Kurator Francesco Tenaglia, der Bühnenregisseur Florian Fischer sowie die kuratorische Assistentin im Museion Frida Carazzato, angehören. Der TECHNO-Reader mit Texten von Caroline Busta & Lil Internet, Matthew Collin, Anna Greenspan, Bart van der Heide, und Matthew Herbert erscheint im Hatje Cantz Verlag. Die Publikation wird zur Ausstellungseröffnung erhältlich sein. Florian Fischer gestaltet und betreut ein begleitendes Hörstück und Francesco Tenaglia ein Podcast-Programm. Ausstellungsarchitektur: Diogo Passarinho Studio, Berlin. Mit der freundlichen Unterstützung durch Pro Helvetia Schweizer Kulturstiftung. Opening Event in zwei Teilen. Freitag, 10. September 2021: 17:00 Uhr – „Day Rave“, site-specific performance von Isabel Lewis & Margherita D’Adamo in einem ehemaligen Wasserkraftwerk, ALPERIA St. Anton/S. Antonio, Bozen, St. Anton Str. 12. In Kollaboration mit TRANSART. Powered by ALPERIA. 19:30 Uhr – Eröffnung der Ausstellung TECHNO im Museion, Piero Siena Platz 1, Bozen, Italien. In Kollaboration mit TRANSART. Powered by ALPERIA. Museion Sarah Greenwood Tel. +39 0471 22 34 30 sarah.greenwood@museion.it

Pub Ins Ted

Events

Étranger ist online!
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Exhibitions
Mittwoch, 27 Okt 2021
Das Event findet heute statt., morgen e jeden Tag bis am Fr 31 Dez 2021

WWW.ETRANGER.ONLINE Der in seiner Art einzigartige digitale Parcours beleuchtet in ungeschminktem Erzählstil anhand von Zeitdokumenten und Fotografien die wahre Geschichte von drei jungen Südtirolern - Rodolfo Altadonna, Beniamino Leoni und Emil Stocker - , die als Fremdenlegionäre im ersten Indochina-Krieg gekämpft haben. Für weitere Infos, clicken Sie auf den Titel. Details: VORSTELLUNG Der Lockdown, in den uns die Pandemie gezwungen hat, war auch ein Anlass, neue Wege zu gehen und Innovatives zu wagen. Aus dieser Situation heraus ist die Ausstellung “Étranger”, “Fremder”, entstanden. Sie sollte ursprünglich im Präsenz-Modus stattfinden, wurde aber wegen der Corona-Regeln ins Internet verlegt und geht am 15. Juni 2021 online (www.etranger.online). Texte und Bilder erzählen darin die wahre Geschichte von drei jungen Südtirolern - Rodolfo Altadonna, Beniamino Leoni und Emil Stocker - , die als Fremdenlegionäre im ersten Indochina-Krieg gekämpft haben. Den Stoff hat Luca Fregona zu einem Buch mit dem Titel “Soldati di sventura” verarbeitet, das bei Athesia erschienen ist. DAS PROJEKT Der in seiner Art einzigartige digitale Parcours beleuchtet in ungeschminktem Erzählstil anhand von Zeitdokumenten und Fotografien ein kaum bekanntes Geschichtskapitel: das “italienische Vietnam”. Zwischen 5.000 und 7.000 junge Italiener haben von 1946 bis 1954 in Indochina gekämpft, davon sind rund 1.000 gefallen. Die grafisch sehr ausgefeilte, gleichzeitig intuitive Webseite befördert den Besucher und die Besucherin kopfüber in das Kriegsgeschehen, gibt aber auch Einblicke in das persönliche Schicksal jener jungen Männer, die über Abertausende Kilometer in den Kampf geschickt wurden und am anderen Ende der Welt, in einer Landschaft aus Reisfeldern und Sümpfen, dem Tod ins Auge blickten. ... UND WEITERES MEHR Ein Großteil der Bilder, die in der Ausstellung zu sehen sind, wurde vom Meraner Fremdenlegionär Emil Stocker geschossen, der 2020 gestorben ist. Stocker gehörte der 13. Halbbrigade an, die die Franzosen am Tonkin-Delta einsetzten. Sie wurde in der Schlacht um Dien Bien Phu niedergemetzelt, die das Ende des französischen Kolonialismus in Indochina und die Teilung des Vietnams entlang des 17. Breitengrades in einen kommunistischen Nord und einen unter westlichem Einfluss verbleibenden Süden besiegelte. Die Schwarz-weiß-Fotografien dokumentieren die einzelnen Phasen des Krieges, aber auch die Arbeit auf den Reisfeldern, das Leben auf dem Dorf und in einer Stadt wie Hanoi, das damals noch französisch verwaltet war. Stocker erlebte außerdem die Machtübergabe zwischen der französischen Armee und den Viet-Minh-Truppen mit, die unter Führung von General Giáp für die Befreiung Vietnams kämpften. Der sich aus den Bildern ergebende Erzählstrang ist mit den Lebensgeschichten der drei Legionäre verwoben. Die Ausstellung geht auch auf die Beweggründe ein, die die drei Südtiroler dazu geführt haben, bei der Fremdenlegion anzuheuern. Ihre radikale Entscheidung ist vor dem historischen Hintergrund der Nachkriegszeit zu sehen. Die drei Südtiroler Legionäre stehen stellvertretend für Tausende junge Männer, die in der Fremdenlegion ihren einzigen Zufluchtsort sahen. Viele waren Wirtschaftsflüchtlinge, die auf der Suche nach Arbeit illegal nach Frankreich gegangen und dort aufgegriffen worden waren. Sie wurden vor die Alternative gestellt, entweder bei den “Képis Blancs” Dienst zu tun oder eingesperrt und nach Italien zurückgebracht zu werden. Andere flohen vor ihrer Vergangenheit nach Frankreich, obwohl sie noch blutjung waren: ehemalige Faschisten und Anhänger der Repubblica di Salò, Partisanen und Anarchisten oder einfach nur Versprengte, die keinen Weg zurück in die Gesellschaft fanden. Wieder andere waren von der italienischen Justiz verfolgt und tauchten in der Anonymität der Fremdenlegion unter, um dem Gefängnis zu entgehen. Die meisten hatte nur eine sehr schwammige Vorstellung davon, was sie in der Fremdenlegion erwartete, und noch weniger Ahnung vom Krieg in Indochina, einem Krieg, der es an Schrecken, Opferzahl und Grausamkeit mit dem amerikanischen Vietnam-Krieg der Sechziger-Jahre aufnehmen kann. Die anderen beiden Fremdenlegionäre neben Emil Stocker sind der Bozner Beniamino Leoni, der desertierte und sich auf die Seite der Viet-Minh-Partisanen schlug, und der ebenfalls aus Bozen stammende Rudi Altadonna, der im Alter von 24 Jahren am 21. April 1954 in Dien Bien Phu ums Leben kam.

