banner inside 01 de

Medea. Stimmen - Veröffentlicht von martin_inside

0
×

Achtung

Dieses Event ist vorbei, bleibe mit uns für weitere Events

Event-Informationen

von Christa Wolf


Die vielen Stimmen der Wahrheit
Euripides prägte unser gängiges Bild von Medea als blutrünstiger Furie: Für ihren Geliebten Jason tötet sie ihren Bruder, bringt ihren Vater um das Goldene Vlies und zieht mit Jason ins Exil – bis dieser in der Königstochter Glauke eine aussichtsreichere Liebe findet und die verstoßene Medea aus Rache nicht nur Glauke, sondern auch die eigenen Söhne aus der Beziehung mit Jason tötet.
Christa Wolfs Roman „Medea. Stimmen“ ist eine radikale Korrektur dieses Medea-Bildes. Nun erzählt Medea ihre Version der Geschichte: Wie sie ihr Land verlassen musste, wie sie ein entsetzliches Verbrechen entdeckte und unbequeme Fragen stellte, und wie ein Netz aus Verleumdung und Lüge sie aus dem Palast vertrieb. Christa Wolf fragt nach der Deutungshoheit über Historie – und danach, wessen Interesse es ist, die „wilde Frau“ als Mörderin hinzustellen. Erstes Motiv sind für die Autorin aber die selbstzerstörerischen Tendenzen unserer Zivilisation: Kolonialismus, Fremdenhass, Ausgrenzung. In einer Mischung aus Schau- und Puppenspiel adaptierte Tilmann Köhler den Roman für die Bühne.

Fassung von Tilmann Köhler und Juliane Koepp
Ein Gastspiel des Deutschen Theaters Berlin

Regie: Tilmann Köhler

Kontakte :

Datum und Uhrzeit des Events :

jeden Tag bis am Do 14 Mär 2019

Veröffentlicht von :

Könnte dich auch interessieren :

  • Das Event findet heute statt., morgen e jeden Tag bis am Sa 25 Mai 2019
    di Vitaliano Trevisan da La Bancarotta di Carlo Goldoni regia Serena Sinigaglia La bancarotta di un mercante calata tra i problemi di oggi. Vitaliano Trevisan, riscrive un testo poco frequentato di Carlo Goldoni con il suo stile pungente e sincopato, implacabile e sarcastico. Un testo, quello di Goldoni, che oltre a non essere affatto lontano dall’attualità, segna una svolta epocale: a partire da un canovaccio della commedia dell’Arte, gradualmente le maschere cadono in disuso e inizia a delinearsi un’idea di testo più determinato ed esteso, contrariamente alla prassi del recitare a soggetto, esercitata fino ad allora. Utilizzando il testo di Goldoni come solido appoggio, Trevisan delinea una caustica rappresentazione dell’Italia di oggi.
  • jeden Tag bis am Mi 12 Jun 2019
    FanesAusSagen handelt vom Mythos der Fanes: Eine sagenumwobene Familiendynastie mit mächtigen Herrscherinnen und Herrschern, einem eng verwobenen Beziehungsgeflecht und einem Reich, das nur darauf wartet, wieder von den silbernen Trompeten geweckt zu werden… Die vielfach mündlich überlieferte und bearbeitete Sage um die zentrale Kriegerinnen-Figur Dolasilla liefert die Grundlage für dieses Theaterexperiment auf Schloss Sigmundskron. Die Themen Tradition und Wurzeln, Konflikte und Verbundenheit, sowie Identität und Wandel werden kritisch und zeitgemäß beleuchtet. Das Schauspielkollektiv binnen-I reflektiert und zelebriert in einem vielseitigen Format mit einer Gruppe von Gastkünstler*innen alte und neue Ordnungen und versucht das Unmögliche einzuläuten: einen Neubeginn. Inszenierung & Fassung: Joachim Gottfried Goller Bühne und Kostüm: Mirjam Falkensteiner Konzeption, Sagen- und Mythenexpertise: Kathrin Gschleier Regieassistenz: Emma Mulser MIT Alexa Brunner, Max G. Fischnaller, Dietmar Gamper, Katharina Gschnell, Eva Kuen, Viktoria Obermarzoner, Petra Rohregger, Peter Schorn, Marlies Untersteiner Wichtige Informationen: Keine Bestuhlung vorhanden. Sitzmo?glichkeiten auf der Wiese. Bitte bringen Sie Decken, Sitzkissen und alles was Sie sonst noch warm ha?lt mit, um den Theaterabend in Verbundenheit mit Wiese und Fels genießen zu ko?nnen! Reservierung ab 01. Mai unter: 0039 3405779414 / reservierung@binnen-i.com
  • Sonntag 26 Mai 2019
    di Vitaliano Trevisan da La Bancarotta di Carlo Goldoni regia Serena Sinigaglia La bancarotta di un mercante calata tra i problemi di oggi. Vitaliano Trevisan, riscrive un testo poco frequentato di Carlo Goldoni con il suo stile pungente e sincopato, implacabile e sarcastico. Un testo, quello di Goldoni, che oltre a non essere affatto lontano dall’attualità, segna una svolta epocale: a partire da un canovaccio della commedia dell’Arte, gradualmente le maschere cadono in disuso e inizia a delinearsi un’idea di testo più determinato ed esteso, contrariamente alla prassi del recitare a soggetto, esercitata fino ad allora. Utilizzando il testo di Goldoni come solido appoggio, Trevisan delinea una caustica rappresentazione dell’Italia di oggi.