Kulturzentrum Cavourstr. 1, Meran, BZ
Thomas Fleischmann: Grenzverlauf
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Exhibitions
Mittwoch, 27 Okt 2021 08:00-12:00 |
Das Event findet heute statt., morgen e jede Woche bis am Fr 14 Jan 2022 an den Tagen: montag dienstag mittwoch donnerstag freitag

Nach Wikipedia wird „ein Grenzverlauf durch geradlinige oder kreisbogenförmige Verbindungen zwischen den Grenzpunkten“ definiert. Im allgemeinen Bewusstsein assoziieren wir mit Grenzen eher etwas Statisches, Einschränkendes, Unverrückbares. In den plastischen Arbeiten von Thomas Fleischmann wird ein solcher Eindruck nicht erweckt. Grenzen die in seinen Werken gesetzten „Marken“ den Raum tatsächlich ein, definieren sie einen klar umrissenen Bereich? Oder sind sie eher Hindernisse, die uns zwingen, die Richtung zu wechseln? Der Künstler geht sehr frei und spielerisch mit den gesetzten (Grenz-)Zeichen um, so als wollte er uns zu neuen Sicht- und Denkweisen anstoßen. Thomas Fleischmann, geb. 1968 in Tscherms, Besuch der Kunstschule in Gröden, Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Wien, Mitglied beim Südtiroler Künstlerbund, lebt und arbeitet in Marling.

Rathaus Walther-von-der-Vogelweide-Str. 30/A, Lajen, BZ
Es war einmal...Bozen
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Exhibitions
Mittwoch, 27 Okt 2021 09:00-12:45 | 14:00 - 17:00
Das Event findet heute statt., morgen e jeden Tag bis am Sa 08 Jan 2022

Historische Postkarten erzählen die Stadtgeschichte von Bozen Von der ersten Postkarte zur Sammlung G. Sessa Die Erfindung der Postkarte geht auf das Jahr 1865 zurück und ist einem Funktionär der Deutschen Post zu verdanken, der überzeugt war, dass die moderne Kommunikation mehr Einfachheit und Kürze erforderte, als der traditionelle Brief sie erlaubte. Die erste Karte wurde 1869 in Österreich verschickt und konnte –bis zur Entstehung von SMS und sozialen Medien – Zeugnis von kleineren und großen Reisen geben: Wenige Zeilen genügten, um einen Urlaub, einen Ort oder eine Anekdote für die Daheimgebliebenen lebendig werden zu lassen. Während sie zu Beginn nur aus Karton waren, wurden sie bald zu Ansichtskarten, koloriert, illustriert, manchmal auch von bedeutenden Künstlern. Die Sammlung Gaetano Sessa, die von der Stiftung Bozner Schlösser angekauft wurde, besteht aus zirka 2000 Postkarten und stellt ein wertvolles Kompendium dar, um das Aussehen Bozens und den Alltag in der Stadt zu dokumentieren.

Schloss Maretsch Claudia-de-Medici Str. 12, Bozen, BZ
Die
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Exhibitions
Mittwoch, 27 Okt 2021 09:30-12:00 | 15:30 - 18:00
Das Event findet heute statt., morgen e jeden Tag bis am Sa 30 Okt 2021

Am 9. August 1921 wurde Klausen von einer der schlimmsten Unwetterkatastrophen in seiner Geschichte heimgesucht. Die von Jutta Profanter M.A. kuratierte Ausstellung erinnert anhand von ausgewählten Bildern aus den Beständen des Stadtarchives Klausen an das tragische Ereignis, das viel menschliches Leid und große Belastungen für die Stadt verursacht hat.

Stadtmuseum Klausen Frag 1, Klausen, BZ
Incredible Bugs!
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Exhibitions
Mittwoch, 27 Okt 2021 10:00-18:00 |
Das Event findet heute statt., morgen e jede Woche bis am So 07 Nov 2021 an den Tagen: dienstag mittwoch donnerstag freitag samstag sonntag

Unglaubliche Kräfte, ausgefeilte Strategien, chemische Waffen… das sind nur einige Beispiele für die beindruckenden Fähigkeiten von Insekten. Sie sind die Superhelden, die unseren Planeten regieren! Mehr als 15 überdimensionale Insektenmodelle, welche bis zu 3 Meter groß sind, bilden das Herzstück der Ausstellung. Die naturgetreuen Modelle, geschaffen vom Bildhauer Lorenzo Possenti, ermöglichen es, kleinste Details auch ohne Lupe zu entdecken. Sie besiedeln nicht nur jeden Winkel unseres Planeten, sondern sind Überträger von gefährlichen Krankheiten und könnten als Nahrungsmittel der Zukunft eine entscheidende Rolle spielen. Gleichzeitig findet aber ein massives Insektensterben statt. Welche Gründe es dafür gibt, was wir dagegen tun können und welche Rolle dabei das Naturmuseum spielt, könnt ihr in der Ausstellung Incredible Bugs erfahren.

Naturmuseum Südtirol Bindergasse 1, Bozen, BZ
Helden & Wir
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Exhibitions
Mittwoch, 27 Okt 2021 10:00-18:00 |
Das Event findet heute statt., morgen e jeden Tag bis am So 31 Okt 2021

Helden & Wir – eine Ausstellung im MuseumPasseier. Sie handelt von den Helden, Stars und Vorbildern unserer Zeit. Sage mir, zu wem du aufschaust, und ich sage dir, wer du bist. Diese Abwandlung eines Sprichwortes zieht sich als roter Faden durch Helden & Wir. Zentrales Element sind 6 große Lichtkegel, von denen jeder ein spezielles Thema beleuchtet. An einer Stelle dürfen die Besucher selber auf den Sockel steigen und erfahren auch eine Schattenseite des Ruhms – wenn das Publikum sich abwendet und seinen Helden fallen lässt.

MuseumPasseier Passeirer Straße 72, St. Leonhard i.P., BZ
Helden & Hofer
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Exhibitions
Mittwoch, 27 Okt 2021 10:00-18:00 |
Das Event findet heute statt., morgen e jeden Tag bis am So 31 Okt 2021

Im ehemaligen Stallgebäude des Sandhofes erlebt der Besucher in einer abwechslungsreich gestalteten Ausstellung die wechselvolle Geschichte der Tiroler Aufstände von 1809 mit besonderer Berücksichtigung der Person Andreas Hofers mit dessen Laufbahn vom Wirt und Viehhändler zum Landesregenten Tirols bis hin zum Verzweifelten, der schließlich in Mantua erschossen wird. Nach einem kurzen Einführungsfilm wird ein besonderes Augenmerk auf die Sicht von außen auf das Tirol zu Hofers Zeiten geworfen, sodass auch Österreicher, Bayern, Franzosen, Sachsen usw. einen Ausschnitt ihrer Geschichte hier wiederfinden. Zudem hinterfragt die Ausstellung ohne den gewohnten Tiroler Patriotismus die Heldenverehrung Andreas Hofers und geht der Frage nach, warum jede Zeit und jede Gesellschaft Helden braucht. Die Ausstellung ist durchwegs viersprachig gehalten, bezieht in Form von Hörstationen die Situation der Frauen mit ein und wendet sich in Form einer „Kinderschiene“ auch an die kleinen Besucher.

Museum Passeier - Andreas Hofer St. Leonhard, Passeirerstr. 72, St. Leonhard i.P., BZ
Symbol, Macht, Bewegung. Tirol im historischen Kartenbild
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Exhibitions
Mittwoch, 27 Okt 2021 10:00-17:00 |
Das Event findet heute statt., morgen e jede Woche bis am So 21 Nov 2021 an den Tagen: dienstag mittwoch donnerstag freitag samstag sonntag

Sonderausstellung im Landesmuseum Schloss Tirol zum tiroler Kartenbild Alte Karten sind in den letzten Jahrzehnten zu einer unverzichtbaren Forschungsgrundlage geworden. Sie sind nämlich keine neutralen Informationsträger, sondern dokumentieren die politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse einer bestimmten Zeit. Dabei fiel ihnen als Propagandamedium eine nicht zu unterschätzende Bedeutung zu. Mit ihnen wurden Kriege geplant und durchgeführt, Grenzen und Territorien visualisiert, Grenzstreitigkeiten beigelegt und Länder verwaltet. Zudem zeigen viele Karten unter anderem auch Bergbaugebiete, land- und forstwirtschaftliche Nutzflächen, Industriegebiete, das Straßen- und Eisenbahnnetz sowie Wanderwege und Skirouten. Diese Ausstellung bringt in mehr als 50 Karten und Kartenausschnitten, die vor allem aus Tiroler Archiven und Bibliotheken stammen, im Kontext der allgemeinen Entwicklung der Kartographie von der Antike bis ins 20. Jahrhundert die Verbindung von Kartographie, Politik und Wirtschaft am Beispiel von Tirol näher. Themenschwerpunkte: Anfänge der Kartographie (16. / 17. Jhd.); Tirol im Bild deutscher, niederländischer und französischer Kartographen; Naturkatastrophen – Flussregulierungen; Beginn der Vermessungen; Peter Anich und seine Zeit; Landesaufnahmen; Verkehr; Tourismus; Bergbau und Landwirtschaft; Krieg und Propaganda. Kuratorin: Petra Svatek, Akademie der Wissenschaften, Wien

Heiliges und Heilige über den Pass
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Exhibitions
Mittwoch, 27 Okt 2021 10:00-18:30 |
Das Event findet heute statt., morgen e jeden Tag bis am So 07 Nov 2021

In einer Gemeinschaftsausstellung der Hofburg Brixen, des Augustinerstifts Rattenberg und des Museums Rablhaus Weerberg werden Besucherinnen und Besucher auf eine (museale) Pilgerreise geschickt, um den Formen religiöser Mobilität nachzuspüren. Im Diözesanmuseum Brixen wird dabei das Hauptaugenmerk auf die lokale Heiligenverehrung gelegt, wobei vor allem „Exotenheilige“ in den Fokus rücken, deren Verehrung in Tirol weniger verbreitet ist. Die Pilgerwege ausgewählter Heiliger werden – ausgehend von einer grafischen Karte – anhand von Kunstwerken veranschaulicht, welche vom Mittelalter bis in die heutige Zeit datieren.

Hofburg Brixen Hofburgplatz, 2, Brixen, BZ
hoangortn
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Exhibitions
Mittwoch, 27 Okt 2021 10:00-12:00 | 16:00 - 18:00
Das Event findet heute statt., morgen e jede Woche bis am Sa 13 Nov 2021 an den Tagen: dienstag mittwoch donnerstag freitag samstag

Charlotte Aurich, Margareth Kaserer, Franziska Schnik, Maria Walcher kuratiert von Elisa Barison

Stadtgalerie Große Lauben 5, Brixen, BZ
Peter Assmann. Transferteppich
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Exhibitions
Mittwoch, 27 Okt 2021 10:00-17:00 |
Das Event findet heute statt., morgen e jede Woche bis am Mi 08 Dez 2021 an den Tagen: dienstag mittwoch donnerstag freitag samstag sonntag

Kunstausstellung im Bergfried des Landesmuseums Schloss Tirol Die Ausstellungsinstallation im obersten Geschoss des Bergfrieds von Schloss Tirol gestaltet Peter Assmann in einen künstlerischen Lande- und Abhebeort für die Überwindung begrenzter Landreisesituationen. Somit entsteht ein konzentrierter, bildhaft wirksamer Treffpunkt für Reisende im Großen und Kleinen, für weiterführende Begegnungstransfers. Dabei werden Themen berührt, welche grundsätzliche menschliche Bewegungen simulieren: AUFZURICHTEN, SICH VORZUBEUGEN, NOCHMALS – AUFZUHÖREN UND ABLASSEND, AUFBRECHEND, WEITERGEHEN, AUF DEM TEPPICH BLEIBEN, DEM FLIEGENDEN. Rund um einen zentral im Raum platzierten bildkünstlerisch gestalteten Teppich (Siebdruck auf Textil) werden an den metallbewehrten Wänden des Ausstellungsraumes gerahmte Arbeiten auf Papier in unterschiedlichen Dimensionen arrangiert, die in Bezug auf mediale Begegnungsbilder, insbesondere mit Bezug zu (süd)tiroler Medienwelten, transferorientierte Bilderfahrungen aufzeigen. Peter Assmann, geb. 1963 in Zams, ist Kunsthistoriker, Geschäftsführer der Tiroler Landesmuseen Betriebsgesellschaft, Schriftsteller und bildender Künstler.

Sean Shanahan
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Exhibitions
Mittwoch, 27 Okt 2021 10:00-12:00 | 15:30 - 19:30
Das Event findet heute statt., morgen e jede Woche bis am Sa 30 Okt 2021 an den Tagen: dienstag mittwoch donnerstag freitag samstag

Die Ausstellung in der Galerie Antonella Cattani contemporary art verdeutlicht die Poetik des international bekannten Künstlers Sean Shanahan (Irland, 1960); darin sind Reflexion und Synthese der Elemente seiner Recherche klar zu erkennen. Eine Spannung zwischen malerischem Vorgehen und Motiv kennzeichnet die Arbeit des Künstlers Sean Shanahan, die sich zwischen Bild und Objekt bewegt. Die Gemälde zeigen klare Ränder, die als Eingang zum Gemälde dienen und das Bild von der Zweidimensionalitàt der Wand entfernen. Es entsteht ein Dialog zwischen der bildnerischen und skulpturalen Dimension sowie zwischen programmierter Konstruktion und Natürlichkeit. Die Ausstellung bietet sich als Erfahrung des Raums zwischen Disziplin und Sinnen an. Die autarkste Ausdrucksform, Monochrom, wird vom Künstler dialektisch interpretiert, um uns in eine zeitlose Welt einzuführen. Seine Malerei entsteht aus der intimen Begegnung mit der zweidimensionalen Oberfläche des Werkes, nimmt durch die Verschmelzung der Materialien, aus denen es besteht, Gestalt an als "Bild-Objekt"; es lebt und atmet im direkten Kontakt mit dem architektonischen Kontext, in dem es präsentiert wird. Farbe, noch vor Form, prägt den Besucher, der in eine Welt der Monochromie mit subtil indiskreten Farben, die zu dichter Materie werden, aufgenommen wird. Gerade letzteres hatte Giuseppe Panza di Biumo fasziniert, den bekannten Sammler, der bereits vor zwanzig Jahren die Werke des irischen Künstlers für seine Sammlung erworben hatte und 2006 über seine Recherche schrieb: „Mich hat die mangelnde Reflexionsfähigkeit der Oberfläche angezogen. Materie schien Farbe aufzunehmen. Die Farbe war innen, sie war nicht an der Oberfläche ». Farbe ist reflektiertes Licht, aber in den Bildern dieses Künstlers Shanahan wird sie auch zu Substanz.“ Shanahan achtet auf die Definition der Kanten, der physischen Ränder seiner Bilder als konstitutive Elemente der Struktur des Bildes. Die geschliffenen und abgeschrägten Kanten verleihen den Farben eine kompakte und scharfe Solidität, ähnlich der von Edelsteinen und verwandeln das Monochrom in einen Monolithen.

Galerie Antonella Cattani contemporary art Rosengartenstrasse, 1/a, Bozen, BZ
Dante in arte. Interpretazioni dantesche contemporanee
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Mittwoch, 27 Okt 2021 10:00-13:00 | 15:00 - 18:00
Das Event findet heute statt., morgen e jede Woche bis am Do 28 Okt 2021 an den Tagen: montag dienstag mittwoch donnerstag freitag

Dante Alighieri, sommo poeta italiano, la cui Divina Commedia è conosciuta e studiato in tutto il mondo, si spegneva a Ravenna il 14 settembre 1321. Per commemorare questo gigante della letteratura italiana la Società Dante Alighieri Comitato di Bolzano ha dato il via all’iniziativa Dante in arte. Interpretazioni dantesche contemporanee: viaggio grafico nell’oltretomba in collaborazione con l’Ufficio Cultura – Ripartizione Cultura Italiana della Provincia Autonoma di Bolzano-Alto Adige. L’evento espositivo con gli interessanti eventi collaterali che lo accompagnano ha ricevuto il patrocinio e il sostegno del Comitato Nazionale per le celebrazioni dei 700 anni dalla morte di Dante Alighieri istituito presso il MiBACT Ministero per i Beni e le Attività Culturali e per il Turismo (attuale Ministero della Cultura). La mostra, ospitata presso il Centro Trevi - TREVILAB di Bolzano, verrà inaugurata il 30 settembre e durerà fino al 28 ottobre 2021. Si tratta di 50 opere provenienti dalla collezione privata di Fulvio Vicentini, studioso di Dante, cultore d’arte ed esperto di editoria artistica, appassionato fotografo e film-maker bolzanino, in cui artisti italiani ed esteri interpretano, con diverse sensibilità e differenti tecniche e materiali, quelli dell’arte contemporanea, momenti della Divina Commedia. I vari artisti in gran parte si sono formati presso l’ Istituto d’Arte, la Scuola Internazionale di Grafica e l’Accademia delle Belle Arti di Venezia. Altri invece preso l’Accademia delle Belle Arti di Brera; tutti hanno alle spalle importanti mostre collettive e personali in città italiane ed europee, alcuni hanno preso parte alle Biennali di Venezia, altri ancora hanno raggiunto importanti apprezzamenti in America dove sono esposte loro opere nei musei d’arte moderna. Significativa la foto scattata da Giovanni Umicini alla Biennale di Venezia 1995 che riprende Luigi Ontani con la sua opera “PavonDante”. Lo stesso Fulvio Vicentini è presente con una scultura in vetro fuso raffigurante “Caron dimonio”, realizzata da Glass Art Design Vetroricerca. Sono presenti ben tre diversi ritratti di Dante usciti uno dalle mani di Aligi Sassu, di cui si conosce il grande impegno nell’illustrare la Divina Commedia attualizzandone episodi e personaggi, un altro che presenta il tratto caratteristico di Moebius, alias Jean Giraud, considerato uno dei maestri del fumetto e del genere fantastico e fantascientifico, ed infine quello in cui Dante viene raffigurato da Milton Glaser, tra i maggiori grafici dell’età contemporanea, universalmente noto grazie al logo I?NY. Altri artisti stranieri, alcuni dei quali hanno a lungo soggiornato in Italia, hanno prodotto opere significative in omaggio a Dante. La particolarità della mostra consiste nell’associare a ciascuna opera la cantica, il canto e le terzine dantesche che l’hanno ispirata: i personaggi storici o della mitologia, le situazioni, le emozioni, i luoghi descritti da Dante, rappresentati graficamente dai diversi artisti, compaiono insieme ai testi che li hanno ispirati. Il contenuto delle terzine viene riproposto con semplicità per garantire l’accessibilità dei contenuti che saranno ampliati grazie ai codici QR associati ad ogni scheda descrittiva delle opere. La particolare attenzione data al tema dell’accessibilità, prevede anche alcuni testi “in lingua facile”, in collaborazione con l’Ufficio Persone con disabilità della Provincia. Verrà esposta anche una stampa in rilievo del volto di Dante, così come è stato raffigurato da Sandro Botticelli nel XV secolo, messa a disposizione dal Museo Tattile Statale Omero di Ancona. Questo tipo di stampe rendono fruibili le opere d’arte alle persone non vedenti e ipovedenti. Ad arricchire l’esposizione, ci saranno 9 medaglie a tema dantesco di importanti scultori tra cui Manzù, Greco e Moschi e quella del 700° anniversario della morte di Dante coniata quest’anno, messe a disposizione dal Centro Dantesco dei Frati minori di Ravenna e infine una scelta di francobolli provenienti dalla collezione privata di Aurelio Molfa. Per la Società Dante Alighieri Comitato di Bolzano saranno in prima linea il presidente Giulio Clamer e la segretaria organizzativa Paola Mazzini. L’allestimento della mostra “Dante in arte” sarà curato dall’arch. Enrico Farina, vicepresidente della FIDA Federazione Italiana degli Artisti – Trento/Bolzano, la grafica è affidata a Gianluca Manzana, la comunicazione alla LPS Communication e le visite guidate in italiano o tedesco per singoli, classi, gruppi a Marina Mascher (prenotazione: danteinarte@gmail.com - Cell 347 0173171). LA GIORNATA INAUGURALE - 30.09.2021 Dalle ore 9.00 DANTEDÌ Performances in città Da un’idea di Greta Marcolongo - In collaborazione con l'Azienda di Soggiorno Alle ore 18.00 Inaugurazione della mostra presso il Centro Trevi - TREVILAB A seguire visite guidate In occasione dell'inaugurazione dalle ore 16.00 alle ore 20.00 è previsto un annullo speciale di Poste Italiane. ORARI APERTURA MOSTRA LUNEDÌ-MARTEDÌ-MERCOLEDÌ-VENERDÌ: MATTINO 10-13 POMERIGGIO 15-18 GIOVEDÌ: MATTINO 10-13 POMERIGGIO 15-20 (visita guidata ore 18.30) LE CONFERENZE Anche nel periodo della mostra sono previsti incontri, eventi musicali e conferenze organizzati presso il Centro Trevi - TREVILAB per proseguire le celebrazioni dantesche del 2021. 06 ottobre ore 18.00, relatrice Emanuela Negri La Divina Commedia e la musica 13 ottobre ore 18, relatrice Annalisa Gallegati Dante e l'universo femminile, tra vita privata e l'esperienza artistica. Interverrà Patrizia Daidone per una breve riflessione sulle donne. 20 ottobre ore 18.00, relatore Hugh Ward-Perkins Dante nel Romanticismo europeo 27 ottobre ore 18.00, relatore Marco Mantovani Sinfonia Dante di Giovanni Pacini con guida all’ascolto I FILMATI Tutti i giorni alle 17.00 e su richiesta in presenza di pubblico interessato, nella sala che ospita la mostra, verrà proiettato su schermo gigante il filmato "La Divina Commedia VR: l'Inferno, un viaggio immersivo" che ripercorre alcune delle scene più spettacolari del racconto in versi interpretato dall'attore Francesco Pannofino. Tale filmato è stato reso disponibile dall'Ufficio Cultura della Provincia. Nei monitor presenti nella sala scorreranno in loop le notizie sulla mostra e i testi predisposti in lingua facile ma anche un filmato "Viaggio grafico nei regni dell'Oltretomba" realizzato da Stefano Benedetti di Trento che enfatizza, accende di colori e di musica le opere presenti nel calendario 2021 realizzato dalla Società Dante Alighieri - Comitato di Bolzano e presenti anche in mostra. _______________________________________________________________________________ Società Dante Alighieri – Comitato di Bolzano Via Portici, 30 - 39100 Bolzano (BZ) Telefono: 366.635 2759 - E-mail: societadantealighieribolzano@gmail.com Sito: www.dabolzano.it – www.danteinarte.info Facebook: https://www.facebook.com/Dante-Bolzano-118557174886947/ - https://www.facebook.com/danteinartebz YouTube: https://www.youtube.com/channel/UCBjDtBnRIghpSXJ9LBB4-Tg/playlists

TreviLab Via Cappuccini 28, Bolzano, BZ
MARKUS VALLAZZA UND DANTE. DAS WERK IM WERK
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Mittwoch, 27 Okt 2021 10:00-17:00 |
Das Event findet heute statt., morgen e jeden Tag bis am So 07 Nov 2021

Markus Vallazza (1936–2019) gehört zu den vortrefflichsten Meistern und bedeutendsten Persönlichkeiten im Südtiroler Kunstschaffen. Mit seinem umfangreichen Gesamtwerk hat er sich weit über die Landesgrenzen hinaus einen Namen gemacht und große Auszeichnungen erhalten. Seine Ausstellungen waren in ganz Europa zu sehen. Zahlreiche Publikationen sind über ihn und von ihm erschienen. Anlässlich des 700. Todestages von Dante Alighieri wirft die Ausstellung in der Hofburg einen neuen Blick auf den Künstler und Grafiker Markus Vallazza und seine intensive, jahrelange Auseinandersetzung mit Dantes Divina Commedia. Gezeigt wird der Werdegang des Künstlers als Radierer bis zu seinem Opus magnum, den 100 Radierungen zur Divina Commedia, die er im Jahr 2000 fertigstellte.

Hofburg Brixen Hofburgplatz, 2, Brixen, BZ
Gleis 1: Biodiversität unterwegs
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Mittwoch, 27 Okt 2021 10:00-16:00 |
Das Event findet heute statt., morgen e jede Woche bis am Fr 31 Dez 2021 an den Tagen: dienstag mittwoch donnerstag freitag samstag

Reisende Pflanzen entlang der Brennerbahn Der Ausstellung liegt ein Forschungsprojekt zugrunde, das die Erfassung der Diversität der Flora entlang der Brenner-Bahnlinie zwischen Verona und Innsbruck zum Ziel hatte. Es wurde erstmals ein umfassendes Bild von der Mobilität höherer Pflanzen längs dieser Bahn gezeichnet – von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis heute. Von der Bahnlinie selbst zeichnet die Ausstellung ein besonderes Porträt: eine alpenquerende Verbindung als ökologischer Korridor gleichermaßen wie als sozioökonomischer Faktor. Auf die „Mobilität“ von Pflanzen in dieser besonderen, faszinierenden Form soll ein breites Publikum neugierig gemacht werden. So gehören Bahnlinien zu den wichtigsten Verbreitern fremder Arten in ein Gebiet. Bahnlinien sind aber auch Zufluchtsorte seltener heimischer Arten, die in einer stark vom Menschen beanspruchten Landschaft keinen Lebensraum mehr finden. Aspekte, wie der Erhalt der Artenvielfalt, die Globalisierung und der Klimawandel und das damit verbundene vermehrte Auftreten fremder Arten sind ebenfalls Gegenstand der Ausstellung. Das Projekt wurde von der EUREGIO finanziert und von der Fondazione Museo Civico di Rovereto in Zusammenarbeit mit dem Naturmuseum Südtirol und der Universität Innsbruck umgesetzt.

Festung Franzenfeste Brennerstraße, Franzensfeste, BZ
SCHARFE KLINGEN. Geschichte, Kunst, Kultur
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Exhibitions
Mittwoch, 27 Okt 2021 10:00-18:00 |
Das Event findet heute statt., morgen e jede Woche bis am Do 23 Dez 2021 an den Tagen: dienstag mittwoch donnerstag freitag samstag sonntag

Nach der gezwungenen Pause im letzten Jahr, will man heuer mit der Ausstellung Scharfe Klingen ein deutliches Zeichen des Neustarts in Bozen setzen. Der Tourismus, der wieder zu seiner Normalität zurückkehrt, braucht diese neuen Initiativen für Gäste und für Bozner*innen, wo man sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen kann Ästhetik, Geschichte und Kurioses wieder zu entdecken. Die Ausstellung ist in Zusammenarbeit mit der Stadt Bozen, der Abteilung Kultur, dem Stadtmuseum, dem Verkehrsamt, dem Museum Brunnenburg und der Familie Lorenzi, die seit Generationen den Messerschleiferberuf ausübt, entstanden. Neben diesen wichtigen Institutionen wird auch die Stiftung UPAD am 12. November eine Konferenz zum Thema in den Sälen des Merkantilgebäudes, die dankend von der Handelskammer Bozen zur Verfügung gestellt wurden, abhalten. Weiter wird in der Stadtgalerie Bozen ein Bündnis zwischen Kultur und Wirtschaft inmitten von geschichtlichen und antiken Anklängen präsentiert, um das Handwerk, die lokalen Sitten und Bräuche und um die wahre Bedeutung des Messers zu beleuchten: eines der primären Werkzeuge der Menschheit, das vor mehr als zweieinhalb Millionen Jahren auftauchte und in der Antike als Werkzeug, als Geldwährung oder auch als Geschenk diente und Ausdruck von Autorität und Handwerkskunst war. Nicht zu vergessen sind auch alle Anwendungen im Handwerk, von den einfachsten und gewöhnlichsten bis hin zu den prestigeträchtigsten und heikelsten. Ein breitgefächerter Exkurs der die facettenreiche Anwendung des Messers, der von der Landwirtschaft bis hin zur Chirurgie reicht, darstellt. Ab dem 12. Oktober bis zum 23. Dezember bleibt die Ausstellung Dienstag-Sonntag ab 10 bis 18 Uhr geöffnet. Unser Dank gilt dem wissenschaftlichen Komitee, bestehend aus Dr. Stefan Demetz, Dr. Siegfried de Rachewiltz und Franco Lorenzi. Den Leihgebern: Deutsches Klingenmusem Solingen, Museo dell'Arte Fabbrile e delle Coltellerie di Maniago (PN), Museum Brunnenburg – Castel Fontana, Stadtmuseum Bozen - Museumsverein Bozen, Franco Lorenzi. Den Sponsoren: Franco Lorenzi, Raiffeisenkasse Bozen, Wüsthof, Fox Knives, IFI AG, Rothoblaas. Und an alle die durch Rat und Tat einen kleinen Mehrwert an unsere so schöne Stadt verleihen Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag 10-18 Uhr Führungen für Gruppen auf Anfrage Der Zugang zur Stadtgalerie ist nur mit Green Pass möglich.

Stadtgalerie Dominikanerplatz 18, Bozen, BZ
La banalità dl un di - Sarah Solderer e Veronica Moroder
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Exhibitions
Mittwoch, 27 Okt 2021 10:00-12:00 | 16:00 - 19:00
Das Event findet heute statt., morgen e jeden Tag bis am So 31 Okt 2021

Im ersten Lockdown im März 2020 hatten die Südtiroler Künstlerinnen Veronica Moroder und Sarah Solderer, eine lebt und arbeitet in Hamburg, die andere in St. Ulrich und Lajen, die Idee zu einem besonderen Kunstprojekt. In einem künstlerischen Dialog brachten sie im Postwechsel die Banalität des Alltags zum Ausdruck – auf gekörnten Zeichenpapieren, die sie so lange hin und her schickten, beschrifteten und bemalten, bis daraus ein eigenständiges Kunstwerk entstand. Mit raschen Pinselstrichen haben sie die per Post verschickten Aquarelle bemalt und unmittelbare Eindrücke und Gefühle festgehalten. Einem Tagebuch gleich, geben die bemalten Karten aus dem Kunstprojekt Einblicke in die Banalitäten des Corona-Alltags 2020 und 2021. Der künstlerische Prozess und der schöpferische Moment stehen bei Solderer und Moroder nicht im Widerspruch zur Banalität des Alltags. Ganz im Gegenteil: Die Kreativität wird zum Instrument der Erfassung und Dokumentation desselben, eines sehr privaten und intimen Raums, der durch die Ausstellung im Circolo nun auch eine öffentliche Dimension erreicht.

Kreis für Kunst und Kultur - St. Ulrich Antoniusplatz 102, St. Ulrich, BZ
MOUNTAIN MAN.BERGMENSCH.UOMO DI MONTAGNA.PERSONA DA MONT.
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Exhibitions
Mittwoch, 27 Okt 2021 10:00-18:00 |
Das Event findet heute statt., morgen e jede Woche bis am Mo 25 Apr 2022 an den Tagen: montag mittwoch donnerstag freitag samstag sonntag

KOOPERATION LUMEN & MOUNTAIN MUSEUM RIPA Ausstellung im MESSNER MOUNTAIN MUSEUM RIPA Schloss Bruneck! Bereits vor 10.000 Jahren lebten Menschen als Jäger und später als Wanderhirten im Gebirge. Heute leben sie dort mit ihren Familien als Acker- und Viehbauern oder auch als Bergführer oder Sherpas. In der Ausstellung Bergmensch unternimmt das LUMEN und das MESSNER MOUNTAIN MUSEUM RIPA in Kooperation mit National Geographic einen Streifzug durch die Welt der Bergmenschen und stellt in zwei Ausstellungen an beiden Standorten ihren Lebensalltag vor. Die Reise geht von Bauern in Indien, Buthan und Namibia zu einem Adlerjäger in der Mongolei, von den Samburu-Kriegern in Kenia zu den Whakis in Afghanistan. Wir treffen ein Mädchen aus Haiti, einen Sherpa aus Nepal, Pilger in China, erleben die Reisernte auf den Philippinen und lernen die Shinto-Misogi-Zeremonie aus. Eine Ausstellung mit NATIONAL GEOGRAPHIC.

MMM Ripa Schlossweg 2, Bruneck, BZ
Giancarlo Lamonaca: Fragmente
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Exhibitions
Mittwoch, 27 Okt 2021 10:00-12:00 | 16:00 - 18:00
Das Event findet heute statt., morgen e jede Woche bis am Sa 06 Nov 2021 an den Tagen: dienstag mittwoch donnerstag freitag samstag

Fliegen, Dosen, Krieg und imaginäre Gipfel Es ist immer ein bisschen verrückt, die Grenzen des „Fotografierbaren“ überschreiten zu wollen. Es bedeutet, die ganze Zweideutigkeit der Fotografie zu entlarven, sich von der verführerischen Fiktion beeindrucken zu lassen. Aufnahmen, Mehrfachbelichtungen, mehr gesammelte Zeiträume in der gleichen Abbildung - um ein Mehr an Vision zu haben, eine Vertiefung oder eine Bereicherung und gleichzeitig einen Verlust, einen Zerfall. In diesen bisher von Lamonaca unveröffentlichten Arbeitszyklen wandeln sich Abbildungen durch Rorschach-Collagen in ornamentale Muster und widerspiegeln den Charme von legitim mehrdeutigen Dingen. Es ist ein illusionistisches Spiel, das gleichzeitig verbindet und austauscht, kombiniert und transformiert. Die Zielsetzung ist zu begreifen, dass jedes realistische Element etwas Mehrdeutiges, Ausweichendes, Rätselhaftes verbirgt oder impliziert. Wir sind aufgerufen, nach dem zu suchen, was es nicht gibt, nach der möglichen Alternative, dem anderen Gesicht der Welt. Aber ist das nicht die ewige Zweideutigkeit oder Flu?chtigkeit der Bilder: zeigen und verbergen zugleich, die Welt abbilden und sie gleichzeitig verändern? 1973 in Cortina d'Ampezzo geboren, studiert Giancarlo Lamonaca Kunst und Malerei an der Accademia di Belle Arti in Bologna und an der HDK in Berlin. Er lebt und arbeitet in seinem Atelier in Vahrn. Seine fotografischen Arbeiten gehen über die direkte Beziehung zur Realität hinaus, die man mit dem fotografischen Medium herstellen kann. Er schichtet und überschneidet die Realität mit dem Imaginären und öffnet einen Raum, in dem alles möglich erscheint, nichts aber vollends definiert werden kann. Seine großformatigen Installationen und die fortlaufenden Arbeitszyklen können durch den experimentellen Zugang zur Fotografie als authentische Camouflage der Realität definiert werden. Während der Ausstellung werden alle zu dem Zeitpunkt vorgegebenen Anti-Covid19-Richtlinien eingehalten.

Kunstforum Unterland Lauben 26, Neumarkt, BZ
Christian Niccoli: Arbeiten auf Papier / Works on Paper
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Exhibitions
Mittwoch, 27 Okt 2021 15:00-19:00 |
Das Event findet heute statt., morgen e jede Woche bis am Sa 30 Okt 2021 an den Tagen: dienstag mittwoch donnerstag freitag samstag

Es sprechen Alexander Zoeggeler Präsident SKB Lisa Trockner Kuratorin der Ausstellung Christian Niccoli ist international bekannt für seine Kunstfilme und Videoarbeiten. Jüngst wurde seine Videoinstallation "Zwei" bei Italian Council ausgezeichnet. In der Galerie Prisma des Südtiroler Künstlerbundes zeigt sich der Bozner Künstler, der seit vielen Jahren in Berlin lebt, von einer völlig anderen und für den Rezipienten neuen Seite. In der Ausstellung, in der Weggensteinstraße in Bozen, werden erstmalig ausschließlich Werke, die auf Papier entstanden sind, zu sehen sein. Niccoli zeichnet seit er denken kann, doch noch nie hat er seine Werke auf Papier für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Zeichnung ist für ihn ein intimes Medium, mit dem er seine Gedanken und Befindlichkeiten zum Ausdruck bringt. Während seine Filmproduktionen bis ins letzte Detail geplante Handlungen sind, zeichnet er sich auf Papier, jeder Erzählung entbunden, ohne ein Davor und ein Danach, frei. Sein zeichnerisches Oeuvre lässt sich in vier inhaltliche Kategorien unterteilen, die er als Work in Progress formal in der immer gleichen Art, Bleistift und/oder Buntstifte auf Papier im Format 40 x 30 cm, zum Ausdruck bringt. In hemmungsloser Ehrlichkeit und mit selbstkritischem Amüsement schmeißt Niccoli jegliche Konventionen und Stereotypen über Bord. Sein bevorzugtes Thema ist die Selbstdarstellung, ähnlich wie in einem Kostümverleih schlüpft er hierfür in unterschiedliche Rollen. In humorvoller und hintersinniger Art und Weise nimmt er nicht nur sich als Künstler nicht ganz so ernst sondern stellt sämtliche gesellschaftliche Konventionen in Frage. Das Spiel mit der Sichtweisenverschiebung, mit dem Aufbrechen von festgefahrenen Denkmustern zieht sich durch all seine Werke. So ist es beispielsweise in den „Paarbildern“ nicht mehr der Künstler selbst, der in die Rollen schlüpft, sondern Dinge unterschiedlicher Funktion werden nur aufgrund ihres äußeren Erscheinungsbildes miteinander in Verbindung gebracht und lösen absurde Assoziationen aus. Ein weiteres Spielfeld, auf das sich Niccoli begibt, ist das De- und Rekonstruieren von Körperteilen und das Zusammensetzen menschlicher Prototypen. Neben den Papierarbeiten zählen auch animierte Zeichnungen zu seinem Werkband. Im Stop-Motion Verfahren geraten Bilder in Bewegung und veranschaulichen in einer Dauerschleife Transformationsprozesse. So verwandelt sich zum Beispiel in nur 6 Akten ein Gesäß in einen Schmetterling. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, der anlässlich der Eröffnung, am 1. Oktober, um 19 Uhr in der Galerie Prisma vorgestellt wird. Im Anschluss an die Eröffnung präsentiert Simon Steinhauser, ebenfalls im Sitz des Südtiroler Künstlerbundes, im Frei.Raum, um 21 Uhr seine Performance „Ein Buch zum Schutz des Nichtwissens.“ Die Ausstellung findet im Rahmen der Bolzano Art Week statt.

Galerie Prisma Weggensteinstrasse 12, Bozen, BZ
Francesco Zizola - Mare Omnis
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Exhibitions
Mittwoch, 27 Okt 2021 15:00-19:00 |
Das Event findet heute statt., morgen e jede Woche bis am Sa 27 Nov 2021 an den Tagen: dienstag mittwoch donnerstag freitag samstag

Mare Omnis ist eine Auswahl von 22 Fotografien von Francesco Zizola. Das Thema der Ausstellung ist die Beziehung des Menschen zur Natur und sein Einfluss auf das Meer, ausgedrückt mittels einer klar gegliederten und komplexen Bildsprache. Zizolas Meer ist ein Meer der Abstraktion, in dem Zeichen, Analogien und Dinge, die an andere Dinge erinnern, auftauchen. Das Meer wird zum Himmel und damit zu einer Sternenkonstellation, die auf Archetypen am Ursprung der Zeit verweist. Auf den Fotografien erscheinen Zeichnungen, menschliche Figuren, antike Darstellungen, Zeichen in der Nacht, ferne Bilder einer mächtigen Natur in engem Kontakt mit dem Menschen. Wie Barthes uns erinnert: ”Was immer auch ein Photo dem Auge zeigt und wie immer es gestaltet sein mag, es ist doch allemal unsichtbar: es ist nicht das Photo, das man sieht” Die fernen Sternbilder sind in Wirklichkeit Fischernetze, die im großen Mittelmeer ausgelegt werden. Die Netze werden von den "tonnarotti" - jenen, die sich um das Abschlachten von Thunfischen kümmern - ausgelegt, um die Thunfische auf ihrer Wanderung zur Küste zu fangen. Bei den weißen Punkten handelt es sich um Bojen und die silbernen Fäden aus Wasserstreifen sind die Leinen, mit denen die schwimmenden Teile am Meeresboden befestigt werden. Zizola wendet sich von den klassischen erzählerischen Topoi der Reportage ab und wendet sich einem anderen Bildtypus zu, der sich von jeglichem Realitätsbezug löst und zu einer poetischen und abstrakten Sprache übergeht. Worauf schauen wir wirklich, wenn wir ein Bild sehen? Als was erkennen unsere Augen das, was sie vor sich haben? Dies sind Fragen, die wir uns stellen, wenn wir die Fotos in Mare Omnis betrachten. Die Zweideutigkeit ist total, und Zizola entscheidet sich für das Paradigma des Fotografischen, weil er weiß, dass Bilder die wunderbare Aufgabe haben, Bedeutungspfade zu schaffen und beim Betrachter Bewusstseinsprozesse auszulösen. Fotografien sind nicht nur das, was sie zeigen, so Zizola, sie sind viel mehr, ein aktiver Teil eines Prozesses, der Fragen stellt und über das Sichtbare hinausgeht, hin zur Imagination in einer inneren Verbindung zwischen Autor und Betrachter. "Es gibt eine ekstatische, poetische Wahrheit. Sie ist geheimnisvoll und schwer fassbar und kann nur durch Fantasie und Stilisierung erreicht werden. Die Fotografie hat die Aufgabe, neue Verständnismöglichkeiten für die Komplexität der Wirklichkeit zu eröffnen", kommentiert der Fotograf den Prozess, der ihn zur Entstehung dieser Bilder geführt hat. Die 2016 begonnene Arbeit besteht aus 22 Schwarz-Weiß-Fotografien im Format 90x120 cm und erzählt die Geschichte der inzwischen gekippten und verlorenen Beziehung des Menschen zum Meer in seiner natürlichen Form der Nahrungsaufnahme. Es ist ein Akt der poetischen Anklage, ein Akt der Liebe gegenüber dem Zerbrechen eines Gleichgewichts, einer Zeit, in der das Meer vor Leben strotzte. Es ist ein Appell, die verlorene Beziehung zum Sakralen wiederzufinden.

foto-forum Weggensteinstraße 3F, Bozen, BZ
Fondazione Provincia

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